Tipps für ein angenehmeres Arbeiten bei Sommerhitze

Tipps für ein angenehmeres Arbeiten bei Sommerhitze

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Datum:
Ort:
Bonn
Lesedauer:
3 MIN

Endlich ist der Sommer da! Nach langen Monaten mit vielen Entbehrungen genießen wir das schöne Wetter nun in vollen Zügen.
Für die Meisten geht es allmählich zurück ins Büro. Um auch am Arbeitsplatz für die richtige Abkühlung zu sorgen, die nicht nur der körperlichen Gesundheit sondern auch der Motivation dient, finden Sie hier ein paar Tipps.

Eine Soldatin sitzt vor ihrem Laptop und schaut auf die Uhr

Bei großer Hitze ist das Zeitmanagement besonders wichtig für das Wohlbefinden.

Bundeswehr/Jonas Weber

Motivation am Arbeitsplatz

Draußen strahlt die Sonne bei wolkenlosem Himmel. Die Vögel trällern um die Wette und die eine oder andere Biene summt träge am Fenster vorbei. Und Sie schwitzen im Büro, kein Lüftchen regt sich. Das Sitzen auf dem Bürostuhl wird zunehmend zur Qual.
Aber das geht nicht nur Ihnen so! Auch den anderen Mitarbeitenden ist die Hitze sicher nicht angenehm.
Mit einigen kleinen Tipps kommen Sie gesünder und motivierter durch den Arbeitsalltag.

Verlegen Sie Ihre Sporteinheiten zum Beispiel in die Morgenstunden. Vor dem Morgenkaffee gemeinsam eine Runde laufen gehen regt den Kreislauf an und motiviert mindestens für den Tagesstart.
Nutzen Sie vermehrt kleinere Pausen um den Schreibtisch zu verlassen. Ein kleiner Spaziergang um den Block macht den Kopf wieder frei. Nehmen Sie doch Ihre Kollegen mit.
Trinken Sie genug und wenn Sie sich einen -optimalerweise ungesüßten- Eistee machen, bringen Sie Ihren Kollegen doch einfach einen mit. Probieren Sie alternativ aber unbedingt warme Getränke einmal aus, Sie werden sich wundern!

Achten Sie aufeinander. Das stärkt auch das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Tipps zur Abkühlung

Ein Mann fährt auf einer bewaldeten Allee Nordic Skating

Sport in den Morgenstunden ist gut für Körper und Seele

Bundeswehr/Bienert

Probieren Sie diese kleinen Tipps einmal aus:

  • Kühlen Sie Ihr Büro so gut wie möglich. Lüften Sie in den Morgenstunden durch.
  • Achten Sie darauf, dass sich die Außentemperatur von Ihrem Büro maximal um sechs Grad unterscheidet. Also stellen Sie die Klimaanlage nicht zu kalt ein. Hier können ansonsten Erkältungen, ein schmerzhafter Zug im Nacken oder Rückenbereich die Folge sein.
  • Schützen Sie Ihr Büro vor direkter Sonneneinstrahlung. Mit Außenjalousien, Gardinen oder einfachen Tüchern.
  • Trinken Sie ausreichend. Der Körper verliert viel Flüssigkeit durch das Schwitzen.
  • Legen Sie lieber viele kurze Pausen ein, statt wenige lange, das ist effektiver. Diese können Sie auch nutzen, um Ihre Hände und Arme mit kaltem Wasser zu kühlen.
  • Stellen Sie Ventilatoren gegenüber eines Fensters auf. So drückt er die warme Luft nach draußen.
  • Essen sie viele kleinere Mahlzeiten und nicht zu schwere Kost. Dies erleichtert es dem Verdauungsapparat, Kreislauf und Blutdruck und Sie fühlen sich wohler.

Bei den ersten Anzeichen von Übelkeit oder Schwindel

Der Schriftzug „Notarzt“ auf einem Fahrzeug

Im Notfall gilt: Notarzt verständigen, Ruhe bewahren und erste Hilfe leisten!

Bundeswehr/Jonas Weber

„Normalerweise ist ein gesunder Körper in der Lage, die Wärme selbst zu regulieren. Wenn die Umgebungstemperatur aber sehr hoch ist, funktioniert diese Regulierung mitunter nicht mehr richtig. Bei dem Versuch die überschüssige Wärme über das Blut abzutransportieren, steigt der Blutdruck und der Körper schwitzt. Dieses Zusammenspiel aus hohem Blutdruck und Flüssigkeitsverlust führt bei vielen Menschen zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Benommenheit und Kreislaufproblemen bis hin zum Kreislaufkollaps.“, sagt Markus Adler,  Regionalvorstand der Johanniter.

Bei den ersten Anzeichen von Schwindel oder Kreislaufproblemen aufgrund der Hitze helfen diese Sofortmaßnahmen:

  • Person in einen schattigen, kühlen Bereich bringen
  • Kopf und Oberkörper leicht erhöht lagern
  • Kühle Umschläge auf Kopf und Nacken sowie
  • Ausreichend lauwarme Flüssigkeit (wie Wasser oder Tee) trinken
  • Wichtig: Kälteschocks vermeiden!

Für den Notfall gilt aber immer: Notarzt verständigen, Ruhe bewahren und erste Hilfe leisten!

von Verena Forth

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