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Jubiläum und Übergabe: Ein Jahr Enhanced Forward Presence in Litauen

Rukla, Litauen, 06.02.2018.

In Litauen stehen junge Männer und Frauen persönlich für die NATO-Bündnissolidarität Deutschlands ein. Sich abwechselnd, dienen sie seit einem Jahr als Soldaten der Enhanced Forward Presence (EFP) Battlegroup in Litauen. Den ersten Jahrestag dieses Kampfverbandes feierten die litauischen Gastgeber und zahlreiche Ehrengäste zusammen mit den Soldaten.

Soldaten mit Flaggen unterschiedlicher Nationen
Im Zeichen der NATO: Nicht einzelne Nationen, sondern das Bündnis als Ganzes zeigt im Baltikum Flagge. (Quelle: Bundeswehr/Budzeikaite)Größere Abbildung anzeigen

Vor gut einem Jahr wurde die Battlegroup in Litauen aufgestellt. Die Bundeswehr stellt seitdem in jeder Rotation die meisten Soldaten, denn Deutschland hat sich als Rahmennation zur besonderen Verantwortung für die multinationale Battlegroup bekannt.

Am  5. Februar waren Soldaten aus sechs europäischen Nationen im litauischen Rukla angetreten. Dazu zählten auch die Männer und Frauen des Jägerbataillons 292 aus Donaueschingen. Als Hauptkräfte der dritten Rotation waren sie erst wenige Tage vorher in Litauen eingetroffen. Die Soldaten erlebten nicht nur den ersten Geburtstag der Battlegroup, sondern auch die Übergabe an ihren neuen Kommandeur, Oberstleutnant Wolf Rüdiger Otto.

Für Sicherheit, Demokratie und Frieden

Für ihn war es somit nicht nur ein Tag der Feierlichkeiten, sondern auch ein besonderer Ansporn. „Wir sind stolz auf das, was unsere Kameraden im letzten Jahr erreicht haben und werden uns gleichzeitig nicht darauf ausruhen“, versprach Otto nach der Kommandoübergabe. Die Übergangsphase hatte er nach einer Woche bereits abgeschlossen und damit einen ersten Eindruck der Battlegroup erhalten.

Als höchster Vertreter der Bundesrepublik Deutschland war der Parlamentarische Staatssekretär Markus Grübel in Rukla zu Gast. „Es ist ein großartiges Vergnügen für mich, hier zu sein“, so Grübel in seiner Rede. Ausdrücklich erwähnte er die Hilfe der Gastgeber: „Ich bedanke mich bei Litauen für die ausgezeichnete Unterstützung und großartige Gastfreundschaft.“ Seine Rede mündete in dem Aufruf, gemeinsam für Sicherheit, Demokratie und Frieden einzustehen.

Drei Soldaten geben sich die Hände
Willkommen und Abschied: Übergabe der Battlegroup an Oberstleutnant Wolf Rüdiger Otto (links) (Quelle: Bundeswehr/Budzeikaite)Größere Abbildung anzeigen

Dalia Grybauskaite, Staatspräsidentin Litauens, sprach ebenfalls zu den Soldaten und zahlreichen Ehrengästen. Sie bedankte sich für die Solidarität und erläuterte, dass jeder der circa 1.200 Soldaten der Battlegroup als Zeichen für die gesamte NATO stehe. Das Bündnis „verteidigt die Grundwerte Freiheit und Demokratie“, so die litauische Staatspräsidentin weiter. „Weil wir zusammenstehen sind wir unverbrüchlich. Vielen Dank!“ beendete sie ihre Ansprache.

Übung Strong Wolf im Februar

Als Zeichen der intensiven Zusammenarbeit ist die multinationale Battlegroup in die litauischen Iron Wolf-Brigade integriert. Und auch im zweiten Jahr wird es zahlreiche gemeinsame Übungen geben. Die erste Übung, Strong Wolf, wird noch im Februar beginnen. „Ich erwarte eine herausfordernde und auch schöne Zeit in Litauen“, erklärte der neue Kommandeur der Battlegroup, Oberstleutnant Wolf Rüdiger Otto.


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Stand vom: 06.08.18 | Autor: Presse-Offizier Enhanced Forward Prescence


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