Sanitätsdienst

Bundestagsabgeordnete besuchten das MMCCMultinational Medical Coordination Centre/EMCEuropean Medical Command

Bundestagsabgeordnete besuchten das MMCCMultinational Medical Coordination Centre/EMCEuropean Medical Command

Datum:
Ort:
Koblenz
Lesedauer:
2 MIN

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Innerhalb einer Woche begrüßte der Director des Multinational Medical Coordination Centre / European Medical Command (MMCCMultinational Medical Coordination Centre/EMCEuropean Medical Command) und Standortältester Koblenz-Lahnstein, Generalarzt Dr. Stefan Kowitz, drei Mitglieder des Bundestages (MdBMitglied des Deutschen Bundestages) aus der Region. Er informierte sie über die jüngsten Entwicklungen seiner Dienststelle und des Standortes.

Mehrere Menschen sitzen in einem Raum an Tischen in U-Form mit Abstand zueinander und verfolgen einen Vortrag

Gespannt verfolgen die Bundestagsmitglieder Detlef Pilger und Thomas Hitschler den Ausführungen von Generalarzt Dr. Kowitz

Bundeswehr/Markus Dittrich

Zunächst war am 19. August der Koblenzer MdBMitglied des Deutschen Bundestages Josef Oster, am 25. August dann der Koblenzer MdBMitglied des Deutschen Bundestages Detlev Pilger sowie der Landauer MdBMitglied des Deutschen Bundestages Thomas Hitschler zu Gast in der Rhein-Kaserne. Oster und Hitschler gehören beide dem Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages an. Generalarzt Dr. Kowitz stellte den Abgeordneten die Aufgaben und die wachsende Bedeutung internationaler Zusammenarbeit in allen Bereichen des Sanitätsdienstes vor.

Multinationale Koordinierung aus Koblenz

Mit der Vernetzung und Koordination durch das MMCCMultinational Medical Coordination Centre/EMCEuropean Medical Command können international gemeinsame Standards erarbeitet und einheitliche Strategien entwickelt werden, von denen die medizinische Versorgung sowohl im militärischen als auch im zivilen Bereich profitieren kann. Dies unterstrich auch der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, der beim zweiten Termin mit anwesend war.

Gruppenfoto von vier Menschen, die vor einem Gebäudeeingang stehen

Bundestagsmitglied Josef Oster nahm viele neue Kenntnisse aus dem Gespräch mit Generalarzt Dr. Kowitz mit

Bundeswehr/Michael Laymann

Generalarzt Dr. Kowitz stellte auch die sanitätsdienstlichen Projekte im Rahmen der deutschen EUEuropäische Union-Ratspräsidentschaft und den Fortschritt hin zum Erreichen der vollen Einsatzbereitschaft des MMCCMultinational Medical Coordination Centre/EMCEuropean Medical Command im nächsten Jahr vor. Neben dem erfreulichen Aufwuchs des MMCCMultinational Medical Coordination Centre/EMCEuropean Medical Command mit deutschem Personal, verstärken ab September zwei weitere multinationale Stabsoffiziere aus Frankreich und Luxemburg die Dienststelle in der Rhein-Kaserne.

Ausbau am Standort Koblenz-Lahnstein

Als Standortältester Koblenz-Lahnstein erläuterte Generalarzt Dr. Kowitz die geplante erweiterte Nutzung des Standortübungsplatzes Schmidtenhöhe und die damit verbundenen Baumaßnahmen. Die anwesenden Vertreter des BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, der Leitende Direktor Ulrich Pongs und Frau Inge Heinisch, stellten die neu installierte GESTRAGerman Experimental Space Surveillance and Tracking Anlage auf der Schmidtenhöhe vor. Dabei steht GESTRAGerman Experimental Space Surveillance and Tracking für German Experimental Space Surveillance and Tracking Radar (Deutsches Experimentelles Weltraumüberwachungs- und Verfolgungsradar), das aktuell den Betrieb aufnimmt und im Herbst an den Nutzer übergeben werden soll.

Gruppenfoto von sieben Menschen, die vor einem Gebäudeeingang stehen

Beim Besuch der Bundestagsabgeordneten Thomas Hitschler und Detlef Pilger war auch der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr anwesend

Bundeswehr/Markus Dittrich

Die Projektierung dieser Anlage erfolgte durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Auftrag des Bundewirtschaftsministeriums, als ressortübergreifende Kooperation BMWiBundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Bundesministerium der Verteidigung. Die mit GESTRAGerman Experimental Space Surveillance and Tracking gewonnenen Daten werden das Wissen über die Verteilung und Bewegung kleiner und kleinster Weltraumschrottteilchen erweitern. Somit wird GESTRAGerman Experimental Space Surveillance and Tracking einen wichtigen Beitrag zur deutschen Wissenschaft, aber auch zur Sicherheitsvorsorge leisten.

Außerdem stellte Generalarzt Dr. Kowitz die Planungen und Optionen zum Ausbau der Kinderbetreuung am Standort vor. „Hier sind wir auf einem guten Weg, die Voraussetzungen für ein zeitgemäßes Angebot zur Kinderbetreuung für die Angehörigen der Bundeswehr am Standort zu entwickeln“, so Generalarzt Dr. Kowitz.

von Berthold Theus

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