Streitkräftebasis
Verstärkung der NATO-Ostflanke

Logbuch: Stationen der schnellen Verlegung nach Litauen

Logbuch: Stationen der schnellen Verlegung nach Litauen

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Datum:
Ort:
Deutschland

Fünf Tage Zeit zur Vorbereitung, 1.400 Kilometer und drei Länder binnen vier Tagen – und eine rund 60 Tonnen schwere Panzerhaubitze auf dem Anhänger. Mehrere Teams aus dem Logistikbataillon 171 in Burg transportieren diese schwere Last nach Rukla. Wir begleiten Stabsunteroffizier Steven Wald und Obermaat Kai Michaelis auf der Strecke in Deutschland: von Burg nach Munster und bis an die polnische Grenze.

Die beiden Logistik-Profis sind Teil einer Kolonne von Schwerlasttransportern der Typen Scania und Mammut. Insgesamt verlegt die Bundeswehr sechs Panzerhaubitzen, ein Artilleriebeobachtungsradar und einen Bergepanzer nach Rukla in Litauen. Sie gehören zur Verstärkung für die Mission Enhanced Forward Presence an der NATO-Ostflanke, die insgesamt 360 Soldatinnen und Soldaten und circa 100 Fahrzeuge umfasst. 

Wie funktioniert eine solche Verlegung von Großgerät? Wie fahren Schwerlasttransporter in der Kolonne? Warum müssen die großen Biester durch eine „Waschstraße“ der besonderen Art? Wir geben den Blick hinter die Kulissen einer schnellen Verlegung, schauen Steven und Kai über die Schultern und schreiben auf, was sie erleben:  Logbuch einer schnellen Verlegung.

Logbuch Tag 1 - 3 - 14.-16.02.2022

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  • Ein Soldat spricht zu anderen Soldaten
    07:30

    Befehlsausgabe

    Befehlsausgabe in der Clausewitz-Kaserne in Burg. Transportzugführer Hauptfeldwebel Matthias Jakobschak von der 5. Kompanie gibt die finalen Anweisung an die Besatzungen der Schwerlasttransporter (SLT) und checkt ein letztes Mal, ob alle ihre Marschverpflegung, Ausrüstung und Papiere bereithalten. Wichtig, denn sie alle werden bis zum Ziel im 1.400 Kilometer entfernten Rukla rund vier Tage unterwegs sein.

  • Ein Soldat verlädt sein Gepäck in einem Führerhaus eines Lastkraftwagens
    07:45

    Letzter Check

    Stabsunteroffizier Steven Wald und Obermaat Kai Michaelis prüfen routiniert ihren Scania. „Uns steht erstmal der Marsch nach Munster bevor, wo wir auf die Kameradinnen und Kameraden der Artillerie treffen“, sagt Steven und füllt den Fahrauftrag aus. Um 08:00 Uhr werden er und Kai die Ersten sein, die das Tor passieren. Danach folgen die weiteren SLT im Abstand von fünf Minuten.

  • Ein Lastkraftwagen fährt aus einem Kasernentor
    08:00

    Abmarsch

    Es geht los! Planmäßig rollt der Scania Richtung Autobahn A2. Leer darf er wie jeder zivile LKWLastkraftwagen mit rund 80 km/h unterwegs sein. Unser Team hat seinen neuen Sattelzug schon fest im Griff; in den vergangenen Wochen hatten die beiden Soldaten aus der Laufbahn der Unteroffiziere ihre Einweisung auf dem Fahrzeug. „Ein hochmoderner LKWLastkraftwagen nach zivilen Standards“, freut sich Stabsunteroffizier Wald über den für ein militärisches Gerät ungewöhnlich hohen Komfort. 

