Sanitätsdienst

Sanitätsakademie der Bundeswehr

Die Sanitätsakademie der Bundeswehr ist das Kompetenzzentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr für Forschung, Entwicklung, Ausbildung und den Medizinischen ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Schutz. Durch internationale Kooperationen mit zivilen sowie militärischen Bildungs- und Forschungseinrichtungen bringt sie die qualitativ hohen Standards der Institution zum Ausdruck.

Auftrag

Die Sanitätsakademie der Bundeswehr forscht im Auftrag des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Sie bildet Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsdienstes aus und entwickelt sanitätsdienstliche Konzepte, Fähigkeiten und Technologien. Zudem stellt die Sanitätsakademie den Medizinischen ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Schutz zum Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Waffen für die Bundeswehr bereit.

Vita Kommandeurin

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Geschichte

Nach Gründung der Bundeswehr wurde im Mai 1956 die „Sanitätstruppenschule des Heeres“ in Degerndorf zur Ausbildung von Sanitäts-, Truppen- und Unteroffizieren aufgestellt. Bereits 1957 wurde sie zur besseren Anbindung an Universitäten und Krankenhäuser nach München in die Luitpold-Kaserne verlegt und zwei Jahre später in „Sanitätsschule der Bundeswehr“ umbenannt. Dort folgte ein rascher Aufbau zu einem Ausbildungszentrum aller drei Teilstreitkräfte und eine Intensivierung des Lehrbetriebs. Es wurden erstmals neben Einweisungs- und Laufbahnlehrgängen für alle Dienstgradgruppen auch Verwendungslehrgänge zur Qualifikation von Sanitätsunteroffizieren und -mannschaften implementiert.

1963 erfolgte die Umbenennung der Sanitätsschule in „Akademie des Sanitäts- und Gesundheitswesens der Bundeswehr“, womit programmatisch ein hoher qualitativer Anspruch als Bildungseinrichtung erhoben wurde. Zusätzlich schloss der Sanitätsdienst der Bundeswehr damit, zumindest im Hinblick auf die Namensgebung, an die Tradition der früheren militärärztlichen Akademien an. 1980 bezog die Akademie ihr heutiges Domizil in der Ernst-von-Bergmann-Kaserne in München. Im Juli 2013 ist die Sanitätsakademie neugestaltet und umstrukturiert worden. Sie verschmolz mit Fachabteilungen und Ressortforschungsinstituten aus dem ehemaligen Sanitätsamt zu einem neuen Kompetenzzentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Die „neue“ Sanitätsakademie bereitet Erkenntnisse aus Einsatz, Wissenschaft und Fähigkeitsanalyse auf und setzt diese in sanitätsdienstliche Aus-, Fort-, und Weiterbildung um.

Gliederung

Die Sanitätsakademie der Bundeswehr in München untersteht dem Kommando Sanitätsdienst in Koblenz. Sie setzt sich zusammen aus dem Akademiestab, dem Direktorat Ausbildung und Lehre Gesundheitsversorgung der Bundeswehr, dem Direktorat Wehrmedizinische Wissenschaft und Fähigkeitsentwicklung Sanitätsdienst sowie den drei Forschungsinstituten. Ziel dieser Organisationsstruktur ist es, einen stetigen Wissensaustausch zwischen Forschung, Entwicklung und Ausbildung zu gewährleisten, um jederzeit die eigene Ausbildung an den medizinischen und technischen Fortschritt anzupassen.

Textfelddiagramm mit den Abteilungen der Sanitätsakademie

Das Direktorat Ausbildung und Lehre Gesundheitsversorgung der Bundeswehr konzipiert die Aus-, Fort- und Weiterbildung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Es legt den Inhalt der Unterrichte fest und koordiniert den laufenden Lehrbetrieb.

Das Direktorat Wehrmedizinische Wissenschaft und Fähigkeitsentwicklung Sanitätsdienst ist verantwortlich für Forschung und Entwicklung an der Sanitätsakademie der Bundeswehr. Darüber hinaus verfügt das Direktorat mit der Tierschutzbeauftragten der Bundeswehr und dem Medizinischen ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Schutz (Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Waffen) über zwei einzigartige Fähigkeiten innerhalb der Bundeswehr.

Ein Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts für Radiobiologie liegt in der Erforschung molekularer und zellulärer Mechanismen der Strahlenreaktion. Zudem werden geeignete diagnostische Verfahren zur Beurteilung eines Strahlenschadens entwickelt.

Das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr befasst sich mit einer Vielzahl von Infektionserregern und Biogiften, die als biologische Kampfstoffe eingesetzt werden können. Die Entwicklung stationärer und mobiler Nachweisverfahren von biologischen Kampfstoffen ist einer der Forschungsschwerpunkte des Instituts.

Das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr befasst sich mit der Entwicklung von Antidoten und alternativen Therapieverfahren zur Behandlung von Vergiftungen durch Haut- und Nervenkampfstoffe. Zudem ist das Institut in der Lage Vergiftungen durch chemische Kampfstoffe nachzuweisen.

Anreise

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Kontakt

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