Bilder der Woche

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
2 MIN

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht zu Besuch beim KSKKommando Spezialkräfte, eine multinationale Übung in Litauen oder Ausbildung in Kairo: Auch diese Woche war viel los bei der Bundeswehr. Das sind die Bilder der Woche:

  • Ein Panzer der Typ-Klasse "Leopard" befindet sich auf einem Gelände und schießt. Aus seinem Mündungsrohr kommt Feuer.

    Heavy Metal: Ein norwegischer Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 demonstriert seine Feuerkraft während der multinationalen Übung Rising Stallion in Litauen

    Bundeswehr/Tomas Vlach
  • Eine Gruppe von deutschen Soldaten der Luftwaffe sowie Marine posieren für ein Gruppenfoto in einer Flugzeughalle.

    So sehen Piloten aus: Nach 24 Monaten anspruchsvoller Ausbildung haben 13 Flugzeugführer der Luftwaffe und einer der Marine endlich ihre begehrten „Schwingen“ erhalten

    Bundeswehr/Oliver Rohlfing
  • Deutsche Soldaten haben sich für ein Gruppenfoto aufgebaut. Am Horizont sind die Spitzen der ägyptischen Pyramiden erkennbar.

    Gruppenbild mit Palme: In Sichtweite der Pyramiden bildet dieses Team der Panzerbrigade 12 ägyptische Soldaten und Soldatinnen für deren Einsatz in Mali aus

    Bundeswehr/Panzerbrigade 12
  • Der Kommandant des Einsatzgruppenversorgers "Bonn" steht auf der Nock und blickt auf eine vorbeifahrende türkische Fregatte.

    Prüfender Blick: Fregattenkapitän Eike Deußen, Kommandant des Einsatzgruppenversorgers „Bonn“, betrachtet eine türkische Fregatte. Gleich beginnt eine gemeinsame Übung beider Schiffe.

    Bundeswehr/Malte Fischer
  • Lambrecht spricht mit einem Soldaten während der Besichtigung des Besucherzentrums.

    Hoher Besuch: Verteidigungsministerin Christine Lambrecht informierte sich in Calw persönlich über den Stand der Reformen beim KSKKommando Spezialkräfte

    Bundeswehr/KSK

Rising Stallion beweist Können und Motivation

800 Soldaten, 200 Fahrzeuge, sechs beteiligte Nationen: Beim Manöver Rising Stallion in Litauen ließ die 12. Rotation der enhanced Forward Presence (eFPenhanced Forward Presence) die Muskeln spielen. Im Vordergrund stand dabei die Zusammenarbeit der einzelnen Kompanien des multinationalen NATO-Kampfverbandes. Infanteristen, Sanitäter, Logistiker, ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehrkräfte und viele weitere Spezialisten aus verschiedenen Ländern bewiesen bei der anspruchsvollen Gefechtsübung ihre Fähigkeiten. Norwegische Panzer, litauische Hubschrauber und deutsche Artillerie probten erfolgreich die Verteidigung der gastgebenden Nation: Multinationalität wird bei der eFPenhanced Forward Presence-Battlegroup jeden Tag gelebt.

Nach zwei Jahren Ausbildung: „Schwingen“ verliehen

Ein ganz besonderer Tag für 14 Flugschüler: Sie erhielten vom Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, ihre Militärflugzeugführerscheine sowie die begehrte „Schwinge“ – das Tätigkeitsabzeichen der Militärluftfahrzeugführer in Bronze. Davor standen 24 fordernde Monate: zwölf Monate theoretische und sechs Monate praktische Ausbildung in Bremen, dann sechs Monate praktisches Training in den USA. Insgesamt 30 Prüfungen mussten die angehenden Piloten bewältigen und bestehen, bevor sie schließlich die viertägige Theorieprüfung für Verkehrspiloten beim Luftfahrtbundesamt in Braunschweig abgelegen konnten. Mit erfolgreichem Abschluss erwarben die Teilnehmer den Militärflugzeugführerschein und die Berufspilotenlizenz.

Im Auftrag der UNUnited Nations: Ausbildung in Kairo

In Sichtweite der Pyramiden bilden Soldatinnen und Soldaten der Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“ in Kairo Angehörige der ägyptischen Streitkräfte aus. Als Mobile Training Team der Vereinten Nationen geben die Heeressoldaten ihr Wissen an 40 Teilnehmende weiter. Das Ziel: die ägyptischen Soldatinnen und Soldaten fit machen für ihren bevorstehenden Einsatz in Mali. Zu den Trainingsinhalten gehören zum Beispiel das Aufspüren von versteckten Sprengsätzen, die Patrouille zu Fuß oder das richtige Fahren im Konvoi.

Training in der Ägäis

Der Einsatzgruppenversorger „Bonn“ übte nördlich von Kreta mit einer türkischen Fregatte ein Seeversorgungsmanöver. Durch einheitliche Standards können alle Schiffe der NATO von der „Bonn“ nachversorgt werden, so auch das türkische Kriegsschiff. Dabei müssen die beiden „Pötte“ mit circa 40 Metern Abstand und gleichbleibendem Kurs und Geschwindigkeit nebeneinander herfahren. Dieses anspruchsvolle Manöver wird regelmäßig geübt. Die gemeinsame Übung war ein weiterer Höhepunkt für die jungen Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter, die sich im Rahmen ihrer Ausbildung auf der „Bonn“ befanden.

„Volles Vertrauen“ – Ministerin zu Besuch beim KSKKommando Spezialkräfte

Nach rechtsextremistischen Vorfällen und wegen struktureller Fehlentwicklungen stand das Kommando Spezialkräfte (KSKKommando Spezialkräfte) der Bundeswehr in den letzten Jahren wiederholt in der Kritik. Im Rahmen eines umfangreichen Reformprozesses wurden durch eine ministerielle Arbeitsgruppe 60 Einzelmaßnahmen ausgearbeitet, die die Defizite in verschiedenen Bereichen beheben sollten. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht überzeugte sich bei ihrem Besuch des KSKKommando Spezialkräfte nun davon, dass diese Maßnahmen umgesetzt wurden. Lambrecht sprach den Soldatinnen und Soldaten des KSKKommando Spezialkräfte ihr „vollstes Vertrauen“ aus. Weiterhin betonte sie, wie wichtig die ganz besonderen Fähigkeiten des KSKKommando Spezialkräfte für die Bundeswehr seien.

von Tobias Luckau

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