Streitkräftebasis
Das Heeresmusikkorps Koblenz

Das Heeresmusikkorps Koblenz

Bundeswehr/Stefan Müller

Das Blechbläser-Quintett, das Holzbläser-Quintett und das Saxophon-Quartett des Heeresmusikkorps Koblenz geben am 24. April 2024 in der Liebfrauenkirche Oberwesel um 19:00 Uhr ein Kammerkonzert. Der Reinerlös ist für die Restaurierung des Westportals der Liebfrauenkirche bestimmt.

Das Blechbläser-Quintett des Heeresmusikkorps Koblenz unter der Leitung von Oberstabsfeldwebel Christoph Dissinger ist mit zwei Trompeten, einem Waldhorn, einer Posaune und einer Tuba besetzt. Die schon seit vielen Jahren gemeinsam musizierende Besetzung hat bereits mit einer großen Zahl von Konzerten und kurzweiligen Videoproduktionen ihr Publikum erreicht und begeistert.

Das Holzbläser-Quintett des Heeresmusikkorps Koblenz wird geleitet von Marie-Luise Hauptfeldwebel Theile. Es ist ganz klassisch mit einer Flöte, einer Oboe, einer Klarinette, einem Fagott und einem Waldhorn besetzt. Die Musikerinnen und Musiker können auf eine große Zahl der vielfältigen Kompositionen zurückgreifen und so die Konzertbesuchende mit ihrem Klang verzaubern.

Das Saxophon-Quartett des Heeresmusikkorps Koblenz unter der Leitung von Stabsfeldwebel Marko Sion besteht aus einem Sopran-, einem Alt-, einem Tenor- und einem Bariton-Saxophon. Durch die breit gefächerte Stimmaufteilung kann die Besetzung dem Publikum ein ebenso breitgefächertes Repertoire von klassisch bis modern, von Barock bis Jazz bieten.

Die Besetzungen laden ihr Publikum zu einem abwechslungsreichen Programm ein.

Die vielseitigen Kammermusikbesetzungen des Heeresmusikkorps Koblenz reichen vom Holzbläsertrio bis hin zur Blechbläserbesetzung. Sie präsentieren ihrem Publikum eine große musikalische Bandbreite. Das Repertoire der Kammermusikbesetzungen beinhaltet Kompositionen klassischer Art, aber auch zeitgenössische Werke sowie Bearbeitungen aus dem Bereich der modernen Unterhaltungsmusik.

Zu den Aufgaben der Besatzungen gehören Kammerkonzerte in der Öffentlichkeit, Musikeinsätze bei Empfängen, Serenaden sowie Auftritte im In- und Ausland zum Beispiel in den Niederlanden, Frankreich, Finnland und den USA.
Das Heeresmusikkorps Koblenz wurde 1956 in Idar-Oberstein aufgestellt und schon 1957 nach Koblenz in die Gneisenau-Kaserne verlegt. Hier ist das Musikkorps noch heute stationiert und somit eines der ältesten Musikkorps der Bundeswehr. Zwischenzeitlich war es ein Truppenteil der 5. Panzerdivision, des III. Korps, des Heeresführungskommandos, des Heerestruppenkommandos und der Division Spezielle Operationen. Seit 1. September 2013 ist das Heeresmusikkorps Koblenz dem Zentrum Militärmusik der Bundeswehr und zugleich der Streitkräftebasis unterstellt. Der hohe Bekanntheitsgrad des Heeresmusikkorps Koblenz entstand insbesondere durch die Produktion von Tonträgern und durch Auftritte in Rundfunk und Fernsehen.