Bilder der Woche

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
3 MIN

Erdbebenhilfe in der Türkei, das Üben der Rettung aus der Luft, eine Hundedame namens Havanna und eine Fregatte leistet Unterstützung in hoher See – das und mehr sind die Bilder dieser Kalenderwoche.

  • Ein Soldat läuft eine Straße entlang an zerstörten Gebäuden und Trümmern vorbei

    Im Trümmerfeld: In der türkischen Stadt Altınözü entsteht ein mobiles Rettungszentrum. Das schwere Erdbeben im Februar hat viele Gebäude zerstört, auch das Krankenhaus. Die Bundeswehr schließt die Lücke in der medizinischen Versorgung.

    Bundeswehr/Jana Neumann
  • Soldaten tragen einen Verwundeten zu einem Hubschrauber während einer Übung

    Abflugbereit: Ein Ärztetrupp bringt einen Verwundeten zum wartenden Heli, damit er zur weiteren medizinischen Versorgung ausgeflogen werden kann. Die Soldatinnen und Soldaten des Hubschraubergeschwaders 64 üben die Rettung aus der Luft.

    Bundeswehr/Saba Desalgne
  • Ein Hund sitzt auf dem Beifahrersitz eines Autos. Im Hintergrund sitzt eine Soldatin am Steuer.

    Seite an Seite: Im Dienst und auch danach begleitet die belgische Schäferhündin Havanna ihre Diensthundeführerin, Frau Oberfeldwebel Lisa. Zusammen sind sie in Burg bei den Feldjägern eingesetzt. Havanna ist ausgebildeter Sprengstoffspürhund.

    Bundeswehr/Max Hupe
  • Viele Menschen und musizierende Soldaten auf einer Hafenpier neben einem dreimastigen Segelschiff

    Auslaufantreten für Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter (OAOffiziersanwärter): In drei Törns absolvieren 250 OAOffiziersanwärter ihre seemännische Basisausbildung auf der „Gorch Fock“. Das Segelschulschiff bricht damit zur seiner 175. Auslandsausbildungsreise auf.

    Bundeswehr/Marcel Kröncke
  • Ein Kriegsschiff fährt auf hoher See vor einer Bohrplattform

    Auf hoher See: Die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“, Flaggschiff der Standing NATO Maritime Group 1 (SNMG1), schützt zusammen anderen NATO-Einheiten den Besuch des NATO-Generalsekretärs und anderer Gäste auf einer Gasbohrplattform

    Bundeswehr/Tom Kistenmacher

Erdebenhilfe: Bundeswehr baut mobiles Rettungszentrum 

Nach dem schweren Erdbeben in der Türkei Anfang Februar laufen schrittweise die Erste-Hilfe-Maßnahmen der internationalen Hilfsorganisationen aus oder werden in langfristigere Projekte überführt. Denn Hilfe wird weiterhin benötigt. So wurde in der Stadt Altınözü in der Provinz Hatay das einzige Krankenhaus so stark beschädigt, dass es die Versorgung der Menschen nicht gewährleisten kann. Um genau diesen Engpass eine Zeitlang zu überbrücken, hat die Bundeswehr jetzt ein mobiles Rettungszentrum errichtet. Die Luftwaffe bringt Mensch und Material ins Land, Spezialpioniere bauen das Feldlager auf, Feldjägerkräfte übernehmen die Sicherung und das medizinische Personal beginnt mit der Versorgung der Patientinnen und Patienten. 

Hubschrauber üben Rettung von Verwundeten

Ein Soldat wird bei einer Patrouille schwer verletzt. Schnell ist klar, dass der Verwundete zur weiteren Versorgung ausgeflogen werden muss. Die Rettung aus der Luft, die Aeromedical Evacuation (AirMedEvac), wird angefordert. Damit dieser Ablauf im Ernstfall reibungslos klappt, üben die Soldatinnen und Soldaten des Hubschrauberregimentes 64 in Laupheim regelmäßig. Zwei Hubschrauber CH-53 sind diesmal eingesetzt, um den Abtransport zu übernehmen. Von der Alarmierung bis zum Start des Hubschraubers darf im Notfall am Tag maximal eine halbe Stunde und in der Nacht bis zu einer Stunde vergehen.

Tierisch gute Zusammenarbeit bei den Feldjägern 

Frau Oberfeldwebel Lisa* ist Feldjäger und in Burg stationiert. An ihrer Seite steht die vierjährige Diensthündin Havanna. Die belgische Schäferhündin ist ausgebildeter Sprengstoffspürhund und wurde gemeinsam mit ihren Wurfgeschwistern an der Schule für Diensthundeswesen der Bundeswehr in Ulmen gezüchtet und ausgebildet. Mit ihrer Supernase findet Havanna jede noch so clever versteckte „Beute“ und wird dann mit ihrer geliebten Beißwurst belohnt. Auch nach Dienst sind Lisa und Havanna ein Team, allerdings wird dann nur noch gespielt und relaxt. 

175. Auslandsausbildungsreise für die „Gorch Fock“ 

Mit Musik und vielen guten Wünschen verabschieden Freunde und Familie die neuen Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter auf der Pier in Kiel. Gleich geht es für sie zusammen mit der Stammbesetzung an Bord der „Gorch Fock“. Zum 175. Mal bricht das Segelschulschiff der Marine zu einer Auslandsausbildungsreise auf. Die Route führt Crew und Offiziernachwuchs zunächst Richtung Süden, nach Spanien und Portugal. Auf dem Rückweg geht es dann über Irland zurück nach Kiel. Auf der Reise absolvieren in drei Törns 250 angehende Offizierinnen und Offiziere ihre seemännische Basisausbildung.

Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ leistet Unterstützung

Das Flaggschiff der Standing NATO Maritime Group 1 (SNMG1) hat in dieser Woche einen besonderen Auftrag. Die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ unterstützt den Besuch von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, EUEuropäische Union-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Norwegens Ministerpräsident Jonas Gare Støre. Beim gemeinsamen Besuch einer norwegischen Gasbohrinsel stand der Schutz der Energieinfrastruktur im Fokus. „Die NATO muss in der Lage sein, die kritische Infrastruktur der Verbündeten zu schützen“, so Stoltenberg. Man habe daher die Patrouillen und Übungen auf See verstärkt. Mit insgesamt vier Fregatten, darunter die „Mecklenburg-Vorpommern“, Helikopter und auch einem Aufklärungsflugzeug P-3C Orion am Himmel wurde der Besuch der Plattform symbolträchtig begleitet. 

*Name zum Schutz der Soldatin abgekürzt.

von Juliane Olbricht

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