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Cyber- und Informationsraum
Training für den VJTF-Auftrag

Ohne IT geht nichts – Anteile CIR bei Stolzer Wettiner

Landes- und Bündnisverteidigung

Für die Schnelle Eingreiftruppe der NATO, die Very High Readiness Joint Task Force (VJTF), üben Truppen des Heeres vom 9. bis zum 16. März. Immer mit dabei: Personal und Fähigkeiten des Organisationsbereiches CIR, denn ohne sie geht auf dem heutigen Gefechtsfeld nichts mehr.

Im Vordergrund steht ein Soldat mit Helm und Nase-Mund-Bedeckung. Hinter ihm ist eine große militärische Antenne aufgebaut.

Ein Soldat des IT-Bataillons 281 überprüft die Funktionsfähigkeit einer Funkeinrichtung

Bundeswehr/Michaela Schlich

Leitverband der Übung Stolzer Wettiner ist die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“. Im Gefechtssimulationszentrum des Heeres in Wildflecken übt die Brigade die Führung multinationaler Verbände und wie verschiedene Führungsebenen zusammenwirken können. Diese erste Übung ist Teil einer ganzen Serie und findet noch ohne Volltruppe statt, das heißt hier werden vor allem die Organisations- und Führungsstrukturen beübt. Doch bereits vom ersten Tag mit dabei: Personal des IT-Bataillons 281 und des Bataillons Elektronische Kampfführung 932.

Bereitstellung von IT-Services für moderne Kommunikation

Die Communications and Information Systems Company des ITBtl 281, kurz CIS COY, bringt aus dem heimischen Gerolstein mehrere Systeme nach Wildflecken mit, um den an sie gestellten Auftrag zu erfüllen: Einen Service Delivery Point einzurichten. So werden die Verbindungen innerhalb der Truppe, zwischen In- und Ausland und mit anderen militärischen sowie zivilen Kräften aufgebaut. Von der Datenübertragung zwischen verschiedenen Ländern mit Satelliten der Bundeswehr, über digitale verschlüsselte Funksysteme im Nahbereich bis hin zur Anbindung an und die Kompatibilität mit dem Gesamtsystem IT der Bundeswehr ist alles dabei.

Zusätzlich werden zusammen mit dem Fernmeldepersonal des Heeres die IT-spezifischen Komponenten des Gefechtsstandes aufgebaut und betrieben. Das ITBtl 281 stellt dafür Server und Arbeitsplätze zur Verfügung und betreibt diese auch selber. Mit dieser Vielzahl an Fähigkeiten, die das ITBtl 281 in den Gefechtsverbund und die VJTF einbringt, leisten die IT-Experten und -Expertinnen einen wichtigen Baustein zur Kampffähigkeit.

Ein Soldat mit Helm verlässt eine militärische Funkanlage in einem Container.

Nach erfolgreicher Installation verlässt ein IT-Soldat eine mobile Einrichtung

Bundeswehr/Michaela Schlich

Elektronischer Kampf: Aufklären und Wirken

Das EloKaBtl 932 hat einen anderen, nicht minder wichtigen Auftrag: Aufklärung und Wirkung. Aufklärung meint hier Signale des Feindes im elektromagnetischen Spektrum zu entdecken, auszuwerten und die Ergebnisse an militärische Führungsstäbe weiterzugeben. EloKa trägt somit als das Auge im Cyberraum zu einem kompletten Lagebild bei.

Neben der Aufklärung ist es die Fähigkeit auf erkannte Feinde auch direkt einzuwirken, die das Fähigkeitsprofil der EloKa ausmacht. Durch Störungen und Beeinflussungen der feindlichen Elektronik und Kommunikationsmöglichkeiten wird das eigene Potential zielführend erweitert und ein im 21. Jahrhundert nicht mehr wegzudenkendes Instrument moderner Kriegsführung bereitgestellt.

Ein Soldat mit Mundschutz arbeitet am Computer. Im Hintergrund ist weitere Elektronik und ein großes Whiteboard zu sehen.

Ein Soldat der elektronischen Kampfführung wertet Aufklärungsergebnisse aus

Bundeswehr

Beide Anteile werden bei der Übung Stolzer Wettiner durch Experten und Expertinnen für elektronischen Kampf aus Frankenberg (Eder) abgebildet. In die militärische Organisation der Panzergrenadierbrigade 37 eingegliedert, beraten sie auf den verschiedenen Ebenen, die bei dieser Übung abgebildet werden und schaffen so Synergien für die Folgeübungen bei denen der Einsatz aller Kräfte auch auf der taktischen Ebene direkt und real erprobt wird.

von Kjell Tandetzke  E-Mail schreiben

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