Streitkräftebasis

IPS Spezifikationen

IPS Spezifikationen

Datum:
Lesedauer:
1 MIN
Grafik

Die internationalen S-Serie IPS-Spezifikationen S1000D (Techn. Dokumentation), S2000M  (Material Management), S3000L (Logistics Support Analysis), S4000P (Preventive Maintenance Task Requirements), S5000F (Operational and Maintenance Data Feedback) und S6000T (Trainingsanalyse und Trainingsdesign) bilden die einzelnen Prozessanteile des „Integrated Product Support„ ab. 
Sie sind anwendbar für die integrierte Produktunterstützung über den gesamten Lebenszyklus  ziviler oder militärischer See-, Land- oder Luftsysteme und der zugehörigen Geräte. 
Die Spezifikation SX000i wird von der ASD (AeroSpace and Defence Industries Association of Europe) und von der AIA (Aerospace Industries Association of America) gemeinsam mit militärischen Organisationen aus diversen Nationen entwickelt. Im rüstungs- und wehrtechnischen Bereich wächst die multinationale Zusammenarbeit. Die Kooperation zwischen Industrie und Militär nimmt zu. Gleichzeitig steigt die  technische Komplexität der Waffensysteme immer weiter an. 
Damit steigt auch die Diversität der ITInformationstechnik-Systeme aller beteiligten Projektpartner bei zunehmender Nutzungsdauer der Waffensysteme und sich gleichzeitig verkürzenden Innovationszyklen. 
Zur effizienten ITInformationstechnik-Unterstützung entlang des gesamten Lebenslaufes von Wehrmaterial ist die Erarbeitung und die Weiterentwicklung von Datenstandards und Spezifikationen, sowie ihre Umsetzung und Anwendung eine der Voraussetzungen. 
Ziel ist es, logistische Daten zwischen Hersteller und Anwender automatisiert austauschen zu können und somit einen wesentlichen Beitrag zur Qualität der Stammdaten im logistischen System der Bundeswehr zu leisten. Die Datenmodelle der S-Serie IPS-Spezifikationen bilden dafür die Grundlage.