Die F-35A ist ein einsitziges Mehrzweckkampfflugzeug der fünften Generation. Ihre besondere Stärke liegt im Zusammenspiel von Technologien zur Signaturreduzierung, moderner Sensorik sowie schwer detektierbarer und störresistenter Vernetzung. Informationen verschiedener Sensoren werden zusammengeführt und als umfassendes Lagebild im Cockpit eingespielt. Da zahlreiche NATO-Staaten und Partner des Bündnisses die F-35 bereits nutzen oder ihre Beschaffung planen, ergeben sich zudem vielfältige Möglichkeiten der multinationalen Zusammenarbeit.
Die Bundeswehr beschafft 35 Kampfflugzeuge vom Typ F-35A. Die für Deutschland vorgesehene A-Variante ist für konventionelle Starts und Landungen auf Flugplätzen ausgelegt. Sie löst den seit den 1980er-Jahren in der Luftwaffe eingesetzten Tornado schrittweise ab und übernimmt künftig einen Teil seiner Aufgaben. Dazu gehört auch Deutschlands Beitrag für die Nukleare Teilhabe der NATO.
Als Mehrzweckkampfflugzeug ist die F-35A für unterschiedliche Aufgaben ausgelegt. Neben der Nuklearen Teilhabe kann sie verschiedene konventionelle Rollen übernehmen. Dazu gehören unter anderem die Aufklärung und Bekämpfung von Zielen in der Luft und am Boden sowie die Gewinnung von Informationen im Operationsgebiet. Dabei kann die F-35A sowohl eigenständig als auch gemeinsam mit anderen Luftfahrzeugen sowie nationalen und multinationalen Kräften eingesetzt werden.
Die F-35A ist ein Mehrzweckkampfflugzeug der fünften Generation. Ihre spezielle Formgebung trägt dazu bei, die Radarsignatur zu reduzieren.
Lockheed Martin CorporationDie F-35A ist so konstruiert und ausgestattet, dass sie schwer entdeckt werden kann und gleichzeitig möglichst viele Informationen über ihre Umgebung erhält. Ihre Formgebung und die radarabsorbierende Beschichtung der Außenhülle tragen dazu bei, die Radarsignatur zu reduzieren, sodass das Flugzeug schwerer geortet werden kann. Auch dass Sensoren, Kraftstofftanks und Bewaffnung innerhalb des Rumpfes verbaut sind, trägt zur sogenannten Low Observability bei.
Gleichzeitig erfassen verschiedene Sensoren Informationen im Operationsraum und führen diese zu einem Lagebild zusammen. Dafür können auch Daten anderer F-35 miteinbezogen werden, wenn mehrere Jets im Verbund agieren. Die so aufbereiteten Informationen können mit anderen Kräften geteilt werden und unterstützen die vernetzte Operationsführung.
14 NATO-Nationen betreiben oder beschaffen aktuell die F-35. Das ermöglicht einen hohen Grad an Standardisierung bei Ausrüstung und Ausbildung und schafft vielfältige Möglichkeiten für die Zusammenarbeit innerhalb des Bündnisses. Gleichzeitig soll die F-35 mit Kampfflugzeugen der vierten Generation wie dem Eurofighter zusammenwirken. Die unterschiedlichen Fähigkeiten der Waffensysteme ergänzen sich und ermöglichen einen leistungsfähigen Plattformmix. Das stärkt die Interoperabilität und die gemeinsame Operationsführung innerhalb der NATO.
| Hersteller | Lockheed Martin |
|---|---|
| Typ | Mehrzweckkampfflugzeug |
| Besatzung | 1 |
| Länge | 15,7 m
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| Höhe | 4,38 m
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| Spannweite | 10,7 m
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| Flügelfläche | 42,7 m²
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| Spannweite Höhenleitwerk | 6,86 m
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| Leergewicht | 13.300 kg
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| Kraftstoffkapazität | 8.278 kg
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| Triebwerke | Pratt & Whitney F135-PW-100
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| Maximaler Schub | 178 kN
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| Höchstgeschwindigkeit | Mach 1,6 (rund 1.930 km/h)
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| Reichweite | 2.200 km
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| Maximale Belastung | 9 g
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Die erste deutsche F-35A während der Fertigung im Werk von Lockheed Martin in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas
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Nach über einer Meile in der Endmontagelinie sieht die noch unlackierte F-35A das erste Mal das Tageslicht
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Die erste deutsche F-35A steht bereit zur Lackierung in einem Hangar bei Lockheed Martin in Forth Worth
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