„Wölfe“ im Wittgensteiner Land

„Wolfsrudel“ in Erndtebrück durch LufABwLuftfahrtamt der Bundeswehr freigegeben

„Wolfsrudel“ in Erndtebrück durch LufABwLuftfahrtamt der Bundeswehr freigegeben

Datum:
Ort:
Erndtebrück
Lesedauer:
3 MIN

Übergabe der Freigabeurkunden durch den Abteilungsleiter LufABw 3 an den DARS#1 Commander

Übergabe der Freigabeurkunden durch den Abteilungsleiter LufABwLuftfahrtamt der Bundeswehr 3 an den DARSDeployable Air Control Centre, Recognized Air Picture Production Centre and Sensor Fusion Post Commander

Bundeswehr

Wie nahezu täglich der Presse zu entnehmen ist, breiten sich die Wölfe immer weiter in Deutschland aus. Auch in NRWNordrhein-Westfalen werden schon seit Jahren „Wolfsrudel“ beobachtet. Jetzt wurde auch im Wittgensteiner Land, genauer gesagt in Erndtebrück, ein Wolfsrudel gesichtet. Hierbei handelt es sich aber nicht um den „gefürchteten“ Grauen Wolf, sondern um das NATO DARSDeployable Air Control Centre, Recognized Air Picture Production Centre and Sensor Fusion Post mit dem Rufzeichen „Wolfpack“ – Wolfsrudel.

 

Einweisung des Abteilungsleiters LufABw 3 durch den DARS#1 Commander am System ACCS

Einweisung des Abteilungsleiters LufABwLuftfahrtamt der Bundeswehr 3 durch den DARSDeployable Air Control Centre, Recognized Air Picture Production Centre and Sensor Fusion Post Commander am System ACCS

Bundeswehr

Das NATO DARSDeployable Air Control Centre, Recognized Air Picture Production Centre and Sensor Fusion Post, ein verlegefähiger Einsatzführungsgefechtsstand, vergleichbar mit dem deutschen DCRCDeployable Control and Reporting Centre (Deployable Control and Reporting Centre) „Red Hawk“ im Sachsen-Anhaltinischen Holzdorf, ist in Poggio Renatico – mitten in der Emilia Romagna Italiens – stationiert.

Air Defender 23

Die Container des DARS#1 in Erndtebrück

Die Container des DARSDeployable Air Control Centre, Recognized Air Picture Production Centre and Sensor Fusion Post in Erndtebrück

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Um an der Luftwaffenübung AIR DEFENDER 23 (AD23) teil zu nehmen, verlegte das DARSDeployable Air Control Centre, Recognized Air Picture Production Centre and Sensor Fusion Post im Mai nach Erndtebrück. Die zugehörigen abgesetzten Einheiten – der Radartrupp und die Funktrupps, einschließlich SATCOM – verlegten nach Faßberg beziehungsweise Putlos.

Bevor ein Gefechtsstand, ein Radargerät oder ein Funkgerät für Taktischen Kontrolldienst genutzt werden darf, muss das entsprechende System durch das Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABwLuftfahrtamt der Bundeswehr) freigegeben werden. Dabei prüfen Techniker und Einsatzführungsoffiziere, ob die erforderlichen Leistungskriterien durch die Systeme erfüllt werden und die Umgebungsfaktoren, wie beispielsweise Frequenzfreigaben, Arbeitsschutz, ITInformationstechnik-Sicherheit oder logistische Versorgung, gegeben sind, um einen sicheren Betrieb zu ermöglichen. Darüber hinaus werden der Ausbildungsstand des eingesetzten Personals, die Regelungen und Absprachen sowie besondere Verfahren überprüft.

Das verlegefähige Radar des DARS#1 auf dem Fliegerhorst Faßberg

Das verlegefähige Radar des DARSDeployable Air Control Centre, Recognized Air Picture Production Centre and Sensor Fusion Post auf dem Fliegerhorst Faßberg

Bundeswehr

Diese gesamtheitliche Betrachtungsweise auf ein sogenanntes „funktionales System“ soll gewährleisten, dass keine Gefährdungen aus dem funktionalen System „Taktischer Kontrolldienst“ (TaktKtrDst) für den Luftverkehr entstehen. Damit erfüllt das LufABwLuftfahrtamt der Bundeswehr seine Rolle als Aufsichtsbehörde für die militärische Luftfahrt in und über Deutschland.

Bereits im März fuhren zwei Offiziere des LufABwLuftfahrtamt der Bundeswehr nach Poggio Renatico, um das DARSDeployable Air Control Centre, Recognized Air Picture Production Centre and Sensor Fusion Post am Heimatstandort im Betrieb zu begutachten, offene Fragen zu klären und bereits einige Nachweise zu überprüfen. Hierdurch konnte ein reibungsloser Ablauf des Freigabeprozesses ermöglicht werden, ohne das Personal des DARSDeployable Air Control Centre, Recognized Air Picture Production Centre and Sensor Fusion Post nach Verlegung über Gebühr bei der Vorbereitung auf den Einsatz bei AD23 zu belasten.

Die Verlegung des DARSDeployable Air Control Centre, Recognized Air Picture Production Centre and Sensor Fusion Post ist die erste Verlegung eines ausländischen Gefechtsstandes nach Deutschland, um dort Taktischen Kontrolldienst durchzuführen. 

Das Funkanlagen GAG des DARS#1 auf dem Fliegerhorst Faßberg

Das Funkanlagen GAG des DARSDeployable Air Control Centre, Recognized Air Picture Production Centre and Sensor Fusion Post auf dem Fliegerhorst Faßberg

Bundeswehr

Aus diesem besonderen Anlass übergab Oberst i.G.im Generalstabsdienst Christian Rüther, Abteilungsleiter 3 LufABwLuftfahrtamt der Bundeswehr, im Beisein der beteiligten Referatsleiter, am 05.06.2023 feierlich die Freigaben für alle Systeme des DARSDeployable Air Control Centre, Recognized Air Picture Production Centre and Sensor Fusion Post vor der angetretenen Truppe an den Kommandeur des DARSDeployable Air Control Centre, Recognized Air Picture Production Centre and Sensor Fusion Post, Oberst Jörg Sieratzki in Erndtebrück.

Im Anschluss nahm das Wolfsrudel erfolgreich seine Tätigkeit bei der Überwachung des deutschen Luftraums im Rahmen des NATINAMDSNATO Integrated Air and Missile Defence System (NATO Integrated Air and Missile Defense System) und bei der Radarleitung von Ausbildungsflügen der Luftwaffe auf, um sich bestmöglich auf die am 12. Juni 2023 gestartete AD23 vorzubereiten.

von Holger  Ziedek
Übung

Air Defender 2023 Deutsch

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