Planung ist nichts Statisches

Planung ist nichts Statisches

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Die nunmehr 15. Planerleitungsrunde fand vom 25. bis 26. September in Berlin statt. Das Planungsamt der Bundeswehr lädt hierzu die obersten Planer der Teilstreitkräfte und übrigen Organisationsbereiche sowie Vertreter der Ressourcenämter ein. Das Netzwerk der Planer nutzt dieses Forum, um sich über aktuelle Themen auszutauschen.

Der Amtschef des Planungsamtes begrüßt die Teilnehmenden.

Der Amtschef des Planungsamtes, Generalmajor Wolfgang Gäbelein betonte in seiner Begrüßung, dass es elementar ist sich miteinander auszutauschen.

PlgABw/Bienek

Ziel ist es unter anderem den gesamtplanerischen Ansatz zu verwirklichen und neben der Planungskategorie Rüstung auch die Planungskategorien Personal, Infrastruktur, Organisation und Betrieb in die gesamtplanerischen Überlegungen einzubeziehen - ein komplexes und herausforderndes Unterfangen.

Der Amtschef des Planungsamtes, Generalmajor Wolfgang Gäbelein, betonte in seiner Begrüßung, dass es elementar sei, sich miteinander auszutauschen. „Nur, wenn wir miteinander reden, werden unsere Positionen klar.“ Anschließend ist es möglich die Positionen gegebenenfalls zu harmonisieren, um so das gemeinsame Ziel zu erreichen.

Dienstgradabzeichen Oberst

Die obersten Planer der Teilstreitkräfte tauschen sich über aktuelle Themen aus.

PlgABw/Bienek

Ein Teilnehmer aus der Planer-Community bezeichnete das Fähigkeitsprofil als ein hervorragendes Werkzeug, um planerisch tätig zu werden, es weiterzuentwickeln und fortzuschreiben. Gleichwohl wies er daraufhin, dass es möglich sein sollte auch von Festlegungen abzuweichen, vor allem bei Disruptionen: Planung ist nichts Statisches.


Brigadegeneral Armin Fleischmann trägt vor.

Brigadegeneral Armin Fleischmann führte zu den Anforderungen an den Bedarfsträger Kommando Cyber- und Informationsraum aus.

PlgABw/ Bienek


Das Fähigkeitsprofil der Bundeswehr setzt den Rahmen, um Systemzusammenhänge herzustellen. Diese müssen berücksichtigt werden, um Systemabhängigkeiten zu identifizieren.

In den zwei Tagen wurde mitunter kontrovers, aber stets konstruktiv diskutiert. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass dieses Forum wichtig ist, um miteinander ins Gespräch zu kommen und auch Themen voranzutreiben.