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MMCCMultinational Medical Coordination Centre/EMCEuropean Medical Command plant die nächste Patientenevakuierungsübung für 2023

MMCCMultinational Medical Coordination Centre/EMCEuropean Medical Command plant die nächste Patientenevakuierungsübung für 2023

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Ort:
Koblenz
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Am 6. September kamen im Koblenzer Multinational Medical Coordination Centre / European Medical Command (MMCCMultinational Medical Coordination Centre/EMCEuropean Medical Command) rund 30 Teilnehmende aus zwölf verschiedenen Nationen zu einer ersten Planungskonferenz zusammen. Nach dem Erfolg der letzten Übung zur Steuerung von Patientinnen und Patienten auf multinationaler Ebene ist der Rahmen für die nächste Übung der „Casualty Move“-Reihe im Jahr 2023 bereits gesteckt.


Ein Mann in Uniform steht neben einem Pult. Hinter ihm eine Pressewand.

Der Leiter des Planungsteams, Oberstleutnant Andreas G., erläutert den Teilnehmenden die bisherigen Planungen zur im April nächsten Jahres stattfindenden Übung Casualty Move (CAMOContinuing Airworthiness Management Organisation) 2023

Bundeswehr/Rico Maderthoner

Für dieses Thema ist „der Übungsbedarf in unseren Partnernationen eindeutig erkannt und gewünscht“, begründet Generalarzt Dr. Stefan Kowitz die Abkehr vom ursprünglichen Übungsturnus. Nach 2020 und 2022 wäre ein Wargaming zum Training des kollektiven, multinationalen Patiententransportes normalerweise erst 2024 wieder vorgesehen.

Der Schwerpunkt liegt auf operativer Ebene, oberhalb der Divisionen und ist domänenübergreifend. Gemeint ist hiermit die Verlegung von Patientinnen und Patienten von Feldlazaretten oder Staging-Hubs aus dem Einsatzgebiet in die jeweiligen Heimatländer. „Den Transport von Patienten aus den multinationalen Sanitätseinrichtungen bis hin in die jeweiligen Heimatländer zu koordinieren und die vorhandenen Ressourcen zum Wohle der Patienten gezielt einzusetzen, stellt eine der Kernaufgaben innerhalb dieser Übung dar“, erklärt Oberstleutnant Andreas G., Kopf des multinationalen Planungsteams.

NATO Szenario als Grundlage

Mehrere Soldatinnen und Soldaten verschiedener Nationen sitzen in einem Raum an Tischen. Im Hintergrund mehrere Nationalfahnen.

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus zwölf Nationen und dem Robert-Koch-Institut wurde im Koblenzer MMCCMultinational Medical Coordination Centre/EMCEuropean Medical Command der Rahmen für die Übung Casualty Move 2023 gesteckt

Bundeswehr/Rico Maderthoner

Wie auch für die Übung in diesem Jahr, wird in 2023 das OCCASUS-Szenario der NATO verwendet. Es kommt regelmäßig für Übungen mit hoher Kampf- und Verwundetenintensität zum Einsatz und führt gleichzeitig zu einem hohen Übungswert und einem absehbar hohen Lerneffekt für alle Teilnehmenden unter realistischen und aktuellen Bedingungen.

Übungsziel als Konsens

Soldatinnen und Soldaten mehrerer Nationen sitzen in einem Raum an Tischen und schauen auf eine Leinwand.

Auch die USUnited States-Amerikaner werden an der Übung Casualty Move 2023 teilnehmen und die kollektive Patientenevakuierung für ein Artikel-5-Szenario trainieren

Bundeswehr/Rico Maderthoner

Ziel ist es, die Kompatibilität des multinationalen sanitätsdienstlichen Unterstützungssystems auf verschiedenen Ebenen innerhalb eines Artikel-5-Konfliktszenarios zu testen und zu trainieren. Mit Hilfe dieses Wargaming sollen weitere Erfahrungen für das neue Konzept zur Steuerung des Patiententransports der NATO und seiner Mitgliedsnationen gesammelt werden. Hierüber waren sich die Konferenzteilnehmenden aus Belgien, Großbritannien, Deutschland, Rumänien, den Niederlanden, Kanada, den Vereinigten Staaten von Amerika, Italien, Frankreich, Slowakei, Norwegen, Estland und Litauen sowie eine Vertreterin des Robert- Koch- Instituts einig.

Das Wargaming wird im Zeitraum vom 24. bis zum 28. April 2023 im estnischen Tartu, sowie mit den Schnittstellen und Ansprechpartnern in den einzelnen Teilnehmernationen stattfinden.

von Rico Maderthoner

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