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Hubschrauber für Mali: Die ersten zwei NH-90 in Gao gelandet

Gao, 01.02.2017.
Der ersten zwei der insgesamt vier deutschen Transporthubschrauber des Typs NH-90 sind am 31. Januar im nordmalischen Gao gelandet. Hier sollen sie ab März die abziehenden niederländischen Helikopter vor allem bei der medizinischen Evakuierung Verwundeter ersetzen. Die Verlegung der vier geplanten Kampfhubschrauber Tiger folgt im ersten Halbjahr.

Zwei Soldaten vor dem NH90

Ab dem 1. März werden die NH-90 sollen als Teil der Rettungskette in Mali eingesetzt und übernehmen so die Rolle der niederländischen MedEvac-Hubschrauber. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Einen Tag nach der Verlängerung und Erweiterung des Mandats des Deutschen Bundestages für die Beteiligung an der UN-Mission in Mali vom 26. Januar begann auf dem Flughafen von Leipzig/Halle die Verlegung des ersten NH-90 nach Mali.

Dazu wurde, wie beim zweiten Transport am 29. Januar, jeweils ein Transportflugzeug vom Typ Antonow AN-124 genutzt. Mitte Januar waren diese beiden ersten Helikopter des Transporthubschrauberregiments 10 aus dem niedersächsischen Faßberg nach Leipzig geflogen worden.

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Montage in Bamako

Nachdem in Leipzig zunächst das Zerlegen für den Lufttransport erfolgte, wurden in der malischen Hauptstadt Bamako wieder alle nötigen Bauteile für den eigenständigen Flug der beiden NH-90 ins fast 1.000 Kilometer nordöstlich gelegene Gao montiert.

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Teil der Rettungskette

Aus dem dortigen Camp Castor, dem Standort des deutschen Einsatzkontingents MINSUMA, sollen die vier Hubschrauber ab März als Teil der Rettungskette agieren. Schon im Vorfeld waren dazu mehrere Tonnen Material wie Werkzeug, Brandschutzmaterial, Ersatzteile und Wartungsgerät verpackt und nach Gao transportiert worden.

Die für den Einsatz bei MINUSMA ebenfalls vorgesehenen vier Kampfhubschrauber Tiger sollen bis Anfang Mai einsatzbereit in Gao stationiert sein. Sie sind unter anderem für die Unterstützung von Bodentruppen aus der Luft vorgesehen.

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Stand vom: 01.02.17 | Autor: PIZ EinsFüKdoBw Redaktion


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