Bilder der Woche

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
2 MIN

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Die Schule für Diensthundewesen präsentiert Schäferhundwelpen, Marine und Luftwaffe üben den Schutz kritischer Infrastruktur und in Nordnorwegen wird erfolgreich mit Hochleistungsmunition geschossen: Das sind die Bilder der Woche aus der Bundeswehr.

  • Ein Transporthubschrauber hebt von einem Feld ab. Hinter ihm warten mehrere Soldaten am Boden.

    Ein NHNATO-Helicopter-90 setzt Marineinfanteristen ab. Die Soldaten üben hier für militärische Evakuierungseinsätze. Hierbei unterstützt das Ausbildungs- und Übungszentrum Luftbeweglichkeit des Heeres in Celle.

    Bundeswehr/Andrea Neuer
  • Zwei Flugzeuge auf einem Flugplatz von oben fotografiert

    Zwei Beobachtungsflugzeuge auf einem Rollfeld: Sowohl der Airbus A319 der Bundeswehr als auch die Antonow AN-30 der rumänischen Streitkräfte wurden für die Umsetzung des Rüstungskontrollvertrags „Offener Himmel“ zertifiziert.

    Bundeswehr/Dagmar Benner
  • Ein Waffensytem der Fregatte „Rheinland-Pfalz“ auf See beim scharfen Schuss des 127mm Geschütz.

    Ins Volle traf die neue 127-Millimeter-Hochleistungsmunition Vulcano, die von einer Fregatte der Marine im hohen Norden abgeschossen wurde. Die satellitengestützte Lenkmunition trifft ihre Ziele auf eine Entfernung von bis zu 80 Kilometern genau.

    Bundeswehr/WTD 91
  • Ein Soldat kniet mit voller Montur im Wald und hält in der Hand ein G36. In der Umgebung ist es kalt, da er warme Luft ausatmet.

    Wachsam beobachtet ein Objektschützer der Luftwaffe die Lage während der Übung Baltic Tiger. An der Airbase Ämari in Estland wurden die Sicherung und der Schutz kritischer Infrastrukturen trainiert.

    Bundeswehr/Theska
  • Ein Welpe im Gras mit Feldmütze auf dem Kopf

    So sehen Sieger aus: Dieses Foto von einem Schäferhundwelpen ist das Gewinnerbild in der Kategorie „Welpen und Junghunde“ aus dem Diensthundekalender 2023. Er kann ab sofort bestellt werden – die Erlöse dienen einem guten Zweck.

    Bundeswehr/Thomas Hess

Marineinfanteristen üben beim Heer 

Fernab des Meeres trainieren rund 50 Marineinfanteristen der Küsteneinsatzkompanie (KEK) des Seebataillons das schnelle Verlegen mit Hubschraubern. Ort des Geschehens: Das Ausbildungs- und Übungszentrum Luftbeweglichkeit des Heeres in Celle in Niedersachsen. Die Marineinfanteristen müssen im Ernstfall rasch zu ihrem Einsatzort kommen – zum Beispiel, um eine militärische Evakuierungsoperation durchzuführen. Krönung der Übung war das Szenario „Operation Overcut“: Die Marineinfanteristen ließen sich von zwei NH90-Hubschraubern absetzen, um eine Industrieanlage zu infiltrieren.

Beobachtungsflugzeug zertifiziert

Das Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr setzt die von Deutschland eingegangenen Verträge zur Rüstungskontrolle um. Dazu zählt auch der Vertrag über den „Offenen Himmel,“ der vor 30 Jahren von 27 Staaten der NATONorth Atlantic Treaty Organization und des ehemaligen Warschauer Pakts unterzeichnet wurde. Das Abkommen erlaubt Kontrollflüge über ihren Territorien. Deutschland stellte dazu jetzt ein neues Beobachtungsflugzeug in Dienst. Der Airbus A319 ist mit elektro-optischen Sensoren – sprich Digitalkameras – sowie Infrarot ausgestattet. Zur Zertifizierung der neuen Maschine trafen sich 47 Inspektorinnen und Inspektoren aus 21 Vertragsstaaten in Köln. Auch ein Antonow AN-30-Beobachtungsflugzeug der rumänischen Streitkräfte wurde begutachtet.

Präzision und Feuerkraft

Nach erfolgreichen Tests im hohen Norden steht fest: Die Bundeswehr kann die hochpräzise 127-Millimeter-Vulcano-Munition einführen. Erbracht wurde der Nachweis bei einem Abnahmeschießen mit der Fregatte „Rheinland-Pfalz“ an der Nordküste Norwegens. Mit der Lenkmunition können Ziele in bis zu 80 Kilometern Entfernung bekämpft werden, dabei wird auf GPSGlobal Positioning System-Daten zurückgegriffen. Noch in diesem Jahr soll mit der Beschaffung begonnen werden.

Alarm bei Baltic Tiger 

Objektschützer der Luftwaffe und Marineinfanteristen trainieren gemeinsam in Estland. Im Mittelpunkt steht die Sicherung kritischer Infrastruktur wie Häfen oder Flughäfen gegen Sabotage oder das Eindringen bewaffneter gegnerischer Kräfte. Geübt wurde das als „Counter Intruder“ bekannte Verfahren auf der Airbase Amäri. Eingesetzt wurde auch das Mehrzweckfahrzeug Mungo, das sowohl zum Truppentransport als auch zur Feuerunterstützung genutzt werden kann.

Ein Freund der Menschen

Die Diensthunde der Bundeswehr werden in Ulmen in Rheinland-Pfalz auf ihre Aufgaben an der Seite ihrer Hundeführer vorbereitet. Von der Zucht über die Ausbildung bis hin zur Gewährung des Gnadenbrots: Die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr bietet in punkto Hund alles aus einer Hand. Außerdem wird einmal im Jahr ein Kalender mit den süßesten Welpen und den eindrucksvollsten Diensthunden produziert. Er ist nicht nur eine Zier für jede Dienststube und jedes Geschäftszimmer, sondern dient auch noch einem guten Zweck: Die Erlöse werden dem Bundeswehr-Sozialwerk gespendet. Der Diensthundekalender für das Jahr 2023 ist ab sofort erhältlich.

von Tobias Luckau, Juliane Olbricht, Janet Watson 

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