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Seemansgarn und eine frische Brise

Seemansgarn und eine frische Brise

  • Familienbetreuung
  • Betreuung und Fürsorge
Datum:
Ort:
Wilhelmshaven
Lesedauer:
1 MIN

Volltreffer! Mit seinem jüngsten Veranstaltungsangebot hat das Familienbetreuungszentrum (FBZFamilienbetreuungszentrum) Wilhelmshaven den Geschmack aller Teilnehmer getroffen. Im Deutschen Marinemuseum konnten die 40 Kinder und Erwachsenen sich einen ganzen Tag lang über Geschichte und Gegenwart der unterschiedlichsten Schiffe informieren – und dabei sogar eine erfahrene Museumsführerin zum Staunen bringen.

Zwei Mitarbeiter des FBZ Wilhelmshaven stehen vor den sitzenden Besuchern im Museum.

Oberstabsbootsmann Jens Uwe Ebert und Stabsbootsmann Arne Besler hatten ein offenes Ohr für die Fragen der Besucherinnen und Besucher

Bundeswehr/Bockner

Nach einer warmherzigen Begrüßung durch Oberstabsbootsmann Jens Uwe Ebert führten die fachkundigen Mitarbeiter des Marinemuseums ihre Gäste durch die Ausstellungsräume und das weitläufige Außengelände. Was schöner war? Schwer zu entscheiden. In den Innenräumen des Museums konnten die Besucherinnen und Besucher tiefe Einblicke in die Gründungszeit der Marine gewinnen, mit Glanz und Gloria und unheilvollen Zeiten. Die Weltkriege wurden hier ebenso abgebildet wie der kalte Krieg und die Zeit nach 1990.

Das Außengelände des Museums mit mehreren Marineschiffen.

Schiffe, wohin das Auge blickt

Bundeswehr/Bockner

Das theoretisch erlernte wurde dann auf dem Außengelände im Wortsinn greifbar – die Rundgänge auf dem Lenkwaffenzerstörer D 186 „Mölders“ und dem Unterseeboot U10 waren für die Angehörigen von Marinesoldatinnen und –soldaten besonders spannend. 

Viel Zeit zum Lernen, Lachen und Kennenlernen

Wie immer auf den Informations- und Betreuungsveranstaltungen des Familienbetreuungszentrums Wilhelmshaven war die Zeit großzügig bemessen. Zwischen den verschiedenen Führungen konnten die Teilnehmenden sich bei einem Imbiss stärken. Nach Abschluss der offiziellen Rundgänge bestand auch die Möglichkeit, sich die Exponat nochmal in Ruhe anzuschauen.

Die alte Schiffsglocke der „Gorch Fock“ aus dem Jahr 1958 im Museum.

Der Name „Gorch Fock“ löst bei jedem Menschen Emotionen aus. So kontrovers das Schulschiff auch betrachtet wird, seiner Faszination kann sich kaum jemand entziehen.

Bundeswehr/Bockner

Kurz vor Schluss konnten die Ausflügler sich noch die hoch gelobte Sonderausstellung zum Segelschulschiff „Gorch Fock“ anschauen. „Und gerade die jüngsten Teilnehmer konnten dabei alle Fragen der Museumsführerin verblüffend schnell beantworten“, erinnert sich ein Teilnehmer. Klar ist schon jetzt: Es wird nicht der letzte Besuch im Marinemuseum gewesen sein, den das Familienbetreuungszentrum den Angehörigen anbietet.

von Andrea Hilscher

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