Inspekteur des Heeres besucht das Planungsamt

Inspekteur des Heeres besucht das Planungsamt

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Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, hat am 15. März 2021 das Planungsamt der Bundeswehr besucht. In der Gesprächsrunde mit dem Amtschef des Planungsamtes und weiteren Führungskräften wurde Generalleutnant Mais über ausgewählte Arbeitsschwerpunkte des Planungsamtes informiert. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wurde der Besuch als Hybridveranstaltung umgesetzt.

Zwei Generale der Bundeswehr stehen vor einer Werbewand.

Der Inspekteur des Heeres Generalleutnant Mais besucht das Planungsamt.

PlgABw/Bienek

Dem Inspekteur des Heeres wurde eine Momentaufnahme aus Sicht des Planungsamtes zur Weiterentwicklung sowie Optimierung des Fähigkeitsprofils und der Nationalen Ambition dargelegt. Das Fähigkeitsprofil gibt zentrale Ziele vor und konkretisiert die Ausrichtung der Bundeswehr. Begründet auf qualifizierten Annahmen und weiteren Festlegungen leitet das Planungsamt Konsequenzen für das Fähigkeitsprofil auf der Detailebene ab.

Die Abteilung „Zielbildung und Innovation“ stellte Ansatzpunkte aus zielbildnerischer Sicht dar, welche Optimierungen im Fähigkeitsprofil denkbar wären sowie den unterstützenden Beitrag des Innovationsmanagements hierzu. Daran anknüpfend folgte die Sicht des Fähigkeitsmanagements, dazu gehörte auch das Forderungscontrolling und seine Umsetzung im Planungsamt. Forderungscontrolling beschreibt dabei das kontinuierliche kritische Hinterfragen von Forderungen, um die Beschaffung materieller Ausstattung hinsichtlich der Relation Zeit, Kosten, Qualität und Quantität zu optimieren. Der Betrachtungszeitraum erstreckt sich von der Voranalysephase bis hin zur Nutzung.

Unterstützt werden die Bestrebungen zur Optimierung und Weiterentwicklung mit einer Vielzahl von Projekten der Abteilung „Wissenschaftliche Unterstützung und Interoperabilität“. Zu nennen sind beispielsweise die CD&EConcept Development and Experimentation Projekte „Human Performance Enhancement: Smart Textiles & Augmented Reality“ (kurz: HPE-STAR) und „Digitalisierung der Truppenübungsplätze“. Ziel des Projektes HPE-STAR ist es, Soldatinnen und Soldaten mit Hilfe intelligenter oder funktionalisierter Textilien sowie durch Augmented Reality zu unterstützen, indem Belastungen oder sogar Verwundungen frühzeitig erkannt und damit beispielsweise die individuelle Ausdauer verbessert oder auch Rettungsketten durch Digitalisierung optimiert werden können.

Das Projekt „Digitalisierung der Truppenübungsplätze“ konzentriert sich auf zwei Schwerpunkte. Erstens, die Schießausbildung für Einzelschützen in Szenarien bis auf die Ebene eines Zuges. Hierbei wird untersucht, ob die Ausbildungsergebnisse mit der neuen, digitalisierten Schießbahn messbar besser sind, als mit bisherigen Anlagen. Zweitens, die Ausbildung auf der Ebene Bataillon bis hin zur Brigade+ vernetzen. Hierbei wird untersucht, in welchem Umfang eine Vernetzung und Digitalisierung ausgewählter Truppenübungsplätze der Bundeswehr taktisch-operativ bzw. ökonomisch sinnvoll und erforderlich ist.

Abschließend wurde dem Inspekteur des Heeres an ausgewählten Projekte die Arbeit der Integrierten Projektteams des Planungsamtes dargestellt. Generalleutnant Mais bedankte sich für die Offenheit des Planungsamtes und unterstrich die gute Zusammenarbeit.