eFPenhanced Forward Presence Battlegroup Litauen

Interview mit dem neuen Kommandeur der 15. Rotation

Interview mit dem neuen Kommandeur der 15. Rotation

Datum:
Ort:
Rukla
Lesedauer:
0 MIN

Mit dem Beginn seiner Einsatzzeit als Kommandeur des 15. Rotation bei der enhanced Forward Presence Battlegroup in Litauen äußert sich Oberstleutnant Marek Krüger über seine Ziele und Erwartungen.

5 Fragen an Oberstleutnant Marek Krüger

Portraitbild eines Soldaten in grüner Flecktarnuniform mit schwarzem Barett
Bundeswehr/PAO eFP
PAO eFP

Herr Oberstleutnant, Sie stehen nun vor der Aufgabe, die NATO-Kräfte der enhanced Forward Presence Battlegroup in Litauen, zu führen. Mit welchen Gefühlen sehen Sie dieser Aufgaben entgegen?

Portraitbild eines Soldaten in grüner Flecktarnuniform mit schwarzem Barett

Mit Freude und Demut. Zum einen freue mich sehr auf diese Aufgabe. Ich glaube, für einen Bataillonskommandeur des Heeres ist dies eine ganz besondere Auslandsverwendung. Die Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten, der Stand der Einsatzbereitschaft der Battlegroup, aber auch die enge Zusammenarbeit mit unseren litauischen Partnern sind einmalig. Ich konnte mich bereits während der Vorbereitungen von der Leistungsfähigkeit und der guten Zusammenarbeit mit unseren internationalen Partnern überzeugen und bin sehr zuversichtlich, dass wir in den anstehenden sechs Monaten gemeinsam, Seite an Seite, die anstehenden Aufträge erfüllen werden. Ich glaube fest daran, dass wir unsere Mission und jede gegen einen NATO-Bündnispartner gerichtete Aggression glaubhaft abschrecken und hiermit einen substantiellen Beitrag zur Verteidigung der NATO-Ostflanke leisten werden. Zum anderen bin ich mir natürlich auch der Verantwortung bewusst, als Kommandeur ca. 1600 Soldatinnen und Soldaten hier in Litauen zu führen.

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Welche Erwartungen haben Sie an den Einsatz? Wie haben Sie sich auf diese Führungsaufgabe vorbereitet?

Portraitbild eines Soldaten in grüner Flecktarnuniform mit schwarzem Barett

Beim Verabschiedungsappell in Deutschland habe ich meinen Soldaten bereits gesagt, dass sie alle, jeder Einzelne, im Rahmen der Vorausbildung herausragendes geleistet haben. Jeder hat, getreu dem Namen unseres Bataillons, 104% gegeben. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Leistungsvermögen auch hier in Litauen abgerufen werden wird. Die Zusammenarbeit mit unseren multinationalen Partnern und der litauischen Iron Wolf Brigade werden wir zusätzlich stärken und ausbauen. Es spielt dabei keine Rolle, welche Flagge jeder Einzelne trägt. Es kommt dabei ganz allein auf das Füreinander und die gemeinsame Arbeit an. Als Team dienen wir gemeinsam der NATO, wir stehen alle für ein gemeinsames Ziel, die Verteidigung unserer Werte.

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Inwieweit haben Sie Ihre Familie in die Einsatzvorbereitung und deren Umsetzung eingeplant?

Portraitbild eines Soldaten in grüner Flecktarnuniform mit schwarzem Barett

Für jede Soldatin und jeden Soldaten ist der Abschied zum Beginn eines Einsatzes ein ganz prägendes Erlebnis. Diesen Moment teilen wir gemeinsam. Wir wurden allerdings im Rahmen der Vorausbildung sehr intensiv darauf vorbereitet, welche Maßnahmen zur Absicherung unserer Familien zu ergreifen sind und welche Stellen der Bundeswehr während des Einsatzzeitraumes gegebenenfalls Unterstützung leisten können.

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Was ist Ihnen besonders wichtig hier vor Ort in Litauen umzusetzen?

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In meiner Absicht für die kommenden sechs Monate habe ich meinen Soldatinnen und Soldaten folgende Kernaufgaben vorgeben: • Schaffen einer jederzeit einsatzbereiten, gemeinsam wirkenden, mechanisierten Battlegroup, hier Schwerpunkt. • Vertiefen der Integration in die litauische Iron Wolf Brigade und verstärken der Kooperation mit den multinationalen Partnern im Baltikum bzw. Polen. Leben und dienen im Kontext der gemeinsamen NATO-Werte.

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Was macht diesen Einsatz für Sie persönlich besonders?

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Für mich persönlich ist die multinationale Zusammenarbeit in der Battlegroup und die enge Verbundenheit mit unserem litauischen Gastgeberland von besonderer Bedeutung. Ich bin sehr gespannt und freue mich diese professionelle Partnerschaft in den nächsten Monaten ausbauen zu können.

von PAO eFP

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