Search and Rescue (SAR): Die fliegenden Lebensretter

Die Crews des Such- und Rettungsdienstes der Bundeswehr (Search and Rescue, SARSearch and Rescue) fliegen bei nahezu jedem Wetter und zu jeder Tageszeit. Sie sind immer dann zur Stelle, wenn sie gerufen werden. Sie helfen Soldaten, aber auch Zivilisten in Not. Sie vereint ein gemeinsamer Auftrag: Leben retten.

Ein Hubschrauber vom Typ Bell UH-1D mit der Aufschrift „SAR“ im Flug
Bundeswehr/Martin Stollberg

Drei Kommandos für das deutsche Festland

Der Such- und Rettungsdienst der Bundeswehr betreibt insgesamt drei Search-and-Rescue-Kommandos, die für die Rettung von Menschen in Not auf dem deutschen Festland zuständig sind – in Niederstetten, Nörvenich und Holzdorf. Die eingehenden Meldungen landen zunächst beim Rescue Coordination Center, bevor dann eines der Kommandos zum Einsatz gerufen wird.

Vier Säulen des SARSearch and Rescue-Auftrages

Luftretter immer dabei

Zur Hauptaufgabe der SARSearch and Rescue-Rettungsflieger zählt die Suche nach vermissten oder abgestürzten Luftfahrzeugen sowie die Rettung von Besatzung und Passagieren. An Bord eines SARSearch and Rescue-Hubschraubers vom Typ UH-1D befinden sich insgesamt drei Personen: zwei Piloten sowie einem Luftretter. Letztgenannter stellt bereits am Unglücksort und später an Bord die Erstversorgung von Verletzten sicher.

Koordination ist alles

Impressionen: Die Rettungsflieger sind immer in Bereitschaft

SARSearch and Rescue-Hubschrauber sind jederzeit einsatzbereit. 24 Stunden. Sieben Tage die Woche. Wenn sie alarmiert werden, stehen Erstversorgung und Transport des Patienten an erster Stelle. Damit das reibungslos funktionieren kann, muss die Crew jeden Einsatz gründlich vor- und nachbereiten – nur so können sie die bestmögliche Leistung abrufen und Leben retten. Tagtäglich.

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Ein Hubschrauber vom Typ Bell UH-1D steht auf dem Flugfeld

Seit Jahrzehnten schon bewährt sich die Bell UH-1D als „Arbeitstier“ des SARSearch and Rescue-Dienstes über Land.

Bundeswehr/Jane Schmidt
Cockpit eines Hubschraubers

Der Such- und Rettungsdienst ist das wichtigste Einsatzfeld des leichten Mehrzweckhubschraubers.

Bundeswehr/Jane Schmidt
Innenaufnahme eines SAR-Huschraubers vom Typ Bell UH-1D

Dafür ist der Helikopter ausgestattet mit Beatmungsgerät, EKG, Defribrillator...

Bundeswehr/Jane Schmidt
Innenaufnahme eines SAR-Huschraubers vom Typ Bell UH-1D

...sowie Spritzenpumpen und einer Vakuummatratze zur Versorgung des Patienten.

Bundeswehr/Jane Schmidt
Bundeswehrsoldatin an einem Hubschrauber vom Typ Bell UH-1D

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz: Der Hubschrauber muss für alle Fälle immer startklar sein.

Bundeswehr/Jane Schmidt
Eine Bundeswehrsoldatin kniet vor einem aufgeklappten Notfallrucksack, im Hintergrund ein SAR-Hubschrauber

Auch der Notfallrucksack wird regelmäßig geordnet und kontrolliert.

Bundeswehr/Jane Schmidt
Eine Bundeswehrsoldatin vor einem Hubschrauber vom Typ Bell UH-1D mit der Aufschrift „SAR“

Denn im Notfall bleibt dafür keine Zeit.

Bundeswehr/Jane Schmidt
Eine Bundeswehrsoldatin sitzt in einem Hubschrauber mit der Aufschrift „SAR“

Der Luftrettungsmeister nimmt hinten Platz. Zusätzlich besteht die Crew des SARSearch and Rescue-Hubschraubers noch aus zwei Piloten,...

Bundeswehr/Jane Schmidt
Ein Bundeswehrsoldat sitzt im Cockpit eines Hubschraubers

...die dafür Sorge tragen, dass der Hubschrauber schnellstmöglich und sicher seinen Einsatzort erreicht.

Bundeswehr/Jane Schmidt
Ein Hubschrauber vom Typ Bell UH-1D mit der Aufschrift „SAR“ steht auf dem Flugfeld

Innerhalb von 15 Minuten nach der Alarmierung startet der Helikopter in die Lüfte.

Bundeswehr/Jane Schmidt

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von Maria Hagedorn

Kein Gelände zu unwegsam

  • Ein Hubschrauber vom Typ Bell UH-1D im Flug
    • Medizin & Gesundheit
    • Bundeswehr

    Search and Rescue: Rettung im Gebirge

    Eine Gruppe Extremwanderer gerät in der Nähe des Sylvensteinsees in Not. Der Such- und Rettungsdienst der Bundeswehr (SAR) wird alarmiert.

Moderne Rettung

Zu den technischen Neuerungen bei den SARSearch and Rescue-Hubschraubern der Zukunft gehören Ausstattungstools, die der heutigen Rettungsfliegerei angepasst sind, wie etwa der Autopilot und eine unterstützende Navigationsavionik. Als SARSearch and Rescue-Hubschrauber ist für das Heer der leichte LUH (Light Utility Helicopter) SARSearch and Rescue geplant, der die zuverlässige, aber in die Jahre gekommene Bell UH-1D ablösen soll. Das Luftfahrzeugmuster dafür ist derzeit noch nicht bekannt. Bei den deutschen Seestreitkräften wird die Sea Lion, die Marine-Version des NHNATO-Helicopter-90, die Nachfolge der Sea King auch im Such- und Rettungsdienst antreten. Die Sea Lion hat ihren Erstflug in Donauwörth im Dezember 2016 termingerecht absolviert.

von Gabiele Vietze

Engagement gefordert

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    • Menschen
    • Bundeswehr

    Porträt: Luftrettungsmeisterin

    Stabsfeldwebel Barbara Schafferhans als Luftrettungsmeisterin beim Such- und Rettungsdienst der Bundeswehr tätig.