Das System CG20+ auf Basis des Transportpanzers Fuchs diente ursprünglich dazu, die Auslösung von funkferngesteuerten improvisierten Sprengvorrichtungen zu verhindern und so zum Beispiel Konvois im internationalen Krisenmanagement wie in Afghanistan oder Mali zu schützen. Heute passt sich das Hauptwaffensystem der EloKa-Kräfte mit der Fähigkeitserweiterung sUAS (small Unmanned Aircraft Systems) dem neuen Bedrohungsspektrum an. Denn unbemannte Drohnen sind längst eine reale Bedrohung – nicht nur in Einsätzen, sondern potenziell auch bei Übungen, öffentlichen Events oder im zivilen Raum.
Das System kann:
Die Störantennen sind ausgefahren und montiert: Der CG20+ sUAS wartet in gedeckter Aufstellung auf seinen Einsatz.
Bundeswehr/Lea BacherleBeim Einsatz des CG20+ sUAS kommt es darauf an, den Spagat zwischen den wirksamen Schutzmaßnahmen und möglichst geringen sowie zeitlich begrenzten Beeinträchtigungen ziviler Funkanwendungen sicherzustellen.
Das erfordert eine saubere Koordination, Meldung und Führung der Ressourcen sowie einen zielgerichteten Einsatz durch fachkompetentes Personal unter Beachtung der im Inland rechtlich möglichen Mittel.
| Leistung | 320 PS |
|---|---|
| Gesamtmasse | 23.500 kg |
| Geschwindigkeit | max. 105 km/h |
| Reichweite | 800 km |
| Besatzung | 2 Personen |
| Bewaffnung | Maschinengewehr MG3 |
| Breite | 3,09 m |
| Länge | 7,39 m |
| Höhe (variabel) | 3,79 - 4,05 m |
| Wendekreis | nur 17 m |
| Reichweite | ca. 800 km Straße und 400 km Gelände |
Der Störpanzer CG20+ sUAS bei der Abwehr eines Drohnenschwarms
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Trotz seiner 23,5 Tonnen ist der CG20+ sUAS äußerst geländegängig. Er kann eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h erreichen.
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Der CG20+ sUAS wird von einem Besatzungsmitglied für einen Störeinsatz vorbereitet
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