Sanitätsdienst

Verteidigungsministerin besucht Sanitätsakademie

Verteidigungsministerin besucht Sanitätsakademie

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Ort:
München
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Am 15. Februar besuchte die Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die Sanitätsakademie der Bundeswehr (SanAkBwSanitätsakademie der Bundeswehr) in München. Schwerpunkt ihres Besuches war die Besichtigung des Institutes für Mikrobiologie der Bundeswehr (IMBInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr). Die Forschungseinrichtung lieferte zu Beginn der Pandemie in Deutschland die ersten Labornachweise für das neuartige Coronavirus.

Die Sanitätsakademie der Bundeswehr befindet sich derzeit in einem Entwicklungsprozess hin zu einem internationalen Kompetenzzentrum für militärmedizinische und sanitätsdienstliche Forschung, Weiterentwicklung, Ausbildung und Lehre sowie des Medizinischen ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Schutzes. Ein Teil davon ist das IMBInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr. Als Ressortforschungseinrichtung des Bundes für den Medizinischen B-Schutz verfügt das Institut über umfangreiche Kompetenzen insbesondere in der Virologie und Molekularbiologie.

Zwei Personen im weißen Kittel unterhalten sich. Im Hintergrund sind weitere Personen erkennbar.

Reger Austausch auf den Fluren des Institutes für Mikrobiologie der Bundeswehr zwischen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Oberstarzt Privatdozent Dr. Roman Wölfel

Bundeswehr/Julia Langer

Aufgrund der wissenschaftlichen Vernetzung mit anderen Forschungseinrichtungen gelang es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Beginn der Pandemie innerhalb von nur drei Tagen das Erbgut des damals noch neuartigen Corona-Virus zu entschlüsseln. Auch in den kommenden Monaten bestimmte das Corona-Virus die Arbeit des Institutes. So gelang es dem IMBInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr, als einem der ersten Labore in Deutschland, die zuerst in Großbritannien aufgetretene Mutation frühzeitig bei einem Reiserückkehrer aus Großbritannien nachzuweisen.

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Nicht ohne Stolz führte Oberstarzt Privatdozent Dr. Roman Wölfel die Verteidigungsministerin durch das IMBInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr. Der Leiter des IMBInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr zeigte der Ministerin die Labore, die für die Erfolge der letzten Monate verantwortlich waren. Dabei sprach der Mediziner auch die konstant hohe Belastung im Bereich der Genomsequenzierungen zur Bekämpfung der Pandemie an. Die Schlagzahl ist wie bei zivilen Laboren in dem Bereich sehr hoch.

Ein Mann mit Glatze und Ziegenbart, randlose Brille
Oberstarzt Privatdozent Dr. Roman Wölfel , Leiter des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr
„Wir setzen unsere gesamte Expertise seit Beginn der Pandemie für die Coronavirus-Diagnostik und Forschung in Deutschland und im Ausland ein.“

Wölfel betonte auch, dass das Institut zahlreiche zivile Krankenhäuser deutschlandweit bei der Erkennung von Covid-19 Fällen unterstützt.

Mit dem Verlassen des IMBInstitut für Mikrobiologie der Bundeswehr-Gebäudes endete noch lange nicht das Thema Corona. Auch die SanAkBwSanitätsakademie der Bundeswehr als Zentrale Lehr-, Ausbildungs- und Übungseinrichtung des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr kämpft mit der Herausforderung einer coronakonformen Ausbildung. Kramp-Karrenbauer besichtigte eine Ausbildung und sprach mit den Lehrgangsteilnehmenden. Bei den zahlreichen Gesprächen mit Ausbildern und Auszubildenden erhielt die Verteidigungsministerin einen Eindruck über die Sorgen und Nöte aber auch über die Erfolge in der derzeitigen Pandemie-Situation.

Eine Frau spricht zu den Medienvertretern
Annegret Kramp-Karrenbauer, Verteidigungsministerin
Alle wichtigen Erkenntnisse mit Corona in Deutschland, die wir im letztem Jahr erfahren haben, sind hier mit erforscht worden.
von Uwe Henning

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