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Coronavirus: Expertenteam implementiert Diagnostik in Tunesien

Coronavirus: Expertenteam implementiert Diagnostik in Tunesien

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München
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Das Institut für Mikrobiologie (IMBInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr) unterstützt die Virologische Abteilung des Militärkrankenhauses in der tunesischen Hauptstadt Tunis. Ein Expertenteam des Institutes etablierte vor Ort die Diagnostik für das neuartige Coronavirus SARSSchweres Akutes Respiratorisches Syndrom-CoV-2.

Zwei Männer und eine Frau in Arztkitteln besprechen einen Laborbefund

Vertrauensvolle Zusammenarbeit der Experten des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr und den Angehörigen des Militärkrankenhauses in Tunis beim etablierten der molekularbiologischen Diagnostik für das neuartige Coronavirus (SARSSchweres Akutes Respiratorisches Syndrom-CoV-2)

Bundeswehr/Institut für Mikrobiologie

Keine Nachrichtensendung kommt derzeit am Coronavirus (SARSSchweres Akutes Respiratorisches Syndrom-nCoV-2) vorbei. Das Virus zeigt das enorme Risikopotential von Erregern, die binnen kürzester Zeit zu einer akuten und grenzübergreifenden Bedrohung für die Gesundheit der Menschen und der politischen wie wirtschaftlichen Stabilität werden können.

Ende Januar 2020 wurde die SARSSchweres Akutes Respiratorisches Syndrom-CoV-2-Diagnostik am IMBInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr etabliert und erste COVID-19Coronavirus Disease 2019-Fälle in Deutschland diagnostiziert. Auf die Expertise des IMBInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr aufmerksam wurden auch die tunesischen Kooperationspartner des Ertüchtigungsvorhabens zu Biologischen Lagen in Tunesien. Die Virologische Abteilung des Militärkrankenhauses in Tunis bat das IMBInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr um schnellstmögliche Unterstützung bei der Etablierung der SARSSchweres Akutes Respiratorisches Syndrom-CoV-2-Diagnostik. Grund war die Rückkehr von zehn Tunesiern aus China.

Kurzfristige Hilfe bei der Coronavirus-Diagnostik

Ein Expertenteam des IMBInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr implementierte kurzfristig am tunesischen Militärkrankenhaus die molekularbiologische Diagnostik für SARSSchweres Akutes Respiratorisches Syndrom-CoV-2. Proben von 13 Verdachtsfällen konnten mit der neu etablierten Diagnostik getestet und die Ergebnisse an die zuständigen tunesischen Gesundheitsbehörden weitergeleitet werden.

Schon seit mehreren Jahren besteht eine enge Kooperation mit den tunesischen Streitkräften. 2017 übergab der damalige Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Generaloberstabsarzt Dr. Michael Tempel, ein mobiles Labor zur einsatzfähigen Diagnostik von gefährlichen Krankheitserregern an die tunesischen Streitkräfte.

von Uwe Henning

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