Sanitätsdienst

Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr

Das InstPrävMedBw ist eine Ressortforschungseinrichtung für die Förderung von Gesundheit und Leistung, und zentrales Archiv und Auskunftsstelle für Gesundheitsinformationen der Bundeswehr.

Unsere Schwerpunkte

Mit Aufstellung des InstPrävMedBw zum 1. Oktober 2017 waren hochpriorisierte und für die breite Öffentlichkeit sichtbare Aufgaben zu bewältigen. Dazu zählten umfangreiche wissenschaftliche Auswertungen und Beratungen im Anschluss an Hitzezwischenfälle und weitere überlastungsbedingte Ereignisse in der Ausbildung. Innerhalb von nur vier Monaten wurde ein Symposium mit internationalen Experten durchgeführt, in dessen Folge das Institut an der Neukonzeption der Grundausbildung des Heeres beteiligt wurde. Das InstPrävMedBw begleitete das Pilotprojekt wissenschaftlich und führte Weiterbildungen für die Ausbilder an verschiedenen Standorten durch.

Mitte 2018 wurde das Institut mit der wissenschaftlichen Begleitung der Allgemeinen Verwendungsuntersuchung – Individuelle Grundfertigkeiten (AVU-IGF) und dem Aufbau eines digitalen Gesundheitsregisters beauftragt. In 2019 kamen umfangreiche konzeptionelle und inhaltliche Arbeiten im Bereich der Agenda Ausbildung hinzu. Darüber hinaus wird mit dem Kommando Heer an dem Aufbau eines Fitnessregisters für die neue Grundausbildung gearbeitet, das auch als „Blaupause“ für künftige Gesundheitsregister dienen kann.

Das Symposium „Verbesserung der Einsatzbereitschaft“ mit internationalen Experten, informierte Ende Oktober 2019 zivile und militärische Entscheidungsträger über mögliche Handlungsoptionen angesichts der in allen Gesellschaftsbereichen abnehmenden Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit.

  • 200 Beschäftigte hat das InstPrävMedBw

  • ca. 40.000.000 Gesundheitsakten sind archiviert

  • 10 Fachbereiche

Nachrichten

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Institut

Mit etwa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir einerseits zentrales Archiv und Auskunftsstelle für Gesundheitsinformationen der Bundeswehr. Andererseits führen wir Präventionsforschung für das Verteidigungsressort durch.

Die Abteilung A, Gesundheits- und Leistungsförderung, ist der Ressortforschungsanteil des Instituts für Präventivmedizin der Bundeswehr (InstPrävMedBw). In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit untersuchen dessen Fachbereiche für die Bundeswehr relevante präventivmedizinische Fragestellungen.

Die Abteilung B, Gesundheitsinformation, verwaltet mit über 40 Millionen Gesundheitsakten von ehemaligen Soldatinnen und Soldaten einen äußerst umfangreichen Wissensspeicher. Diese Informationen werden für ärztliche Auskünfte und wissenschaftliche Fragestellungen zur Verfügung gestellt.

Forschungsergebnisse fließen in Entscheidungen ein

Das Institut ist fachlich und methodisch breit aufgestellt und verfügt über Domainwissen. Die Forschungs- und Dienstleistungen des Institutes reichen von einfachen Auskünften über die Entwicklung praktischer Testverfahren bis zu detaillierten wissenschaftlichen Studien. Mit diesen umfangreichen Angeboten können der Bundeswehr und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit wichtige Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung gestellt werden.

Das InstPrävMedBw führt regelmäßig Symposien mit internationalen Referenten durch. Beispielsweise gab das im Frühjahr 2018 durchgeführte Hitzesymposium wichtige Impulse zum Schutz vor Hitzeerkrankungen. Auf dieser Basis erstellte das Institut konkrete, praktikable Empfehlungen, die noch schon im Sommer in der Ausbildung und in den Einsätzen von der Truppe angewendet werden konnten.

Die Stabsgruppe ist das zentrale Unterstützungselement für alle personellen, materiellen, organisatorischen und strukturellen Angelegenheiten. Sie unterstützt und berät die Institutsleitung bei der Führung der Dienststelle und ist Dienstleister für alle Institutsangehörigen.

