Sanitätsdienst
Besondere Ehrung

Bundesverdienstkreuz für Dr. Ramona Schumacher

Bundesverdienstkreuz für Dr. Ramona Schumacher

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Datum:
Ort:
München
Lesedauer:
2 MIN

Erste Leitende Krankenschwester und erste Inspizientin für Medizinalfachberufe des Kommandos Sanitätsdienst: das war Dr. h.c. Ramona Schumacher während ihrer aktiven Bundeswehrzeit. Davor nahm sie mehrere herausgehobene Führungspositionen ein. Jetzt wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Zwei Frauen und zwei Männer stehen nebeneinander und präsentieren Urkunden

Der Minister mit den Geehrten. Von links: Ingeborg Pongratz, Minister Klaus Holetschek, Dr. Ramona Schumacher und Dr. Hans Dworzak.

Kultusministerium Bayern

Dr. h.c. Ramona Schumacher wurde am 23. März in München der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland am Bande, im Volksmund „das Bundesverdienstkreuz“, verliehen. Der bayerische Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, führte bei seiner Laudatio aus, dass der Verdienstorden „Anerkennung und Dank des Staates an verdiente Mitbürger“ ist. Geehrt werden Menschen, die „voller Idealismus anpacken, die sich engagieren, sich einsetzen und gestalten.“

In schwierigen Zeiten, wie wir sie seit Beginn der Corona-Pandemie durchleben, in denen der Staat auch in Freiheitsrechte eingreifen müsse, würden Gemeinsinn, Solidarität und Miteinander unser Land stark machen. Minister Holetschek bedankte sich mit Blick auf Generalstabsarzt Dr. Norbert Weller, der als Gast im Publikum saß, auch bei der Bundeswehr für ihren Einsatz in der Pandemie: „Ich denke da ganz besonders an die Aktion der Helfenden Hände“.

Militärische Welt

Schumacher habe „während ihrer Tätigkeit bei der Bundeswehr den Gesundheits- und Sanitätsberufen die Bedeutung und Wichtigkeit gegeben, die diese Berufe auch verdienen,“ führte er weiter zur Preisträgerin aus. „Als leitende Krankenschwester bei der Bundeswehr haben Sie gelernt, sich in der militärischen Welt zu bewegen und auch dort die Aufmerksamkeit auf Gesundheits- und Pflegethemen zu lenken“. Besonders betonte Minister Holetschek, dass Schumacher „die fachlich treibende Kraft hinter der Etablierung einer eigenständigen Krankenpflegeschule am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm“ gewesen sei.

Des Weiteren wurden Ingeborg Pongratz aus Landshut für ihre langjährige politische Karriere auf kommunaler und Landesebene, sowie Dr. Hans Dworzak aus Mühldorf am Inn, der sich als Chefarzt der Anästhesie und Initiator der palliativmedizinischen Versorgung im Landkreis Mühldorf am Inn sowie auf Bundesebene herausragende Verdienste erworben hat, geehrt.

Die feierliche Zeremonie in der Allerheiligen Hofkirche der königlichen Residenz München wurde durch die musikalische Darbietung des Vater-Tochter Duos Vitali & Daniela Hertje mit Klavier und Gesang eingerahmt.

von Wolfgang Kring

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