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    Ein Lastkraftwagen mit einem leeren Sattelauflieger während der Fahrt

    Der Weg zur Autobahn ist nicht weit und in wenigen Minuten hinter sich gebracht

    Bundeswehr/Jörg Volland
    Ein Lastkraftwagen mit einem leeren Sattelauflieger während der Fahrt

    Steven und Kai kommen reibungslos voran

    Bundeswehr/Jörg Volland

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  • Ein Lastkraftwagen mit einem leeren Sattelauflieger während der Fahrt
    09:00

    Auf der Bahn

    Alles läuft nach Plan. „Wir kommen gut voran“, berichtet Obermaat Michaelis am Funk. Er meldet als Beifahrer, dass die Autobahn frei ist, an die folgenden SLT-Besatzungen. Kein Stau. Ein Stopp ist bis Munster nicht vorgesehen. Noch etwa anderthalb Stunden sind es bis in die Lüneburger Heide. Für die anderen Verkehrsteilnehmenden ist ein SLT kein alltäglicher Anblick, und so lässt sich der eine oder andere etwas mehr Zeit zum Überholen und riskiert einen Blick auf die beeindruckenden Fahrzeuge. Steven und Kai stehen genau wie die anderen Soldatinnen und Soldaten seit Sonntagabend unter dem Befehl des von Generalleutnant Martin Schelleis, der die Verlege-Operation nach Litauen führt.

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  • Mehrere Panzerhaubitzen stehen an einem Bahndamm
    11:30

    Ankunft in Munster

    Die Artillerie des Heeres steht schon bereit. Die sechs Panzerhaubitzen vom Typ 2000 fahren im Technischen Bereich der Hindenburg-Kaserne auf, damit zügig beladen werden kann. Die Geschütze bilden den ersten Teil der Verstärkung für die Enhanced Forward Presence Battle Group und werden vom Artillerielehrbataillon 325 bereitgestellt. Mit auf die Reise gehen ein Bergepanzer 2 und ein M113 ABRA – Artilleriebeobachtungsradar. Das Radarsystem ist wichtig, denn die Artilleristen brauchen es zur Koordination der Panzerhaubitzen im scharfen Schuss.

  • Ein Soldat mit einer Warnweste steht auf einem Sattelauflieger und gibt Handzeichen
    12:15

    Beladen – ein Job für Spezialisten

    Die riesigen Panzerhaubitzen müssen auf die Auflieger bugsiert werden. Dazu arbeiten die Besatzungen der SLT mit denen der Gefechtsfahrzeuge eng zusammen. Per Handzeichen weist Stabsunteroffizier Wald den Fahrer ein. Millimeterarbeit, denn die Ladefläche des Sattelzuges ist nur unwesentlich breiter als das Kettenlaufwerk des Heeres-Geräts. „Das ist eingespielt“, sagt Hauptfeldwebel Jakobschak und erinnert sich an eine gemeinsame Übung mit den Kameradinnen und Kameraden des Heeres. „Bereits 2016 konnten wir schon einmal Panzerhaubitzen 2000 transportieren.“

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  • Soldaten verzurren Fahrzeuge auf der Ladefläche eines Sattelaufliegers
    12:25

    Hand in Hand

    Fertig! Die Panzerhaubitzen sind auf den Aufliegern „eingeparkt“. Flugs legen die Besatzungen der SLT die Ketten für die Ladungssicherung an. Man hilft sich gegenseitig, denn schon in wenigen Minuten soll es weitergehen. Das schwere Zurrmittel wird mittels Greifzügen auf Spannung gebracht – zum Ende hin ein kleiner Kraftakt. Schließlich fahren die LKWs im Technischen Bereich auf, in der Reihenfolge, wie sie am Abend zu ihrem nächsten Ziel aufbrechen werden – zum Truppenübungsplatz im brandenburgischen Lehnin.

