Das Mittlere Artillerieraketensystem MARS II dient zum kurzfristigen Bekämpfen weicher und halbharter Punkt- und kleiner Flächenziele sowie zum Sperren von Geländeabschnitten für mechanisierte Kräfte durch das Ausbringen von Panzerabwehrwurfminensperren. Mit ihm können die GPS-gestützte, 227-Millimeter-Spreng-Splitterrakete GMLRS UNITARY M31/M31A1 und die 237-Millimeter-Minenausstoßrakete (AT2) DM 702 verschossen werden. Feuerkommandos werden an MARS II im Datenfunk übermittelt.
Hohe Präzision und enorme Reichweite treffen beim MARS II (Mittleres Artillerieraketensystem) aufeinander. MARS II verschießt Raketen und Panzerabwehrminen im indirekten Feuer. Das System ist bei jeder Tageszeit und Witterung einsetzbar.
Für die Schießausbildung mit dem MARS II steht die 227-Millimeter-Übungsrakete M28 mit einer Reichweite von 10 bis 32 Kilometer zur Verfügung. Außer bei der Bundeswehr ist der Raketenwerfer auch bei vielen anderen NATO-Staaten eingeführt. Die englische Bezeichnung des Systems lautet Multiple Launch Rocket System oder kurz MLRS.
| Motorleistung | 368 kW (500 PS) |
|---|---|
| Geschwindigkeit | 50 km/h |
| Besatzung | 3 Personen |
| Länge einer Rakete (M31/M31A1) | 3.937 mm |
| Gewicht einer Rakete (M31/M31A1) | 302,84 kg |
Die Bezeichnung MARS II steht für Mittleres Artillerieraketensystem II
Bundeswehr/Mario Bähr
Die Raketen des Typs GMLRS sind gelenkt und treffen auch über extrem große Entfernungen punktgenau
Bundeswehr/Mario Bähr
Mit dem eigenen Beladekran ist die Besatzung des MARS II in der Lage, den Raketenwerfer mit den großen Raketenpaketen selbst zu beladen
Bundeswehr/Marco Dorow
Mit einer Tankfüllung kann der MARS II bis zu 400 Kilometer weit fahren
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