Sanitätsdienst

Erste Kommandeurin eines Sanitätsregiments verabschiedet

Erste Kommandeurin eines Sanitätsregiments verabschiedet

Datum:
Ort:
Weißenfels
Lesedauer:
2 MIN

Bei manchen Mobilgeräten und Browsern funktioniert die Sprachausgabe nicht korrekt, sodass wir Ihnen diese Funktion leider nicht anbieten können.

Am 25. Februar 2021 hat der Kommandeur Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung, Generalstabsarzt Dr. Stephan Schmidt, an einem strahlend sonnigen Tag in Weißenfels, mit einem feierlichen Appell Oberstarzt Dr. Stephanie Krause von ihren Aufgaben als Kommandeurin des Sanitätsregiment 1 entbunden.

Ein Soldat und eine Soldatin mit blauem Barett stehen sich gegenüber. Sie begrüßen sich militärisch.

Generalstabsarzt Dr. Stephan Schmidt empfängt Oberstarzt Dr. Stephanie Krause zur Entbindung von ihren Aufgaben als Kommandeurin des Sanitätsregiment 1

Bundeswehr/Thanh Tung Nguyen

Nach ihren letzten Verwendungen im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin hat Oberstarzt Dr. Krause im April 2018 die Führung über das Sanitätsregiment 1 übernommen. Dazu gehört auch die Führung der Dienststellen des Führungsbereichs Berlin und des Ausbildungs-/Simulationszentrums Berlin. Nach drei Jahren als Kommandeurin tritt Oberstarzt Dr. Krause eine neue Verwendung im Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam in der Abteilung JMed (Joint Medical) an. Bis ein Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin gefunden ist, übernimmt Oberstleutnant Mike Eichler die Führung des Verbandes.

„Hohen Respekt und Anerkennung“

Eine Soldatin mit blauem Barett hält eine Fackel in ihrer rechten Hand

Fackelträgerinnen und Fackelträger umrahmen den feierlichen Appell in der Kaserne in Weißenfels

Bundeswehr/Nadine Seumenicht

Generalstabsarzt Dr. Schmidt hob in seiner Rede hervor: „Sie haben einen Verband geführt, in dessen Lastenheft die sanitätsdienstliche Versorgung und personelle Unterstützung der Bundeswehr im Einsatz sowie die Ausbildung festgeschrieben ist.“ Gerade im Hinblick auf die zusätzlichen Einsätze im Rahmen der Corona-Krise sei es ohne ihre Soldatinnen und Soldaten, mit ihrer Motivation und ihrem Engagement für die Sache, nicht möglich gewesen, alle Aufträge zu erfüllen und die hervorragende Reputation des Sanitätsdienstes im In- und Ausland aufrecht zu erhalten. „Der Dank und die Resonanz sind schlichtweg großartig. Dafür hohen Respekt und Anerkennung“, betonte Dr. Schmidt.

„Geschenk, dass ich mich immer auf sie verlassen konnte“

Eine Soldatin und ein Soldat schreiten eine lange Reihe von angetretenen Soldatinnen und Soldaten ab

Generalstabsarzt Dr. Stephan Schmidt (links), Oberstarzt Dr. Stephanie Krause (Mitte) und Oberstleutnant Mike Eichler (rechts) beim Abschreiten der angetretenen Formation

Bundeswehr/Paulina Englowski

Oberstarzt Dr. Krause berichtete in ihrer Abschiedsrede über die Vielfalt der Themen und Ereignisse im Regiment und bedankte sich bei ihren Soldatinnen und Soldaten für deren unermüdlichen Einsatz: „Es ist ein Geschenk, dass ich mich immer auf sie verlassen konnte.“ Bezogen auf die Einsätze im Rahmen der Corona-Pandemie seien alle ohne Zögern und ohne ein Wimpernzucken einsatzwillig gewesen und hätten ihre eigenen Ängste zurück- und sich in den Dienst der Sache gestellt. Aufgrund der aktuellen Corona-Einschränkungen fand die militärische Zeremonie in einem kleinem Kreis statt. Eine reduzierte Abordnung des Luftwaffenmusikkorps Erfurt sorgte unter Leitung von Hauptfeldwebel René Sperling für die musikalische Begleitung des Appells.

von Dr. Nadine Seumenicht

Bei manchen Mobilgeräten und Browsern funktioniert die Sprachausgabe nicht korrekt, sodass wir Ihnen diese Funktion leider nicht anbieten können.

Weitere Informationen