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    Ein Soldat klettert einen Sattelauflieger mit einem verladenen Panzer herunter

    Links sitzt alles fest

    Bundeswehr/Jörg Volland
    Zwei Soldaten verzurren ein Fahrzeug mit Ketten

    Rechts zieht Steven die Zurrgurte nochmal an

    Bundeswehr/Jörg Volland

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  • Zwei beladene Schwerlasttransporte stehen abmarschbereit auf der Straße
    12:55

    Rückblick

    Stabsunteroffizier Wald und Obermaat Michaelis sind soweit. Die Panzerhaubitze ist fest verzurrt und der Scania steht zur Abfahrt bereit. „Eigentlich wie immer“, betont Steven und erklärt, dass sich der heutige Einsatz und der der kommenden Tage kaum von den üblichen Transportaufträgen unterscheidet: „Wir sind ‚Trucker‘ von Beruf und wissen, was wir können. Auch dass wir mehrere Tage auf Achse sein werden, ist Gewohnheit, weil Schwerlasttransporte ohnehin immer andere Routen fahren müssen oder bestimmte Zeitvorgaben bekommen.“ Wenn nichts dazwischenkommt, sind die „Loggies“ von 171 in drei Tagen an ihrem Ziel. Dennoch sei der Einsatz für die Enhanced Forward Presence Battle Group etwas Besonderes, so die einhellige Meinung. Schließlich stärkt die Bundeswehr mit der Verlegung dieser Fähigkeiten den Kräftebeitrag an der NATO-Ostflanke und sendet ein deutliches Signal der Geschlossenheit des Bündnisses.

  • Panzer auf einem Tieflader bei Nacht
    22:00

    Es geht weiter!

    Aufbruch in Munster. Das Ziel ist der rund 300 Kilometer entfernte Rastplatz und Sammelraum in der Nähe von Berlin. Die 171er marschieren auch jetzt getrennt. Alle 20 Minuten startet ein SLT mit seiner Fracht in Richtung Osten. „Wir sind auch diesmal die Ersten“, erzählt Steven und bereitet sich auf die Nachtfahrt vor. Der Plan: Ankunft des letzten Fahrzeugs um circa 4.30 Uhr morgens. Dazu arbeiten die Logistiker auch mit der Polizei zusammen. Die Beamten eskortieren die schweren LKWLastkraftwagen zur und von der Autobahn, sperren bei Bedarf Kreuzungen und regeln den Verkehr. Eine Auflage der Behörden, zugleich aber eine Zusammenarbeit, die hilft, Zeit zu sparen.

  • Soldat bei Desinfektion eines Kettenfahrzeuges.
    03:30

    Kampf der Schweinepest

    Dort stehen schon die Kameradinnen und Kameraden aus Höxter bereit. Das ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehrbataillon 7 übernimmt mit Kräften der 3. Kompanie die Prophylaxe gegen Seuchen. Bei Länder übergreifenden Operationen ist dies vorgeschrieben – unter anderem, um die grassierende Afrikanische Schweinepest nicht zu verbreiten. Hauptfeldwebel Norbert Schrick ist soweit: Seine Kräfte haben die einzelnen Stationen der Desinfektionsschleuse schon aufgebaut. Die Spezialisten gehören ebenfalls zur Streitkräftebasis und müssen die ankommenden SLT und deren Ladung zunächst vom Straßenschmutz befreien. Danach wird ein Desinfektionsmittel aufgetragen, welches hinterher eine Stunde einwirken muss.

  • Soldat im Führerhaus eines Lastkraftwagen.
    04:00

    Ankunft

    Noch vor dem Zeitplan treffen die Jungs der „5ten“ auf dem Übungsplatz ein. Am hinteren Tor der Kaserne ist Platz genug, um die Lastzüge der „Loggies“ aufzustellen. Steven und Beifahrer Kai werden fast schon sentimental: „Es ist sehr selten, dass unser kompletter Zug gemeinsam unterwegs ist“, erzählt der Stabsunteroffizier. „Wir fahren immer alles, was groß und schwer ist, aber höchstens zu dritt. Der Haubitzen-Transport ist so gesehen schon was Besonderes.“ Seit vier Jahren fährt Wald nun schon schwere Lasten quer durch Deutschland und Europa. „Vorher bin ich Straßentankwagen gefahren. War auch schön, aber SLT ist sozusagen die Königsdisziplin der ‚Trucker‘!“

