Übung in Afghanistan: Rettung in der Not

Übung in Afghanistan: Rettung in der Not

Datum:
Ort:
Masar-i Scharif
Lesedauer:
0 MIN

Bei manchen Mobilgeräten und Browsern funktioniert die Sprachausgabe nicht korrekt, sodass wir Ihnen diese Funktion leider nicht anbieten können.

Bei dieser Übung in Afghanistan, nahe Masar-i Scharif, wird speziell das medizinische Personal trainiert. Das Einsatzszenario: Soldaten sind auf einer Patrouille außerhalb des Camps unterwegs, plötzlich eine Explosion, denn das Fahrzeug ist auf eine Sprengfalle gefahren. Um die Übung möglichst realistisch erscheinen zu lassen und die Handlungsabläufe bestmöglich zu trainieren, weiß das medizinische Fachpersonal vorher nicht, was passiert  und mit welchen Verletzungen sie es zu tun haben.

  • Eine Soldatin sitzt verletzt auf dem Beifahrersitz, während eine andere Soldatin

    Nach der simulierten Explosion eilt das medizinische Fachpersonal, das mit in der Patrouille eingegliedert ist, schnell zu der Verwundeten um die weiterführende Behandlung zu übernehmen

    Bundeswehr/André Klimke
  • Ein Soldat sitzt in einem Fahrzeug und hält ein Funkhörer an den Mund

    Nach einem solchen Ereignis muss schnellstmöglich der Notruf als Initialmeldung abgesetzt werden. Im militärischen Einsatz spielen im Vergleich zu den zivil üblichen Angaben, zusätzliche Faktoren, wie Feind- und Sicherheitslage, eine große Rolle

    Bundeswehr/André Klimke
  • Zwei Soldaten tragen eine verwundete Soldatin vom Auto weg und legen sie auf eine Trage

    Das sogenannte CABCDE-Schema ist eine Systematisches Schema bei der Vorgehensweise zur Untersuchung verwundeter Soldatinnen und Soldaten: Es wird zuerst untersucht, ob kritische Blutungen vorliegen, die priorisiert behandelt werden müssen

    Bundeswehr/André Klimke
  • Zwischen zwei Fahrzeugen liegt eine verwundete person auf einer Trage. Ein Soldat arbeitet an einem offenen Rucksack

    In diesen Situationen zeigt sich wie gut die Soldaten mit ihrem medizinischen Material vertraut sind. Sie stellen eindrucksvoll unter Beweis, dass sie auch in Stresssituationen genau wissen, wo welche Ausstattung zu finden ist

    Bundeswehr/Andre Klimke
  • Eine verwundete Soldatin liegt am Boden, während eine Sanitäterin eine Kanüle vorbereitet

    Durch den Spannungspneumothorax dehnt sich die Lunge unkontrolliert aus und komprimiert das Herz. Die Entlastungspunktion wird durch den medizinisch ausgebildeten Kräften durchgeführt und die lebensgefährliche Situation ist unter Kontrolle

    Bundeswehr/André Klimke
  • Auf einer Trage ist eine Person in ein Tuch eingewickelt. Zwei Soldaten knien daneben, während drei dahinter stehen

    Die Sanitätseinrichtung „Role 2 Enhanced“ hat das Ausstattungsniveau eines Kreiskrankenhauses. Die verwundete Soldatin soll per Luftrettung ins Camp Marmal gebracht werden. Die Vorbereitung dafür treffen die Soldaten am Boden

    Bundeswehr/André Klimke
  • Ein Soldat kniet am Boden und vor ihm wurde eine grüne Rauchgranate gezündet

    Wie genau die Hubschrauberlandezone markiert wird, ist vorher mit den Piloten abzuklären. Ob mit farbigen Rauchgranaten oder Markierungen am Boden, entscheidend ist die Abstimmung

    Bundeswehr/André Klimke
  • Ein Soldat kniet am Boden, während vor ihm ein Hubschrauber landet und eine Staubwolke aufwirbelt

    Die Staublandung verlangt den Piloten des CH-53 Hubschraubers, der bei dieser Übung als Rettungshubschrauber eingesetzt ist, fliegerisches Können ab

    Bundeswehr/Andre Klimke
  • Ein Besatzungsmitglied des Hubschraubers gibt den Soldaten in der Ferne ein Handzeichen

    Medical Evacuation“ steht für medizinische Evakuierung. Soldaten nennen die speziell für den Verwundetentransport ausgestatteten Fahrzeuge deshalb MedEvacMedical Evacuation – Hubschrauber, Flugzeuge oder gepanzerte Fahrzeuge für erkrankte und verwundete Personen

    Bundeswehr/André Klimke
  • Vier Soldaten laufen mit einer Trage, auf der eine Verwundete liegt. Im Hintergrund ist ein Fahrzeug zu sehen

    Diese Soldaten sind in guter körperlicher Verfassung und leistungsfähig, wie sich bei den circa 200 Metern Wegstrecke bis zum Rettungshubschrauber zeigt

    Bundeswehr/André Klimke
  • Fünf Soldaten, zwei davon mit einer Trage in der Hand, entfernen sich rasch von einem Hubschrauber

    Die verwundete Soldatin wird nun von den Ärzten an Bord behandelt. Trotz der physischen und psychischen Anstrengungen wird der Auftrag von den am Boden Verblieben weiter fortgeführt

    Bundeswehr/André Klimke

von Lisa Walter

Bei manchen Mobilgeräten und Browsern funktioniert die Sprachausgabe nicht korrekt, sodass wir Ihnen diese Funktion leider nicht anbieten können.

Mehr zum Thema