Bilder der Woche

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

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  • Bundeswehr
Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
3 MIN

Gebirgsjäger sind in Finnland unterwegs, die Vorbereitung der VJTFVery High Readiness Joint Task Force verbindet Einheiten verschiedener Streitkräfte und Nationen, ein noch recht neues Fahrzeug begeistert seine Bediener und die Luftwaffe ehrt einen Widerstandskämpfer: Das sind unsere „Bilder der Woche“.

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Unteroffiziere der Luftwaffe beim Grüßen, im Hintergrund ist die deutsche und israelische Flagge zu sehen.

Würdigung: Das zentrale Unterrichtsgebäude an der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Appen heißt nun „Feldwebel-Laabs-Zentrum“. Im Beisein von Soldatinnen und Soldaten aus Israel und Deutschland erfolgte die Umbenennung.

Bundeswehr/Johannes Heyn
Ein mit einem Panzer beladener Lkw fährt auf einer asphaltierten Straße.

Der Neue: Der Schwerlasttransporter Scania SLT 650 begeistert die Logistiker bei Heer und Streitkräftebasis

Bundeswehr/Kai Axel Döpke
Ein Soldat hockt mit einer Panzerfaust auf der Schulter schräg vor eine Oanzer, der auf einem Waldweg steht.

Kampftruppenverbände aus neun Nationen übten bei Wettiner Heide für die schnelle NATO-Eingreiftruppe VJTFVery High Readiness Joint Task Force . Mehr als 7.500 Soldatinnen und Soldaten waren dabei.

Bundeswehr/Marco Dorow
Ein kleines Segelschiff in einem Hafen vor einer Stadtkulisse mit mehreren Kirchtürmen.

Besuch: Das Segelschulschiff „Gladan“ der Königlich-Schwedischen Marine läuft in den Lübecker Hafen ein. Auch das Schwesternschiff, die „Falken“, ist dabei. Dieser Besuch in Deutschland bildet den Auftakt zum schwedischen Flottenjubiläum.

Bundeswehr/Marcus Mohr
Eine Korvette ist seitlich zu sehen, während sie einen Schuss von der Bordkanone abgibt.

Missile Firing Exercise Andoya 2022 in Norwegen. Beteiligt sind der Tender „Elbe” und die Korvette „Oldenburg”. Hier die „Oldenburg” beim Abschuss eines Flugkörpers RBS15.

Bundeswehr/ Marcel Kröncke

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Neuer Name für Lehrsaalgebäude der Unteroffizierschule der Luftwaffe

Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur der Luftwaffe, gibt im Beisein israelischer und deutscher Gäste dem zentralen Lehrsaalgebäude der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Appen (Schleswig-Holstein) den Namen „Feldwebel-Laabs-Zentrum“. Karl Laabs war Feldwebel der Luftwaffe der Wehrmacht. Er rettete 1943 mehr als 100 Juden vor dem sicheren Tod im Konzentrationslager – unter Gefahr für das eigene Leben. Nach eigener Aussage sah Laabs sein Handeln als selbstverständlich an. 1980 erhielt er postum den Titel „Gerechter unter den Völkern“. Bei der Namensgebung betont Generalleutnant Gerhartz, dass die Mitmenschlichkeit, Selbstlosigkeit und Zivilcourage von Laabs beispielgebend seien.

Der neue Scania SLT überzeugt

Die Logistiker der Bundeswehr sind überzeugt: der Neue ist der Beste auf der Straße. Mit genauso viel Zuladung wie Mammut und Co. bietet der neue Schwerlasttransporter Scania SLT 650 nämlich mehr Sicherheit, Agilität und Komfort. Seit 2021 befindet sich das Fahrzeug in der Auslieferung, nun ist es in größeren Stückzahlen bei den Logistikern von Heer und Streitkräftebasis angelangt. Der SLT 650 verfügt über einen leistungsstarken Achtzylindermotor mit 16 Litern Hubraum und rund 650 PS. Mit acht Achsen und 32 Rädern schultert er auch schwerste Lasten wie den Schützenpanzer Marder. Er kann sogar den Kampfpanzer Leopard 2 mit rund 70 Tonnen Eigengewicht transportieren.

Vorbereitung auf VJTFVery High Readiness Joint Task Force : Gemeinsam üben

Die Übung Wettiner Heide war die größte Volltruppenübung der vergangenen Jahrzehnte. Mehr als 7.500 Soldatinnen und Soldaten mit über 2.000 Fahrzeugen waren dafür in Niedersachsen unterwegs. Das Ganze diente der Vorbereitung auf den Einsatz als Very High Readiness Joint Task Force (VJTFVery High Readiness Joint Task Force ) Brigade im kommenden Jahr. Brigadegeneral Alexander Krone ist der Kommandeur der VJTFVery High Readiness Joint Task Force -Brigade 2023. „In dieser Größenordnung führen wir erstmalig einen Gefechtsverband zusammen“, berichtet Krone. Der deutsche Anteil an der Übung, 3.500 Soldatinnen und Soldaten, wird von Soldaten aus den Benelux-Staaten, Norwegen, Litauen, Lettland, Slowenien und der Tschechischen Republik verstärkt. In einem klassischen Szenario der Landes- und Bündnisverteidigung treten dabei Kampftruppenverbände gegeneinander an.

Schwedische Segelschulschiffe besuchen Lübeck

Die zwei Segelschulschiffe der schwedischen Marine haben die Hansestadt Lübeck besucht. Die HMS „Gladan“ und ihr Schwesternschiff, die HMS „Falken“, trafen dabei auf die deutschen Dienstsegelboote „Taifun“ und „Asta“ in der Lübecker Bucht. Gemeinsam liefen sie den Lübecker Hafen an. Die Seestreitkräfte beider Länder arbeiten seit Jahren eng zusammen. Der historische Hintergrund: Vor genau 500 Jahren kaufte der spätere König Gustav Wasa die ersten zehn Kriegsschiffe seines Landes in Lübeck. Der Besuch in der Hansestadt bildet den Auftakt für die Feierlichkeiten des schwedischen Flottenjubiläums. 

Erstmals Anti-Schiff-Raketen auf Landziel abgefeuert

Die Korvette „Oldenburg“ hat während einer Übung vor Norwegen einen schweren Lenkflugkörper vom Typ RBS15 Mk3 auf ein Landziel abgeschossen – zum ersten Mal. Damit erbringt die Besatzung den Nachweis, dass „die Marine nun in der Lage ist, mittels einer Präzisionsabstandswaffe gegen Ziele weit hinter der Küstenlinie zu wirken“, wie Fregattenkapitän Nikolaus Hey erklärt. Er ist der Test Director der Missile Firing Exercise 2022. Für Einsätze in flachen und engen Gewässern sind die wendigen Korvetten mit ihrem relativ geringen Tiefgang wie kein anderes Schiff der Marine geeignet. Die „Oldenburg“ demonstrierte dies, als sie für das Abfeuern der Flugkörper tief in die Buchten der nordnorwegischen Küste hineingefahren ist. Aus einer gut verborgenen Position feuert sie die RBS15 auf ein eigens dafür aufgebautes Zielgelände ab.

von Juliane Olbricht

Rückblick

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