Transportpanzer Fuchs CG20+ sUAS
Das Hauptwaffensystem der EloKa-Kräfte hat sich dem neuen Bedrohungsspektrum …
- Gerätetyp:
- Gepanzerte Fahrzeuge
- Streitkräfte:
- Cyber- und Informationsraum
CIR vereint IT-Services, Elektronischen Kampf, Cyberverteidigung, Führungsunterstützung aus dem Weltraum, Operative Kommunikation und mehr.
Oft arbeiten sie im Hintergrund, doch ohne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CIR sind Einsätze und Übungen in der Bundeswehr schon lange nicht mehr denkbar.
Auf 18 Standorten deutschlandweit verteilt und eine weitere in Großbritannien.
Land, See, Luft und Weltraum: Der Cyber- und Informationsraum erstreckt sich über alle Dimensionen.
Als Reaktion auf die Herausforderungen der Digitalisierung hat die Bundeswehr alle spezifischen Aufgaben und Kompetenzen zu diesem Thema in der jüngsten Teilstreitkraft (TSK), dem Cyber- und Informationsraum (CIR), gebündelt. Vorher waren sie auf verschiedene Bereiche verteilt.
Die nicht nur organisatorische, sondern auch grundsätzliche Veränderung ist ein deutliches Signal, welch hohen Stellenwert die digitale Dimension für das militärische Denken und Handeln der Bundeswehr hat und ein wesentlicher Schritt, um die Chancen der Digitalisierung für die Bundeswehr effizienter zu nutzen. In einer Zeit hybrider Bedrohungen verschwimmen die Grenzen zwischen Krieg und Frieden zunehmend. Genau hier setzt die Teilstreitkraft CIR an: Sie schützt, nutzt und gestaltet die digitale Dimension der Bundeswehr und trägt damit zur staatlichen Resilienz bei.
Die Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum ist verantwortlich für die gleichnamige Dimension, analog zu Heer, Luftwaffe und Marine für Land, Luft/Weltraum und See. Sie schützt und entwickelt die IT-Systeme der Bundeswehr, wehrt Cyberangriffe ab, gewährleistet Informationssicherheit, sammelt und analysiert Daten und bildet spezialisierte Fachkräfte aus. Die enge Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen stärkt die gesamtstaatliche Cybersicherheit und sichert die Handlungsfähigkeit der Bundeswehr im digitalen Zeitalter. Dabei geht es auch um den Schutz vor Desinformation, Manipulation und Angriffen im Informationsraum, die auf die öffentliche Wahrnehmung und die Entscheidungsfähigkeit der Truppe wirken können.
Moderne Konflikte werden auch im digitalen Raum entschieden. Genau dafür gibt es die Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum, in der verschiedenste Fähigkeiten vereint werden.
Der Cyber- und Informationsraum klärt Daten auf verschiedenen Ebenen auf, von strategischer bis taktischer Aufklärung. Im Cyber- und Informationsraum können Operationen in Computernetzen durchgeführt und elektromagnetische Strahlung gestört werden. IT-Profis des CIR stellen Kommunikationsverbindungen her und gewährleisten deren Betrieb. Sie schützen vor Hackern, Sprengfallen, Drohnen und Propaganda. Der CIR treibt die Digitalisierung voran, entwickelt Software und nutzt Künstliche Intelligenz zur Datenanalyse. Im modernen Gefechtsbild müssen diese Fähigkeiten in allen Dimensionen eng zusammenwirken, damit Informationen schnell, sicher und belastbar verfügbar sind.
Das Kommando CIR ist für die Weiterentwicklung der IT der Bundeswehr verantwortlich. Aus- und Weiterbildung haben hohe Priorität. Das Ausbildungszentrum Cyber- und Informationsraum bildet IT-Fachpersonal aus und bietet Weiterbildung auf dem neuesten Stand. CIR-Angehörige beraten Entscheidungsträgerinnen und -träger in der gesamten Bundeswehr, insbesondere durch den Bereich Geoinformationsdienst.
Was ist ein Cyberkrieg und wie wird man IT-Soldat oder -Soldatin? Wer etwas wissen will, sucht in der Regel erst einmal im Internet. Bei den durchaus komplexen Themen des Cyber- und Informationsraums der Bundeswehr kann das eine längere Recherche werden. Hier gibt es Antworten auf häufige Suchanfragen bei Google zur Teilstreitkraft CIR.
Der Cyberraum ist ein virtueller Raum, der aus allen weltweit vernetzten Computersystemen besteht. Sein Kern ist das Internet, das durch andere Datennetze ergänzt werden kann. Im Cyberraum werden Informationen ausgetauscht, digitale Kommunikation ermöglicht und virtuelle Welten geschaffen. Er ist überall verfügbar und verbindet Menschen, Systeme und Daten auf globaler Ebene.
Der Informationsraum umfasst die Gesamtheit aller Informationen sowie deren Verbreitung und Verarbeitung. Eine Verbindung zum Cyberraum bilden soziale Medien. Im Grunde ist der Informationsraum also der Ort, wo wir alle Informationen aufnehmen, teilen und nutzen.
Hybride Bedrohungen sind verdeckte Angriffe, bei denen verschiedene Mittel kombiniert werden: militärischer Druck, Cyberangriffe, Desinformation, wirtschaftliche Einflussnahme und gezielte Sabotage. Ziel ist es, Staaten und Gesellschaften zu destabilisieren, Vertrauen zu schwächen und demokratische Prozesse zu beeinflussen, ohne offen Krieg zu führen. Typisch ist dabei die Verschleierung der Urheberschaft. Die Täter bleiben anonym, bestreiten ihre Beteiligung oder handeln aus dem Hintergrund. Dadurch sind hybride Angriffe häufig schwer zu erkennen und abzuwehren.
