Nachgefragt

Generalleutnant Schelleis zu militärischer Logistik und Durchhaltefähigkeit

Generalleutnant Schelleis zu militärischer Logistik und Durchhaltefähigkeit

  • Landes- und Bündnisverteidigung
  • Bundeswehr
Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
1 MIN

Der Krieg in der Ukraine bewegt Deutschland und die Welt. Selten waren Sicherheitsexperten und Verteidigungspolitiker so geschätzt: Das Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger nach Informationen aus erster Hand ist überwältigend. In „Nachgefragt“ werden ihre Fragen beantwortet, diesmal vom Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis. 

Generalleutnant Martin Schelleis, der Inspekteur der Streitkräftebasis, erklärt die Bedeutung von militärischer Logistik für die Landes- und Bündnisverteidigung. Robuste Nachschublinien seien enorm wichtig für die Kampffähigkeit der Streitkräfte.

Der Überfall Russlands auf die Ukraine erschreckt auch die Menschen in Deutschland. Zugleich offenbart der grausame Krieg mitten in Europa die entscheidende Bedeutung militärischer Logistik. Generalleutnant Martin Schelleis erläutert in „Nachgefragt“, wie wichtig robuste Nachschublinien für die Kampffähigkeit der Streitkräfte sind und warum der Rückzug der russischen Truppen aus dem Nordosten der Ukraine und ihre wohl geplante Neugruppierung ein aufwendiger Prozess sind.

Die Refokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung bedeute zugleich auch eine Neuausrichtung der Logistik der Bundeswehr, so Schelleis. In den vergangenen 20 Jahren habe die Bundeswehr in internationalen Konflikt- und Krisenmanagement häufig mit zivilen Dienstleistern zusammengearbeitet. Für die Landes- und Bündnisverteidigung müsse man nun wieder „insourcen“, also neues Personal und neue Fähigkeiten selbst aufbauen. 

Weiter äußert sich Generalleutnant Schelleis zu seiner Rolle als Nationaler Territorialer Befehlshaber, dem Host Nation Support für Streitkräfte verbündeter Nationen sowie den Auswirkungen der Amtshilfe bei der Pandemiebekämpfung auf die Truppe. 

von Simona Boyer

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