Sanitätsdienst

Indienhilfe: Auftrag erfüllt

Indienhilfe: Auftrag erfüllt

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Datum:
Ort:
Neu-Delhi
Lesedauer:
1 MIN

Am Freitagnachmittag konnte der Kontingentführer Oberst Jürgen Thym „Mission accomplished“ melden: Mit einer Unterschrift übernahm das indische Militär die Sauerstofferzeugungsanlage, die das Team des Sanitätsdienstes in den vergangenen Tagen aufgebaut hatte. Ein Techniker startete nach der Übergabe die Abfüllung der ersten indischen Sauerstoffflaschen.

Ein Soldat steht vor Mikrofonen. Dahinter ein Grüner Container mit rotem Kreuz auf weißem Grund.

Nach der feierlichen Übergabe stellt sich Oberst Jürgen Thym den Medien. Das Team des Sanitätsdienstes steht den Indern noch einige Zeit für weitere Fragen oder mögliche Hilfestellungen zur Verfügung.

Bundeswehr/Claas Gärtner

In einer kleinen Zeremonie im klimatisierten Zelt der Sauerstofferzeugungsanlage übergab Oberst Jürgen Thym das System an einen Vertreter der indischen Armee. „Es ist mir eine Freude, dass wir so schnell die Anlage betriebsbereit machen und die indischen Techniker ausbilden konnten“, sagte der 61-jährige Stabsoffizier nach der Veranstaltung. „Mein Team hat unter widrigsten Bedingungen Großes geleistet.“ Auch an diesem Tag waren es wieder über 40°C auf der Betonplatte, auf der in den vergangenen Tagen die Mobile Sauerstofferzeugungs- und -abfüllanlage, kurz MSEA aufgebaut wurde.

Übergabe an die Inder

In den Tagen vor der Übergabe hatte das Team indische Techniker auf der Sauerstofferzeugungsanlage ausgebildet. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der Wartung und Pflege der Anlage. Diese ist durch die klimatischen Bedingungen in Indien stark gefordert. Nach und nach mussten die Inder zeigen, dass sie alle Schritte, von der Inbetriebnahme bis zur Störungsbeseitigung, sicher beherrschen. „Es war eine Ausbildung auf Augenhöhe“, zeigte sich Thym auch vom hohen Wissensstand der indischen Techniker beeindruckt. Indien hatte Ingenieure und sogar einen Doktor der Chemie geschickt, die in die Bedienung der komplexen Anlage eingewiesen werden mussten. In den nächsten Tagen wird das Team aus Deutschland den indischen Kameraden noch bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen, bevor es dann zurück nach Deutschland geht.


von Claas  Gärtner

Der Sanitätsdienst in Indien

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