Eine starke Reserve

Eine starke Reserve

Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
1 MIN

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„Mit aktiven Soldaten können wir die Landes- und Bündnisverteidigung nicht stemmen. Das geht nur zusammen mit Reservisten“, sagt Oberst Peter Haupt in der neusten Podcast-Folge des Funkkreises.  Er ist Referatsleiter im Verteidigungsministerium und verantwortlich für die Strategie der Reserve.

Das Logo "Funkkreis – Podcast der Bundeswehr" in weiß auf einem tarnfarbenen Polygonmuster
In Folge 15 spricht Stabsunteroffizier Jasmin Brünnecke mit Oberst Peter Haupt. Er ist im Verteidigungsministerium verantwortlich für die Strategie der Reserve. Was sich für Reservistinnen und Reservisten ändert und welche Verbesserungen geplant …

60.000 Stellen sind in der Bundeswehr für Reservisten vorgesehen. Davon sind bis jetzt gerade einmal 30.000 besetzt. Für die Landes und- Bündnisverteidigung ist die Bundeswehr aber auf personelle Verstärkung angewiesen. Die große Frage: Wie gewinnt man neue Reservisten? Was braucht es, damit die Reserve attraktiv ist? Die neue Strategie der Reserve soll Antworten geben. Im Podcast spricht Obersthaupt Haupt mit unserer Moderatorin Stabsunteroffizier Jasmin Brünnecke, selbst Reservistin, über das Thema „Reserve“ und wie sich diese in den nächsten Jahren verändern soll.

Grundbeorderung als ein Teil der Lösung

Bis jetzt wurden Soldaten und Soldatinnen, die die Bundeswehr verließen, nicht prinzipiell der Reserve zu geteilt. Dies soll sich mit einer sechsjährigen Grundbeorderung ändern. Vorgesetzte sollen Ausscheidende mittels Beratungsgespräche für entsprechende Dienstposten in der Reserve gewinnen. „Jeder der ausscheidet soll als Reservist auf eine konkrete Stelle gebracht werden“, so Haupt. In der Vergangenheit sei das Potential ausscheidender Soldaten oft verschenkt worden.

Aber auch die Ausstattung und Ausbildung von Reservisten und deren Verbänden soll verbessert werden. „Ein Reservistenverband darf sich in der Zukunft von seiner Ausstattung nicht von einem aktiven Verband unterscheiden.“ Dies sei ein wesentlicher Aspekt der Attraktivität, sagt Haupt. Außerdem soll ein einheitliches Ausbildungssystem gleiche Wissensstände garantieren, hierfür entstehen regionale Ausbildungsstützpunkte. So können Reservistendienste möglichst heimatnah geleistet werden. Zudem werden die Belange der Arbeitgeber der Reservisten stärker berücksichtigt. Ausgebildet wird vorzugsweise am Wochenende.

Wenn Sie Fragen oder Themenvorschläge zum Podcast haben, schreiben sie uns: podcast@bundeswehr.org

von Alexandra Möckel

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