  • Soldat bei der Unterbodenreinigung eines Kettenfahrzeuges.
    04:30

    Prophylaxe

    Endlich sind sie dran, die SLT. Die Kräfte der ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehr hatten sich die Klein- und Begleitfahrzeuge zuerst vorgenommen, weil dies schneller geht. Jetzt rollt der erste Scania ein und wird zunächst am Unterboden gereinigt. Die SLT-Besatzung bleibt im Führerhaus. Mit mächtigen Hochdruckreinigern werden die Zugmaschine, der Auflieger und auch die Fracht rundherum auf einer Höhe bis 1,50 Metern gründlich gereinigt. Das dauert seine Zeit bei den überdimensionalen Frachtern. Stichprobenartig kontrollieren Veterinäre der Überwachungsstelle Ost für Öffentlich-Rechtliche Auflagen des Sanitätsdienstes das Ergebnis. Denn, beim Grenzübertritt darf nichts schiefgehen und auch in den Frachtpapieren muss die Prophylaxe nachgewiesen sein.

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    Eine Panzerhaubitze wird desinfiziert.

    Scheinwerfer machen die Desinfektion bei Nacht möglich...

    Bundeswehr/Jörg Volland
    Eine Panzerhaubitze steht auf einem Tieflader und wird abgespritzt.

    ... die riesigen Gespanne werden abgespritzt...

    Bundeswehr/Jörg Volland
    Ein Soldat kontrolliert ein desinfiziertes Kettenfahrzeug.

    ... das Ergebnis kontrolliert

    Bundeswehr/Jörg Volland
    Fahrzeugreifen spiegeln sich im Wasser

    ... und dann glänzen auch die Reifen in der Nacht.

    Bundeswehr/Jörg Volland

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  • Transportfahrzeuge an einer Tankstelle.
    05:00

    Tankstopp

    Unser SLT hat die erste Station geschafft. Auf dem Weg zur Desinfektion liegt die Tankstelle. Gelegenheit zum Nachtanken. Rund 1.000 Liter Diesel fasst der Tank des Scania, der mit 42 Tonnen Eigengewicht und rund 55 Tonnen der Haubitze noch längst nicht überladen ist. Während diesmal etwa 450 Liter einfließen, checkt Obermaat Kai Michaelis nochmal die Ladungssicherung. Der Scania entspricht einem zivilen Modell und wird daher im unbeladenen Zustand mit keinen besonderen Genehmigungen oder Auflagen belegt. „Ein wirklicher Vorteil, weil wir militärisch dann auch keinen Marschkredit brauchen“, sagt Stabsunteroffizier Wald. Das ist bei den älteren SLT – wie dem Franziska – anders.

  • Ein neues und ein altes Transportfahrzeug nebeneinander.
    07:15

    Alte Liebe rostet nicht

    In der Kaserne kommen die ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehrkräfte gut voran. Ein SLT nach dem anderen passiert die Prophylaxe-Stationen und die Tankstelle. Draußen vor dem Tor warten nur noch drei Besatzungen auf die Einfahrt. Darunter auch Oberstabsgefreiter Nick Süßmilch und Stabsunteroffizier Marcus Brütting. Sie fahren den „Oldie“ der Kompanie, den SLT Franziska, beladen mit dem Artillerie-System ABRA. „Nein, wir beneiden die Scania-Fahrer nicht“, sagen die Beiden, „höchstens wegen des Komforts, den sie genießen.“ Aber wenn es ins Gelände geht, ist die Zugmaschine aus den 1960er Jahren immer noch eine gute Wahl: „Der zieht durch!“, ist Brütting überzeugt. Er spricht aus acht Jahren Erfahrung auf SLT aller Art und unzähligen Transporten. Zwischen zwei (Scania) und sechs (Mammut) Wochen dauert jeweils die Spezialausbildung auf den unterschiedlichen Zugmaschinen mit ihren Aufliegern. „Den Franziska mögen wir, weil die Meisten von uns auf ihm ihre ersten Fahrstunden als SLT-Fahrer nahmen“, ergänzt Süßmilch die Anekdote.

