Sanitätsdienst

Reserve übte beim Kommando SES

Reserve übte beim Kommando SES

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Datum:
Ort:
Leer
Lesedauer:
1 MIN

Die Ausbildung von Reservistinnen und Reservisten stand bei der Übung „Starke Reserve“ im Fokus. Beim Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst (KdoKommando SESSchnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst) trainierten diese ihre fachlichen und militärischen Fähigkeiten.

Aus nahezu allen medizinischen Bereichen, von Ärzten bis hin zu Notfallsanitätern und Krankenpflegepersonal, kamen die Teilnehmenden nach Leer gereist.

Soldatinnen und Soldaten versorgen Übungsverletzte auf einer Wiese. Die Teilnehmenden sind bewaffnet und tragen eine Schutzweste

Unter taktischen Bedingungen, wie der Beschuss oder das Tragen einer schweren Schutzweste, ist die Notfallversorgung auch für die medizinisch erfahrenen Reservistinnen und Reservisten eine schweißtreibende Herausforderung.

Bundeswehr/Johann Hoogestraat

Die aktiven Soldatinnen und Soldaten des KdoKommando SESSchnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst boten den Teilnehmenden an den sechs Tagen ein vielfältiges Programm. Die sogenannten Reservedienst Leistenden halfen beim Auf- und Abbau der luftgestützten Zelte. Diese bilden die Basis für das Luftlanderettungszentrum des KdoKommando SESSchnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst. In das Kernmodul mit Notaufnahme, OP, Labor und Intensivpflege erhielten die Übenden einen Einblick in die medizinische Ausstattung.

Neben sanitätsdienstlichen Inhalten wie eine taktischen Verwundetenversorgung war Durchhaltevermögen bei einem Orientierungsmarsch gefragt. Großen Wert legten die Gastgeber auf die Schießausbildung. Nach gründlicher Einweisung schossen die Teilnehmenden mit der Pistole P8 und dem Gewehr G36 teils hervorragende Ergebnisse.

Die Reservistinnen und Reservisten zogen ein durchweg positives Resümee. Zahnarzt Stefan Laser zeigte sich sehr zufrieden. Für ihn wurden die Erwartungen weit übertroffen. Er dankte den Soldatinnen und Soldaten des Kommando SESSchnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst für ihre engagierte Arbeit. 

von Johann Hoogestraat

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