Sanitätsdienst

Bundesministerin der Verteidigung beim Sanitätsdienst in Weißenfels

Bundesministerin der Verteidigung beim Sanitätsdienst in Weißenfels

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  • Sanitätsdienst
Datum:
Ort:
Weißenfels
Lesedauer:
2 MIN

Bundesministerin der Verteidigung Annegret Kramp-Karrenbauer besuchte am 10. August das Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung und das Sanitätsregiment 1 in Weißenfels. Einen Schwerpunkt des Truppenbesuchs bildete das persönliche Gespräch der Ministerin mit den Soldatinnen und Soldaten sowie den zivilen Beschäftigten der Dienststellen.

Ein Soldat zeigt der Bundesministerin der Verteidigung auf einem Bildschirm die Möglichkeit, mit Rekruten per Video zu sprechen

Hauptmann Andreas Wolschendorf, Kompaniechef 11. Kompanie Sanitätsregiment 1, beim „Distance Learning“ im Gespräch mit der Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer und seinen Rekrutinnen und Rekruten

Bundeswehr/Nadine Seumenicht

Nach den Gesprächen zu aktuellen Aufgaben und Herausforderungen fand ein praktischer Teil zur Information der Ministerin statt. Bei der Ausbildung der Rekrutinnen und Rekruten hat das Thema „Distance Learning“ einen bedeutenden Stellenwert. Über eine Videokonferenz hatte die Ministerin Gelegenheit, mit einigen Rekrutinnen und Rekruten persönlich über die Ausbildung zu sprechen. Danach wurde ein Schockcontainer vorgestellt, der Teil einer Einsatz-Behandlungseinrichtung ist. Die Besichtigung von Fahrzeugen und Gespräche mit den Besatzungen bildeten den Abschluss der praktischen Vorführungen.

Standort Weißenfels

Der Besuch in Weißenfels war auch Anlass, um über die Zukunft des Standorts zu sprechen. „Wir sind uns alle einig: Der Sanitätsdienst hat heute in der Bundeswehr eine besondere Qualität, spielt eine besondere Rolle und das soll er auch in Zukunft tun. Insbesondere, wenn es darum geht, dass wir noch einsatzbereitere Kräfte haben“, betonte die Ministerin. Das sei mit einer guten Verankerung – auch in der Fläche mit den Kommandos – nötig und nur so möglich. Der Standort in Weißenfels spiele daher eine ganz große Rolle.

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Einsatz in der Amtshilfe

Der gesamte Kommandobereich hat während der Pandemiebekämpfung sowohl im Inland als auch im Ausland, unter anderem in Portugal und Indien, unterstützt. Medizinisches Fachpersonal wurde in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen eingesetzt, die Impfkampagne des Bundes wurde personell und logistisch unterstützt, Schnelltests wie auch Impfstoffe gelagert und verteilt. „Über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Soldatinnen und Soldaten haben in den letzten Monaten in der Spitze in der Amtshilfe geholfen. Die Sauerstoffanlage, die wir Indien zur Verfügung gestellt haben, wurde vom Kommando in den Einsatz geführt“, so Kramp-Karrenbauer.

Landes- und Bündnisverteidigung im Blickpunkt

Ein Soldat erklärt der Bundesministerin der Verteidigung die Vorgehensweise im Schockraum

Ein Patient – hier ein Simulator – wird im Schockraum weiter versorgt bevor er in den nächsten Bereich verlegt wird

Bundeswehr/Nadine Seumenicht

Die Ministerin hob hervor: „Wir stehen vor einer großen Herausforderung: Den Kernauftrag, den wir innerhalb der NATO haben, besonders schnelle, reaktionsfähige, einsatzbereite Kräfte zur Verfügung zu stellen, aufzubauen.“ In der Summe umfasse das 3.000 Soldatinnen und Soldaten. Diese Aufgabe sei genauso wichtig wie die Amtshilfe. Die Herausforderung sei nur mit motivierten Soldatinnen und Soldaten zu meistern: „Die habe ich heute hier getroffen und dafür bedanke ich mich ganz herzlich.“ Von ihrem Besuch am Standort nehme sie viele gute Erkenntnisse und einige Hausaufgaben mit, wie zum Beispiel Fragestellungen zu Verfahren, deren Schnelligkeit und zur Ausstattung für künftige Einsätze.

Abschließend zeigte sich Kramp-Karrenbauer begeistert von der enge Verbundenheit des Standorts mit Politik und Gesellschaft: „Diese Verbindung macht deutlich, dass die Menschen in der Region voll hinter der Bundeswehr stehen. Ich kehre mit den besten Eindrücken nach Berlin zurück.“

von Dr. Nadine Seumenicht

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