    Vier Soldaten stehen vor zwei Fahrzeugen.

    Stolz stehen Süßmilch und Brütting vor ihrer "alten Liebe". Den Unterschied zwischen altem und neuen Gerät erkennt man sofort, die Crews hingegen unterscheiden sich nicht in ihrer Entschlossenheit.


  • Ein Soldat blickt von einem Lastkraftwagen hinunter.
    08:30

    Geschafft!

    Zurück zu Wald und Michaelis. Das Desinfektionsmittel hatte eine Stunde Zeit einzuwirken und wurde inzwischen abgespült. Die beiden Transportsoldaten fahren in den Technischen Bereich und stellen ihren „Bock“ schon in die Position, um später verzugslos starten zu können. Wann das sein wird, wissen sie jetzt noch nicht. Aber sie sind bereit, um ihre Fahrt nach Litauen fortzusetzen.

  • Soldat überprüft die Transportsicherung seines Fahrzeuges.
    11:00

    Technischer Dienst

    Lenk- und Ruhezeiten sind auch für Militärkraftfahrende ein Thema. Schließlich nehmen sie mit ihren Lastkraftwagen am normalen Straßenverkehr teil. Daher hat Transportzugführer Hauptfeldwebel Matthias Jakobschak befohlen, dass jede Besatzung, die fertig ist, ruhen bzw. schlafen soll. Das haben auch Wald und Michaelis vor. Doch bevor sie ihre Unterkunft in der Kaserne aufsuchen, kümmert sich Wald noch um den vorgeschriebenen Technischen Dienst. Er kontrolliert die Füllstände der Flüssigkeiten und des Öls und unterzieht Reifen sowie Felgen einer Sichtprüfung. Auch die Transportsicherung wird ein weiteres Mal gecheckt: „Man fühlt sich einfach sicherer, wenn man selbst kontrolliert hat, dass alles okay ist“, erklärt der Transport-Profi.
    Jetzt aber „ab ins Bett!“ scherzt ein Kamerad und wünscht für die weitere Strecke schon mal „gute Fahrt!“

  • Ein LKW bei Nacht auf einer Straße
    22:40

    Es geht weiter

    Die letzte Phase des Marsches in Deutschland ist angelaufen. Unsere polnischen Partner haben die Freigabe zur Durchreise erteilt, nachdem sie die entsprechenden Anträge und die Nachweise der erfolgreichen Tierseuchenprophylaxe geprüft hatten. Nach der ausgiebigen Ruhephase machen die Teams auf den SLT sich an die letzte Etappe im Heimatland. Die Ankunft in Polen ist für die frühen Morgenstunden vorgesehen. Die nächtlichen Fahrten sind zwar herausfordernd für die Besatzungen, andererseits sind die Straßen frei und die schweren Fahrzeuge können optimierte Routen nehmen. Entsprechend gut kommen sie voran.

    „Jetzt geht es eigentlich erst richtig los“, vermutet Steven Wald. Der Stabsunteroffizier weiß um die veränderten Straßenverhältnisse in Osteuropa und die damit verbundene Streckenführung. So liegen nun noch weitere etwa 900 Kilometer vor ihm, Beifahrer Kai Michaelis und den Besatzungen der Scanias, des Mammut und der tapferen Franziska. Nicht zu vergessen die vielen Teams auf den Begleitfahrzeugen, ohne die ein solcher Schwertransport nicht möglich wäre. Gute Fahrt Jungs und kommt gesund wieder!

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    von Ralf Wilke

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