Feiertage im Einsatz

Tag der Deutschen Einheit

Tag der Deutschen Einheit

Datum:
Ort:
Zamość
Lesedauer:
2 MIN

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Der Tag der Deutschen Einheit ist für jede Soldatin und jeden Soldaten etwas Besonderes. Um  diesen Tag auch bei eVAenhanced Vigilance Activities Polen zu würdigen, führte die Air and Missile Defence Task Force einen Appell durch.

Viele Soldatinnen und Soldaten stehen in Formation auf einem Platz.

Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit wurde bei eVAenhanced Vigilance Activities-Polen ein Appell abgehalten

Bundeswehr/Theresa Krumholz

Seit acht Monaten leisten deutsche Kräfte in Polen einen Beitrag zur Sicherung des polnischen Luftraums, Seite an Seite mit polnischen, britischen und USUnited States-amerikanischen Einheiten. Damit stärken sie die Luftverteidigung an der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Ostflanke. Um auch im Einsatz den Tag der Deutschen Einheit zu würdigen, hat das 2. Kontingent einen Appell durchgeführt. Dazu wurden nicht nur die militärischen Vertreter der Host Nation, sondern auch der Bürgermeister der Stadt Zamosc und die Bürgermeister der umliegenden Ortschaften eingeladen.

Bis 11 Uhr trafen die Gäste am 3. Oktober auf dem Appellplatz ein. Aber nicht alle Soldatinnen und Soldaten konnten am feierlichen Appell teilnehmen, denn die Auftragserfüllung, der Beitrag zur Sicherung des polnischen Luftraumes, steht für das Kontingent weiterhin an erster Stelle. Die Systeme laufen 24 Stunden am Tag und an sieben Tagen in der Woche. Auch während des Tages der Deutschen Einheit.

Berührende und ermutigende Worte des Kontingentführers

Ein Soldat steht im Fokus.

Oberst Suchordt hält zum Tag der Deutschen Einheit eine ermutigende Rede

Bundeswehr/Theresa Krumholz

Der Kontingentführer, Oberst Jan-Henrik Suchordt, begrüßte die Gäste und dankte ihnen für die Unterstützung und die Gastfreundschaft: „It has been a great honour not only to call you allies but friends as well.“ Weitere Worte richtete er auf Deutsch an die angetretenen Soldatinnen und Soldaten: „Ich kann mir wenige passendere Situationen vorstellen, den Tag der Deutschen Einheit zu begehen, als hier im Einsatz für Frieden und Freiheit.“ Gerade die Tatsache, dass für die Menschen in der Ukraine momentan weder Frieden noch Freiheit so selbstverständlich sind wie für uns, sollte ein Anspruch und eine Mahnung zugleich sein. „Freiheit ist nicht selbstverständlich, sondern muss täglich neu erstritten und, wenn nötig, verteidigt werden.“ Zum Abschluss seiner Rede dankte Oberst Suchordt allen Soldatinnen und Soldaten für ihre Einsatzbereitschaft und ihr Engagement.

„Manche Mauern müssen fallen.„

Eine Militärpfarrerin steht am Rednerpult.

Die Militärpfarrerin spricht mit ihrer Rede alle Soldatinnen und Soldaten jeglicher Konfession an

Bundeswehr/Theresa Krumholz

Anschließend tritt die Militärpfarrerin Eva H. nach vorne. Ihre Rede wird von fünf Sätzen geprägt: „Manche Mauern müssen fallen. Manche Mauern müssen sein. Manche Mauern bleiben. Manche Mauern müssen bleiben. Manche Mauern weichen geöffneten Türen.“ Mit diesen Sätzen beschrieb sie nicht nur die vor 33 Jahren beendete Teilung Deutschlands, sondern auch, dass die Wiedervereinigung dazu ermahne, für den Schutz von Frieden und Freiheit einzutreten.

Ein Feiertag geht zu Ende

Abschließend hatte der Landrat der Gemeinde Miaczyn, Herr Borowski, das Wort. Er bedankte sich nicht nur für die Einladung an diesem besonderen Tag. Er sprach den Soldatinnen und Soldaten auch Dank und Anerkennung für ihren Beitrag zur Sicherheit Polens aus.
Der Appell fand seinen würdigen Abschluss im Abspielen der polnischen und deutschen Nationalhymnen.
Danach waren alle Gäste zu einem Empfang eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen wurden Gespräche geführt und gemeinsam der Tag gefeiert.

von PAO eVA-Polen

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