Covid-19: Bundeswehr stellt Transportraum für Schutzmasken

Covid-19: Bundeswehr stellt Transportraum für Schutzmasken

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Leipzig
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Ein schweres Transportflugzeug Antonow An-124 ist am 23. April vom Flugplatz Leipzig-Halle in Richtung China gestartet. In der Volksrepublik wird die Maschine mit medizinischer Schutzbekleidung zur Eindämmung der COVID-19Coronavirus Disease 2019-Pandemie beladen.

Ein Transportflugzeug Antonow auf einem Flugplatz beim Ausfahren der Laderampe

Am 23. April startete das Transportflugzeug Antonow vom Flugplatz Leipzig-Halle in Richtung China.

Bundeswehr/Thorsten Weber

Nach aktuellem Stand soll die Antonow rund 8,3 Millionen Schutzmasken nach Deutschland bringen. Das Flugzeug wird am 25. April am Frachtkreuz Leipzig-Halle zurückerwartet. Es ist der erste von drei Flügen, mit denen binnen einer Woche große Mengen dringend benötigter medizinischer Schutzausstattung nach Deutschland gebracht werden sollen. Grundlage dafür ist eine Vereinbarung der Bundesministerien für Verteidigung und Gesundheit.

Alle drei Unterstützungsflüge laufen für das Programm SALISStrategic Airlift International Solution (Strategic Airlift International Solution), den internationalen strategischen Lufttransport, an dem sich neben zwölf NATONorth Atlantic Treaty Organization-Staaten auch Finnland und Schweden beteiligen. Die SALISStrategic Airlift International Solution-Nationen sichern sich so Lufttransportkapazitäten für lange Distanzen. Die Bundeswehr nutzt SALISStrategic Airlift International Solution vornehmlich für die Versorgung der Truppe im Einsatz oder für Großübungen. Dafür steht jährlich ein bestimmtes Flugstundenkontingent eines zivilen Dienstleisters zur Verfügung. Neben der An-124 nutzt dieser auch das einzige Exemplar des größten Transportflugzeuges der Welt, die Antonow An-225.

von Markus Tiedke

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