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Welttag der Patientensicherheit im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

Welttag der Patientensicherheit im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

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  • Bundeswehrkrankenhaus Hamburg
Datum:
Ort:
Hamburg
Lesedauer:
1 MIN

Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg beteiligte sich am 17. September aktiv mit einem abwechslungsreichen Aktionsprogramm am Welttag der Patientensicherheit. Mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog gewährleistet das Hamburger Bundeswehrkrankenhaus die Sicherheit seiner Patientinnen und Patienten und folgt damit den Empfehlungen des Aktionsbündnisses für Patientensicherheit e.V.eingetragener Verein.

Eine Pflegerin ist dabei eine Behandlungspuppe zu versorgen

Pflegepersonal übt den Umgang mit Patientinnen und Patienten am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

Bundeswehr/Sandra Herholt

Auch in der Hansestadt tragen die Patientinnen und Patienten ein mit einem individualisierten Barcode versehenes Armband, um Verwechslungen auszuschließen. Dieses Sicherheitssystem ist bereits erfolgreich etabliert. Bauliche Sicherheitsmaßnahmen zur Sturzprophylaxe werden durch individuelle Sicherheitsmaßnahmen für die Patientinnen und Patienten umgesetzt.

Team Time out

Ein Bewertungsbogen auf dem das Wappen des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg prangert

Sicherheit großgeschrieben: Checklisten werden geführt um Verwechslungen bei Patientinnen und Patienten zu vermeiden

Bundeswehr/Sandra Herholt

Zum Maßnahmenkatalog gehört auch das sogenannte Team-Time-Out. Dies ist die letzte Sicherheitsstufe, die ein Operationsteam vor einem Eingriff beachten muss. Dabei wird in mehreren Stufen von allen an der Operation beteiligten Mitarbeitenden an Hand einer Checkliste die Patientin oder der Patient identifiziert, Besonderheiten des Eingriffes kurz besprochen und der Eingriffsort nochmals wiederholt und bestätigt. Dies ist die letzte Sicherheitsstufe, die ein Operationsteam vor einem Eingriff beachten muss.

Achtsamkeit und Sicherheit im Fokus

Personen tragen eine Behandungspuppe aus einer Tür, aus der Rauch kommt

Brandsimulation: Ärzte- und Pflegepersonal bringen Patientinnen und Patienten in Sicherheit

Bundeswehr/Sandra Herholt

Im Fokus der ganztägigen Aktion standen das Achtsamkeitstraining und die Ausstellung zum Thema Mitarbeitersicherheit. Neben Krankenhaushygiene und Besonderheiten während der Corona-Pandemie wurden Aspekte der Medizintechnik, des Arbeitsschutzes und der Informationstechnologie präsentiert. Rückenschmerzsimulator, Balancetraining, Informationen zu Cyberattacken, sowie eine Brandsimulation ergänzten das Programm.

Das hauseigene Simulationszentrum zeigte einen Kurzfilm über Patientensicherheit. In einem für Trainingszwecke vorbereiteten Patientenzimmer und im Trainingsraum „Medikation“ wurde das Krankenhauspersonal in realistischen Übungsszenarien gefordert.

Der WHOWorld Health Organization verpflichtet

Auf der 72. Weltgesundheitsversammlung der World Health Organisation (WHOWorld Health Organization) im Mai 2019 in Genf hatten sich 194 Länder, darunter auch Deutschland verpflichtet, Patientensicherheit als vorrangige Gesundheitspriorität anzuerkennen. Die Versammlung erklärte daraufhin den 17. September zum Welttag der Patientensicherheit.

Admiralarzt Dr. Knut Reuter, Kommandeur und Ärztlicher Direktor, wertete den Aktionstag Patientensicherheit des Hamburger Bundeswehrkrankenhaus als vollen Erfolg.

von Andreas Rasche

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