Streitkräftebasis

Internationale Kooperation – auch mit Diensthunden

Internationale Kooperation – auch mit Diensthunden

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Lesedauer:
2 MIN

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Hund in einer alten Halle mit militärischem Gerät

Die ehemaligen Munitionsbunker in Ulmen sind ein ideales Übungsgelände für die Diensthunde

Bundeswehr /Andrea Bienert

Die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr in der Vulkaneifel ist nicht nur für die Bundeswehr einzigartig, sondern auch von internationalem Interesse. Deshalb reisen immer wieder militärische und zivile Besuchergruppen aus der ganzen Welt in das ehemalige Munitionsdepot in Ulmen, um sich diese Dienststelle der Streitkräftebasis genauer anzuschauen. 

Angefangen von der eigenen Zucht, der Vorausbildung, bis hin zur Spezialisierung in einem breit gefächerten Aufgabenspektrum kann in der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr alles gewährleistet werden. Von diesen mittlerweile fest implementieren Verfahren und Abläufen möchten jetzt auch die niederländischen Streitkräfte profitieren. Deren Organisation für militärische Bewachung und Sicherung, die Defensie Bewakings- en Beveiligingsorganisatie (DBBO) zeigt großes Interesse an einer internationalen Kooperation.

Gegenseitige Unterstützung

Gruppenbild mit 6 Soldaten

Die niederländische Delegation beim Besuch in Ulmen.

Bundeswehr /Marcel Ebeling

Wie bei den vierbeinigen Kameraden auch, steht am Anfang das gegenseitige Kennenlernen. Bereits im vergangen Jahr reiste erstmalig eine Delegation aus den Niederlanden in die Eifel, um sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen. Der damals vereinbarte Gegenbesuch fand dann in diesem Januar statt. Schnell stellte man fest, dass man gemeinsam mehr erreichen kann. Bei der niederländischen DBBO stecken die konzeptionellen Abläufe noch in den Kinderschuhen, im Gegenzug hat die niederländische Dienststelle Ausbildungsanlagen, die den deutschen Soldaten zur Ausbildung zur Verfügung gestellt werden können.

Grenzübergreifende Ausbildung

Welpen werden vom einer Hündin gesäugt.

Auch die eigene Zucht wird an der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr in Ulmen sichergestellt.

Bundeswehr/Roland Alpers

So können die niederländischen Kameraden zum Beispiel auf zwei urbane Ausbildungsstätten zurückgreifen, sowie eine komplette Metrostation und ein Gebäude, in dem Maßnahmen gegen unkonventionelle Sprengfallen simuliert werden. Alle diese Stätten befinden sich in unmittelbarer Nähe zueinander. Auch die Streitkräftebasis hat mit ihrer Schule für Diensthundewesen alles auf einem Gelände: Zucht, Ausbildung, Weiterentwicklung und die eigene Diensthundeklinik sind die Grundpfeiler für eine erfolgreiche Ausbildung von Diensthundeteams. Dazu kommt die mittlerweile über 60-jährige Erfahrung aus der erfolgreichen Ausbildung. 

Der letzte Feinschliff

Hund beim Spüren von Sprengstoff

Ein auf Sprengstoff spezialisierter Diensthund bei der Arbeit in Gao.

Bundeswehr / Weber

Eine feste Zusammenarbeit für die Zukunft ist beabsichtigt. In den kommenden Wochen sollen die zukünftigen Abläufe einen letzten Feinschliff erhalten, ehe dann regelmäßig grenzübergreifend ausgebildet werden kann. Sowohl in der Eifel, als auch in den Niederlanden. 

von Marcel Ebeling  E-Mail schreiben

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