MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali: Chefin der Unterstützungskompanie

MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali: Chefin der Unterstützungskompanie

Datum:
Ort:
Gao
Lesedauer:
2 MIN

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„Kompanie stillgestanden! Zur Meldung an den Kontingentführer, die Augen links!“ Ein besonderer Moment bei MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali in Mali: Major Stefanie R. meldet die Unterstützungskompanie des deutschen Einsatzkontingentes an Oberst Peter Eichelsdörfer und übergibt die Kompanie ihrem Nachfolger. Seit März hat sie mit viel Herzblut rund 190 Soldatinnen und Soldaten im Norden Malis geführt.

Eine Soldatin sitzt an einem Schreibtisch und blickt in Richtung Monitor

Major Stefanie R. führte sechs Monate lang rund 190 Soldatinnen und Soldaten bei MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali in Mali

Bundeswehr/Johann Flaum

Ihr Auftrag: die Unterstützung der deutschen und multinationalen Kräfte bei der Mission MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali, keine leichte Aufgabe. Die Soldatinnen und Soldaten der Unterstützungskompanie lieferten unter der Führung von Stefanie R. das Fundament für die Auftragserfüllung bei MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali. „Die Unterstützungskompanie ist der Garant für die Durchhaltefähigkeit des deutschen Einsatzkontingentes“, sagt Oberst Peter Eichelsdörfer während des Appells. „Mit ihren Soldatinnen und Soldaten sind Sie allgegenwärtig und schaffen die Voraussetzungen für den operativen Teil unserer Mission“, so der Kontingentführer.

Tatsächlich gibt es keine Kompanie, die vielseitiger aufgestellt ist als die Unterstützungskompanie. Die Aufgaben in den vergangenen sechs Monaten waren vielgestaltig und fordernd. Vom Brandschutz über die Instandsetzung von Gefechtsfahrzeugen bis hin zum Transport von Personal und tonnenschwerem Material – alles ging über den Tisch von Stefanie R. Seit März sei kein Tag wie der andere gewesen. „Manchmal frage ich mich: Wo sind die vergangenen sechs Monate geblieben?“, so Stefanie R. Fast wöchentlich wechselten Angehörige ihrer Kompanie.

Ein gutes Gefühl

Major Stefanie R. steht an einem Pult und spricht zu ihrer Kompanie

In wenigen Minuten übergibt Major Stefanie R. nach sechs Monaten ihre Kompanie

Bundeswehr/Johann Flaum

Als Chefin war es ihr Anspruch, jeden Angehörigen ihrer Kompanie zu kennen und alle zu einer Einheit zusammenzuführen. „Die Unterstützungskompanie ist für die anderen der stille Profi und arbeitet im Hintergrund“, so die Kompanieführerin.  
Den Kameradinnen und Kameraden stand während des Einsatzes ihre Tür immer offen. Sie weiß: Eine Chefin kann nur so gut sein wie ihr Unterbau. Auf die Leistungen ihrer Männer und Frauen ist die 34-Jährige sichtlich stolz: „Ich bin glücklich und fliege in den kommenden Tagen mit einem guten Gefühl nach Hause.“
Das Arbeiten im multinationalen Umfeld habe ihr besonders viel Spaß gemacht und sei eine neue Erfahrung für sie gewesen.

Ausgleich zum Dienstalltag

Zwei Soldaten bei einer Beförderung

Kein Tag wie der andere: Stefanie R. hat den Anspruch, jeden einzelnen ihrer Soldatinnen und Soldaten zu kennen und für sie da zu sein

Bundeswehr/Johann Flaum

Ausgleich zum fordernden Dienstalltag fand die Diplom-Sportwissenschaftlerin beim Training. Aufgrund der hohen Temperaturen begann der Tag für sie sehr früh. Um 4.30 Uhr klingelte der Wecker. Danach folgten zehn Kilometer Laufen im Camp. Unterstützung erhielt sie während ihres Einsatzes auch aus der Heimat durch ihren Mann und ihre Familie. „Sie haben zu Hause die Stellung gehalten“, so Stefanie R. Besonders gefreut habe sie sich regelmäßig über die Post von zu Hause.
In den kommenden Monaten steht für die gebürtige Baden-Württembergerin der Umzug nach Lille in das NATONorth Atlantic Treaty Organization Headquarters Rapid Reaction Corps an. Der Abschied nach neun Jahren im Jägerbataillon 292 wird für sie nicht leicht werden. Doch die Verbundenheit mit den Jägern in Donaueschingen wird bleiben.

von Patricia Franke

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