Sanitätsdienst

Gemeinsam stark am Grenzübergang

Gemeinsam stark am Grenzübergang

  • Amtshilfe
  • Sanitätsdienst
Datum:
Ort:
Bayern
Lesedauer:
1 MIN

Im Zuge der schärferen Kontrollen an der Grenze zu Österreich wurde am Grenzübergang Kiefersfelden eine Schnelltest-Station eingerichtet. Einreisende ohne Corona-Test haben dort die Möglichkeit, diesen nachzuholen. Ein starkes Team aus Sanitätslehrregiment und Gebirgsjägerbataillon 231 unterstützt seit dem 16. Februar den Landkreis Rosenheim bei der Durchführung der Tests auf das Coronavirus.

Generale im Gespräch mit Stellvertretender Landrätin und Soldaten

Generalarzt Dr. Most, Beauftragter für die Zivil-Militärische-Zusammenarbeit im Sanitätsdienst, Generalmajor Breuer, Kommandeur Kommando Territoriale Aufgaben, und Brigadegeneral Hambach, Kommandeur Landeskommando Bayern, im Gespräch mit der Stellvertretenden Landrätin Loferer

Bundeswehr/Paulina Englowski

Einreisende, die an der Grenze keinen gültigen negativen Corona-Test vorweisen können, erhalten die Chance, einen Test direkt auf dem Rastplatz nachzuholen. Hierzu werden sie von der Bundespolizei zu den extra dafür aufgestellten Containern auf dem Rastplatz geschickt. In diesen führen die Soldatinnen und Soldaten aus Feldkirchen und Bad Reichenhall die Tests durch. In Teams zu Dritt kümmern sie sich um einen reibungslosen Ablauf: Zwei Helfende Hände übernehmen alles Organisatorische, während ein Sanitätssoldat den Abstrich nimmt.

Teams wachsen zusammen

Generalarzt Dr. Bruno Most, Beauftragter für die Zivil-Militärische-Zusammenarbeit im Sanitätsdienst, Generalmajor Carsten Breuer, Kommandeur Kommando Territoriale Aufgaben, und Brigadegeneral Thomas Hambach, Kommandeur Landeskommando Bayern, informierten sich gemeinsam über die Arbeit der Soldatinnen und Soldaten an der Grenze zu Tirol. Sie zollten ihnen Dank und Respekt für ihr Engagement, ihre Motivation und die sehr gute Zusammenarbeit untereinander. Dr. Most zeigte sich begeistert: „Zu sehen, wie die Teams zusammenwachsen, ist einfach klasse.“

Das Gesicht der Bundeswehr

Ein Soldat erklärt den Generalen und der Stellvertretenden Landrätin seine Arbeitsschritte

(v.l.n.r.) Generalmajor Carsten Breuer, Generalarzt Dr. Bruno Most und die Stellvertretende Landrätin Marianne Loferer lassen sich in die Arbeit einweisen

Bundeswehr/Paulina Englowski

Generalmajor Breuer war beeindruckt: „Sie sind das Gesicht der Bundeswehr vor Ort. Sie sind diejenigen, die einen Amtshilfeantrag in die Tat umsetzen. Wären sie nicht vor Ort, würde die Amtshilfe nicht stattfinden.“ Gegenüber der Stellvertretenden Landrätin Marianne Loferer versicherte Breuer, dass sie bleiben würden, solange dies erforderlich sei. Aktuell seien 13.000 Bundeswehrangehörige deutschlandweit im Rahmen der Amtshilfe im Einsatz. Abschließend waren sich die Generale einig: „Sie bringen die Bundeswehr in die Öffentlichkeit.“ Das positive Feedback der beteiligten zivilen Seite und der Stolz, mit dem die Soldaten im Einsatz seien, mache die Vorgesetzten glücklich.

von Dr. Nadine Seumenicht  E-Mail schreiben

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