Unter Cyber-Soldaten und -Soldatinnen versteht man alle uniformierten Angehörigen des Cyber- und Informationsraums. Ihr Einsatzspektrum reicht von Aufklärung im digitalen Raum über Schutz, Instandhaltung und Betrieb der IT-Systeme bis hin zur Wahrnehmung von Verwaltungsaufgaben.
Zunächst einmal muss man ein grundsätzliches Interesse an IT und dem Cyber- und Informationsraum haben. Je nach angestrebtem Karriereziel ist eine entsprechende Ausbildung hilfreich. Nach einem Gespräch in einem Karriereberatungsbüro bewirbt man sich bei einem Karrierecenter – dort findet die Eignungsfeststellung statt. Nach erfolgreicher Teilnahme erhält der oder die Betreffende wenige Wochen später ein Schreiben – meist aus einem Ausbildungsbataillon – mit der Einladung zur Basisausbildung. Die Basisausbildung bildet den ersten Schritt zu einer erfolgreichen Karriere in den Streitkräften. Erst dann folgt die dienstpostenspezifische Fachausbildung zum Beispiel in Richtung Informationstechnik, die aus Soldatinnen und Soldaten IT-Soldatinnen und -Soldaten macht.
EloKa steht in der Bundeswehr für Elektronische Kampfführung. Gemeint ist damit die Kombination aus elektromagnetischem Kampf in Verbindung mit Fernmelde- und elektronischer Aufklärung. Die Fähigkeiten der EloKa sind ein wichtiger Bestandteil jeder militärischen Operation.
Durch Aufklärung, wie zum Beispiel durch das Abhören der feindlichen Kommunikation oder das Anpeilen von feindlichen Funk- und Radarsignalen, werden die eigenen Kräfte bestenfalls auf die nächsten Schritte des Gegners vorbereitet oder können die gegnerische Aufklärung bekämpfen lassen und so blenden. Mit Methoden der Elektronischen Kampfführung, wie zum Beispiel dem Stören von Funk- und Satellitenverbindungen, wird hingegen aktiv die Handlungsfähigkeit des Gegners eingeschränkt und somit die eigene Truppe geschützt.
Cybersicherheit beschreibt den Schutz kritischer Infrastruktur, also von Systemen, Netzwerken und Programmen, vor digitalen Angriffen. Ziele dieser Angriffe sind dabei der Zugriff, die Änderung oder die Zerstörung vertraulicher Daten, um die kritische Infrastruktur eines Landes negativ zu beeinflussen. Dabei geht es indirekt um das Stören von alltäglichen Abläufen, aber auch um Spionage.
Cybersicherheit ist dabei nicht nur ein Thema für IT-Expertinnen und -Experten und die Systeme, die sie zum Schutz benutzen, sondern betrifft auch Geräte und Verfahren, die von Firmen genutzt werden. Die einzelnen Benutzerinnen und Benutzer der Geräte müssen die Prinzipien der Informationssicherheit verstehen und anwenden können. Zu diesen Prinzipien gehört unter anderem, dass Benutzerinnen und Benutzer sichere Passwörter auswählen, auf E-Mails mit möglicherweise schädlichen Anhängen achten und Sicherheitskopien ihrer Daten erstellen. Gleichzeitig müssen Unternehmen Verfahrensrichtlinien festlegen, wie bei akuten Cyberangriffen vorgegangen werden muss. Solche Verfahren sollen erläutern, wie Bedrohungen erkannt werden, wie mit Angriffen umgegangen wird und wie Systeme geschützt werden.
Ein Cyberkrieg ist ein Konflikt, der im virtuellen Raum – dem Cyberraum – stattfindet. Die beteiligten Gruppen versuchen dabei zum Beispiel, die kritische Infrastruktur eines Landes, beispielsweise Krankenhäuser, Energiebetreiber oder auch Flughäfen, durch Cyberangriffe zu beschädigen oder zu zerstören, Verbindungen zu unterbrechen oder Informationen zu gewinnen und zu verbreiten.
Diese Form der Auseinandersetzung findet unterhalb der Schwelle eines bewaffneten Konflikts statt, man kann sie relativ leicht und kostengünstig über Drittparteien führen und Aggressoren können ihre Verantwortlichkeit aufgrund der schwierigen Nachverfolgbarkeit leicht dementieren.
Rund 15.000 Menschen arbeiten in unserer Teilstreitkraft, füllen die eigenständige Dimension Cyber- und Informationsraum mit Leben, gestalten sie ganzheitlich und entwickeln die Fähigkeiten im CIR quer durch die ganze Republik.
Die Profis im CIR verfügen über modernes Material, um ihren Auftrag in der Dimension Cyber- und Informationsraum erfüllen zu können. Die Bandbreite des Materials ist immens und immer auf den jeweiligen Einsatz zugeschnitten.
Das Hauptwaffensystem der EloKa-Kräfte hat sich dem neuen Bedrohungsspektrum …
TETRAPOL überträgt Sprache und Daten über große Entfernungen.
Die Hummel stört feindliche Kommunikation.
Über zwei Satelliten hält das System SatComBw weltweit Fernmeldeverbindungen.
Diese Schiffe sind die Aufklärungsexperten auf den Weltmeeren.
Sichere und medienbruchfreie Kommunikation über weite Entfernung.
Gut gepanzert auf dem Fuchs, kann KWS RMB Radarsignale aufklären.
Ballone sammeln Wetterdaten für die Truppe im Einsatz
Wir zeigen berufliche Möglichkeiten beim CIR.
Pressestelle des Cyber- und Informationsraums
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