Bilder der Woche

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
3 MIN

Die Zertifizierung der schnellen Eingreiftruppe der NATO, eine Übung bei Eis und Schnee in Litauen oder die Spezialkräfte der Luftwaffe in Niger - das sind die Bilder der Woche:

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Ein deutscher Kampfpanzer der Typ-Klasse Leopard 2 fährt durch Schnee und Eis, dabei wirbelt er Schnee auf

Schnee und Eis sind kein Problem: Ein deutscher Leopard 2 der NATO-Battlegroup enhanced Forward Presence (eFPenhanced Forward Presence) in Litauen während der Übung Resolute Stallion

Bundeswehr/Thomas Vlach
Drei Gefechtsfahrzeuge stehen auf einer Asphaltfläche jeweils mit dem Heck zueinander

Rücken an Rücken, Schulter an Schulter: Geschützte Transportfahrzeuge vom Typ GTKGepanzertes Transport-Kraftfahrzeug Boxer werden zusammengestellt und bilden den vorgeschobenen Gefechtsstand während der Übung Cougar Sword

Bundeswehr/Sven Fischer
Ein Soldat der Spezialkräfte der Luftwaffe steht vor seinem Hubschrauber. Das Gesicht ist vermummt.

Wenn’s schnell gehen muss: Die Spezialkräfte der Luftwaffe sorgen mit ihren Hubschraubern in Niger dafür, dass im Falle eines Falles in kürzester Zeit Verstärkung da ist

Bundeswehr/Benjamin Bendig
Ein Kampfjet steht startbereit auf einer Startbahn, frontal zur Kamera ausgerichtet

Das Beste vom Besten: Die F-35 ist das modernste Kampfflugzeug der Welt und extrem leistungsstark. 35 Maschinen dieses Typs werden jetzt für die Bundeswehr beschafft.

Martin Corporation/Todd R. McQueen
Zwei Marinesoldaten in Uniformmänteln halten eine schwarz-rot-goldene Flagge. Zwei weitere Soldaten grüßen diese militärisch.

Abschied nach 32 Jahren: Nach mehr als 14 Weltumrundungen wurde auf der Fregatte „Lübeck“ die Flagge eingeholt und das Kriegsschiff würdevoll mit einem militärischen Zeremoniell außer Dienst gestellt

Bundeswehr/Leon Rodewald
Zwei Soldaten befinden sich auf einem militärischen Schwertransporter auf einem Truppenübungsplatz und verlegen Minen

Für defensive Operationen unerlässlich: Panzerabwehrminen hindern einen Gegner an der Bewegung. Das Panzergrenadierbataillon 391 trainierte am Gefechtsübungszentrum in der Letzlinger Heide die Verzögerung.

Bundeswehr/Martin Glinker

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Schnelle Eingreiftruppe der NATO einsatzbereit

Rund 2.200 Soldatinnen und Soldaten aus den Niederlanden, Norwegen und Deutschland trainierten zwei Wochen lang in Wildflecken. Im Fokus stand ein komplexes Szenario aus der Landes- und Bündnisverteidigung. Die Übung Cougar Sword zertifizierte die Panzergrenadierbrigade 37 als VJTFVery High Readiness Joint Task Force , die Speerspitze der NATO: Die Brigade stellt die Very High Readiness Joint Task Force im Jahr 2023.

Das fliegende Arbeitspferd in Niger

Der Hubschrauber vom Typ H145M und die Soldatinnen und Soldaten des Hubschraubergeschwaders 64 sind wahre Alleskönner in Niger. Sobald deutsche Kräfte mit ihren nigrischen Kameraden unterwegs sind, stehen die Hubschrauber bereit, um bei Notlagen Luftunterstützung zu geben. Das Aufgabenspektrum reicht vom schnellen Transport von Verstärkungskräften über die Rettung Verletzter und Verwundeter bis hin zur Feuerunterstützung aus der Luft. Aber auch Ersatzteile und andere Versorgungsgüter können mit dem Hubschrauber schnell transportiert werden. Damit das alles klappt, kümmern sich die Techniker des Laupheimer Geschwaders um die fliegenden Arbeitspferde und halten sie jederzeit einsatzbereit.

Kälte, Eis und Schnee in Litauen

Zwei Wochen bei Eis und Schnee auf den Übungsplätzen Pabrade und Gaižiūnai in Litauen: Die Soldatinnen und Soldaten der multinationalen NATO-Battlegroup enhanced Forward Presence (eFPenhanced Forward Presence) zeigten, was sie können. Beim Gefechtsschießen während der Übung Resolute Stallion feuerten ein Dutzend Kampfpanzer Leopard 2, diverse Schützenpanzer und ein Zug Panzerhaubitzen 2000 aus allen Rohren. Vier Kampfkompanien und mehrere Unterstützungskompanien übten gemeinsam die Verteidigung von NATO-Gebiet. Belgische Infanterie, norwegische und deutsche Kampfpanzer, deutsche Artillerie und niederländische Soldatinnen und Soldaten arbeiteten dabei Seite an Seite.

Luftwaffe beschafft Kampflugzeug F-35

Die Luftwaffe beschafft Kampfjets vom Typ F-35 sowie zugehörige Munition und Ersatzteile. Ab dem Jahr 2026 soll die Auslieferung der insgesamt 35 Maschinen beginnen. Die Jets sollen in Büchel in der Eifel stationiert werden und die alternden Tornados ersetzen. Die Lockheed Martin F-35 Lightning II ist das modernste Kampflugzeug der Welt und wird das Fähigkeitsspektrum der Luftwaffe deutlich erweitern. Es kann durch gegnerisches Radar kaum oder nur sehr spät erfasst werden. Außerdem ist das Flugzeug für die nukleare Teilhabe geeignet, da es bereits für den Einsatz von Atomwaffen zertifiziert ist.

Abschied nach 14 Weltumrundungen

Als letzte Vertreterin der Bremen-Klasse wurde die Fregatte „Lübeck“ am 15. Dezember nach 32 Dienstjahren außer Dienst gestellt. Bei durchschnittlich weit über 100 Seetagen im Jahr hat die Fregatte insgesamt rund 860.000 Seemeilen zurückgelegt. Dies entspricht etwas mehr als 14 Weltumrundungen. Für Fregattenkapitän Jan H.* war es ein sehr emotionaler Moment: Er hatte 1990 als Obergefreiter bei der Indienststellung des Schiffes die Flagge gehisst. Nun war er Teil der Abordnung, welche die Flagge ein letztes Mal niederholte.

Heavy Metal in der Letzlinger Heide

Das Panzergrenadierbataillon 391 aus Bad Salzungen trainierte mit dem Seebataillon der deutschen Marine sowie einer niederländischen Infanteriekompanie unter anderem die Verzögerung eines Gegners. Die Verzögerung ist eine defensive Gefechtshandlung. Es geht darum, einen Gegner abzunutzen und Zeit zu gewinnen, indem kontrolliert Raum preisgegeben wird. Die so gewonnene Zeit wird genutzt, um einen wirkungsvollen Gegenangriff vorzubereiten. Das Ergebnis: Ein Gebiet wird wirksam verteidigt und der Gegner besiegt. All das kann am Gefechtsübungszentrum des Heeres realitätsnah geübt werden.

*Name zum Schutz des Soldaten abgekürzt.

von Tobias Luckau

Rückblick

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