Streitkräftebasis

COVID-19: Wochenrückblick von Generalmajor Breuer

COVID-19: Wochenrückblick von Generalmajor Breuer

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Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
1 MIN

Bei Generalmajor Carsten Breuer, Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr (KdoTerrAufgBw), laufen derzeit die Fäden zusammen. Sein Kommando entscheidet und koordiniert bundesweit Anträge auf Amtshilfe. Die Corona-Krise stellt uns alle vor neue Herausforderungen, so auch die Katastrophenhilfe der Bundeswehr. Die Hilfeleistungen für COVID-19Coronavirus Disease 2019 unterscheiden sich naturgemäß von den Einsätzen bei Hochwasser oder Waldbränden. Jede Woche blickt der Kommandeur zurück und gibt damit einen Einblick in die aktuelle Arbeit des Kommandos.

Ein Soldat

Generalmajor Carsten Breuer, Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr im Interview zur Amtshilfe Corona

Bundeswehr/Ismael Akbar

Amtshilfe Corona: Wochenrückblick vom 15. Mai 2020

Bei Generalmajor Carsten Breuer, Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr (KdoTerrAufgBw), laufen derzeit die Fäden zusammen. Sein Kommando entscheidet und koordiniert bundesweit Anträge auf Amtshilfe. Die Corona-Krise stellt uns alle vor neue Herausforderungen, so auch die Katastrophenhilfe der Bundeswehr. Die Hilfeleistungen für COVID-19Coronavirus Disease 2019 unterscheiden sich naturgemäß von den Einsätzen bei Hochwasser oder Waldbränden. Jede Woche blickt der Kommandeur zurück und gibt damit einen Einblick in die aktuelle Arbeit des Kommandos.

#FürEuchGemeinsamStark

3 Fragen an Carsten Breuer

Herr General, wie war die vergangene Woche für Sie?

Bei uns dreht sich weiterhin alles um die Bewältigung der Corona-Pandemie. Von Entspannung kann immer noch keine Rede sein. Dazu habe ich mich diese Woche wieder bei einigen der über 700 eingesetzten Soldatinnen und Soldaten vor Ort erkundigt, die - unter Inkaufnahme von teilweise großen Belastungen - auch weiterhin einen tollen Job machen.

Wo stehen wir bei den Hilfeleistungsanträgen?

Wir bedienen mit 260 Einsätzen mittlerweile eine ganze Breite an Hilfeleistungsanträgen: Angefangen von Lagerungsmöglichkeiten in freien Hallen, der Herstellung von Desinfektionsmitteln, der Unterstützung an den Abstrichstellen wie bald in Aichach (BY), die Unterstützung in den Pflegeeinrichtungen, bis hin zur Mitarbeit in den Gesundheitsämtern bei der Nachverfolgung der Infektionsketten, neuerdings ebenfalls in Stralsund (MV). Dabei sieht man erst einmal, wie vielfältig der Einsatz für die Bundeswehr ist. Und eines steht fest: Wir können das nur, weil unsere Soldatinnen und Soldaten flexibel sind und anpacken können!

Wie geht es weiter?

Wir erhalten täglich knapp zehn neue Hilfeleistungsanfragen. Darunter sind zunehmend auch personalaufwändige Maßnahmen: Ich denke da beispielsweise an die Unterstützung in der Flüchtlingseinrichtung in Schwetzingen oder auch an die Hilfe beim Aufbau in der Einrichtung in Suhl, wofür etwa 150 Soldaten gebraucht werden. Wir müssen – ebenso wie alle anderen – auch abwarten, wie sich die Lage entwickelt. Deswegen halten wir weiterhin Reserven für die Hilfe vor Ort bereit. Während bei Schneekatastrophen oder Waldbränden ein Ende absehbar war, ist das bei diesem unsichtbaren Feind eben nicht der Fall.

von Juliane Thümmel, Sebastian Grünberg   E-Mail schreiben

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