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Verabschiedung des 14. Beirats Innere Führung

Berlin, 15.05.2018.

Die Amtszeit des 14. Beirats für Fragen der Inneren Führung endet am 31. Mai. Gestern wurden die Mitglieder des Beirats bereits im Rahmen der Bundeswehrtagung aus ihrem Amt entlassen. Die 22 Mitglieder (derzeit 21 Mitglieder) und 6 ständigen Gäste wurden am 09. Mai 2014 in den 14. Beirat für Fragen der Inneren Führung berufen.

Kossendey mit einer Urkundenmappe steht neben Ursula von der Leyen
Die Ministerin entließ im Rahmen der Bundeswehrtagung den 14. Beirat für Fragen der Inneren Führung. (Quelle: Bundeswehr/Kraatz)

Das Gremium unter Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister der Verteidigung a.D., Thomas Kossendey, hatte der Ministerin in den vergangenen vier Jahren mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Offiziell endet die Amtszeit des aktuellen Beirats am 31. Mai 2018.

Unabhängiger Rat für die Ministerin

Der Beirat mit seinen 22 Mitgliedern und sechs ständigen Gästen ist ein unabhängiges Beratungsgremium für die Ministerin. Er besteht aus Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Kirchen und Medien. Das Gremium arbeitet der Ministerin direkt zu und hat die Aufgabe, Empfehlungen und Stellungnahmen zu Fragen der Inneren Führung abzugeben. Er fungiert als Verbindungsglied zwischen Gesellschaft und Bundeswehr: Zivile Perspektiven fließen in die Arbeit des Ministeriums ein, umgekehrt werden soldatische Anliegen auch von Vertretern nicht-militärischer Institutionen wahrgenommen.

Von der Leyen neben Wieker in einer Tagung
Der Beirat berät die Ministerin in Fragen der Inneren Führung. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Vertreter aus allen Bereichen der Gesellschaft

Der 14. Beirat hatte sich im Mai 2014 konstituiert und vier Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern „Führungskultur und Attraktivität“, „Bundeswehr in der Gesellschaft“, „Politisch-ethische Bildung“ und „Einsatzrückkehr und -folgen“ gebildet. Mitglieder waren unter anderem Generalleutnant a.D. Rainer Glatz, der Bundesvorstandsekretär des Deutschen Gewerkschaftsbundes Klaus Beck und Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall. Als ständige Gäste waren etwa die Leiter des Evangelischen Kirchenamtes und des Katholischen Militärbischofsamtes im Beirat vertreten.

Dialog mit der Bundeswehr

Den Beirat für Fragen der Inneren Führung gibt es seit sechzig Jahren. Er war 1958 eingerichtet worden, um einen regelmäßigen Dialog zwischen Verteidigungsminister und wichtigen Interessengruppen zu ermöglichen. Die Mitglieder werden von ihrer jeweiligen Organisation in das Gremium entsandt. Der Beirat versammelt sich mehrmals im Jahr zu Vollsitzungen, um die in den Arbeitsgruppen erarbeiteten Empfehlungen zu besprechen und nach dem Mehrheitsprinzip zu beschließen. Anschließend gehen die Empfehlungen an das Büro der Ministerin und fließen so in die politischen und militärischen Planungen des Ministeriums mit ein.


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Stand vom: 15.05.18 | Autor: Timo Kather


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