Der Institutsstab ist in Führungsgrundgebiete (FGG) gegliedert, die für Personal (FGG 1), militärische Sicherheit (FGG 2), Organisation und Ausbildung (FGG 3), Material (FGG 4) sowie den ITInformationstechnik-Bereich (FGG 6) verantwortlich sind.

Neben diesen – für militärische Dienststellen typischen – Kernaufgaben erbringt der Institutsstab Dienstleistungen für den Ressortforschungsbereich und unterstützt beispielsweise das Wissenschafts- und Qualitätsmanagement.

Der Umgang mit Daten und Wissen ist eine unserer Kernkompetenzen. Erfassung, Verwaltung und Analyse von Daten in den zehn Fachbereichen werden von einem professionellen Wissenschafts- und Qualitätsmanagement begleitet.

Das Wissenschaftsmanagement soll die Forschungsplanung und den Forschungsprozess unterstützen sowie die wissenschaftliche Vernetzung innerhalb und außerhalb der Bundeswehr fördern. Es betreut den wissenschaftlichen Beirat des Instituts. Ein wesentlicher Fokus liegt auf dem Wissenstransfer und dem Schließen der Wirkungskette von der Forschung bis zur praktischen Anwendung.

Zentrale Aufgaben des Wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Präventivmedizin der Bundeswehr sind die Förderung der wissenschaftlichen Arbeit des 2017 gegründeten Instituts sowie die systematische externe Sicherung der Qualität von Forschung und Lehre.

Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Instituts ist der Sportmediziner Prof. Dr. Rüdiger Reer (Universität Hamburg). Der Organisationspsychologe Prof. Dr. Jörg Felfe (Universität der Bundeswehr Hamburg) ist sein Stellvertreter. Die große Breite des Forschungsauftrages des Instituts für Präventivmedizin der Bundeswehr (InstPrävMedBw) spiegelt sich in dem fünfköpfigen Gremium wieder, dem mit Privatdozent Dr. Thomas Ellrott (Universität Göttingen) ein Ernährungsmediziner und -psychologe, mit Prof. Dr. Rolf Ellegast ein Physiker und Ergonom (Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, St. Augustin) sowie mit Generalarzt a.D.außer Dienst Prof. Dr. Dr. Erhard Grunwald ein erfahrener Mediziner und Historiker angehören.

Der Beirat wurde seiner wichtigen Rolle bereits in der ersten Sitzung gerecht und verabschiedete drei Voten, deren Umsetzung die wissenschaftliche Arbeit am InstPrävMedBw nachhaltig vereinfachen und verbessern würde.

Abteilung A: Gesundheits- und Leistungsförderung

Ressortforschung bildet Brücken zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Das Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr führt problemorientierte und praxisnahe Forschung für das Bundesministerium für Verteidigung durch und generiert wichtiges Transferwissen.

In der Abteilung A forschen unter anderem Mediziner, Biologen, Sportwissenschaftler, Physiker und Psychologen fachübergreifend zur Gesundheits- und Leistungsförderung in der Bundeswehr. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Spannungsfeld von Auftrag, Umwelt und Person.

Abteilung B: Archivieren, Informieren und Auswerten

Die Abteilung B ist das zentrale Langzeitarchiv medizinischer Daten der Bundeswehr und Dienstleister rund um die Themen ärztlicher Auskunftsservice und statistische Auswertungen vorliegender Gesundheitsdaten. Es werden belastbare evidenzbasierte Gesundheitsinformationen für das Verteidigungsressort und für ärztliche Individualauskünfte zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus wird in einem eigenen Fachbereich die nachgehende arbeitsmedizinische Vorsorge ehemaliger Angehöriger der Bundeswehr, die im Dienst bestimmten, potenziell gesundheitsschädlichen Stoffen und Strahlungen ausgesetzt waren, initiiert und koordiniert.

Anreise

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Leitung Stab

Wissenschaftsmanagement

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Abteilung A - „Gesundheits- und Leistungsförderung“

Abteilung B - „Gesundheitsinformation“

Stab

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