Sanitätsdienst
Wettiner Schwert

Medical Task Force zertifiziert sich für VJTFVery High Readiness Joint Task Force

Medical Task Force zertifiziert sich für VJTFVery High Readiness Joint Task Force

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Datum:
Ort:
Altmark
Lesedauer:
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Mit dem Abschluss der Großübung Wettiner Schwert im Gefechtsübungszentrum Heer in der Altmark hat sich der deutsche Gefechtsverband innerhalb der NATO Response Force offiziell zertifiziert. Mit dem Status Combat Ready übernimmt die Brigade 2023 die Führungsrolle innerhalb der Very High Readiness Joint Task Force (VJTFVery High Readiness Joint Task Force ). Das Sanitätsregiment 1 ist für die sanitätsdienstliche Versorgung des Verbands verantwortlich.

Mehrere Soldaten heben eine verletzte Person in ein Sanitätswagen

Für die Weiterbehandlung werden Patienten in das nächste Feldlazarett transportiert

Bundeswehr/Paulina Englowski

Bei der Großübung Wettiner Schwert waren über 1000 Soldatinnen und Soldaten der Teilstreitkräfte und des Sanitätsdienstes beteiligt.  Eingebettet in die Übung Wettiner Schwert hat das Sanitätsregiment 1 die sanitätsdienstliche Versorgung des internationalen Großverbandes sichergestellt. So erfolgten die eigenen Aktivitäten im Zusammenwirken mit den Führungseinrichtungen der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“. Diese Brigade übernimmt für 2023 die Führungsrolle der multinationalen VJTFVery High Readiness Joint Task Force Landstreitkräfte.

Theorie und Praxis

Eine zweiwöchige Vorbereitungszeit im Hörsaal ging der Gefechtsübung voraus. Dabei vertieften die Regimentsanteile aus Weißenfels, Berlin sowie den zugeordneten Ärzten aus den Bundeswehrkrankenhäusern nochmals gemeinsam Lerninhalte und probten ihre Kompetenzen für den praktischen Betrieb.

Am 1. April wurde dann für die Zertifizierung in dasGefechtsübungszentrum des Heeres in der Altmark verlegt. Im Schwerpunkt wurden dort die Versorgung, der Aufbau und der Betrieb einer sanitätsdienstlichen Rolle 2 BRAVO sowie eines so genannten Forward Surgical Elements (FSE) zertifiziert.

Mehrere Ärzte behandeln eine verletzte Person

In der Rolle 2 Bravo werden die Verwundeten medizinisch und operativ weiterversorgt

Bundeswehr/Paulina Englowski

Wichtig war es aber auch, die Führungsfähigkeit des eigenen Verbandes sowie der eigenen Fahrzeuge über die Gefechtsstandarbeit und Führungsmittel nachzuweisen und die Kommunikation mit dem Brigadegefechtsstand zu üben. Ein weiterer besonderer Höhepunkt war die koordinierte Eingliederung der Sanitätsfahrzeuge in die Marschkolonne von über 300 Fahrzeugen zur Überquerung der Elbe bei Storkau.

von André Vogel

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