Streitkräftebasis

RSOMReception, Staging, Onward Movement - Reception, Staging, Onward Movement-Prozess

Die Streitkräftebasis der Bundeswehr bündelt die Fähigkeiten zur Verlegung von Material und Personal für multinationale Einsätze im Ausland. Das Logistikbataillon 163 fungiert als sogenannter RSOMReception, Staging, Onward Movement-Verband. Es bündelt den Reception, Staging, Onward Movement-Prozess so, dass jeder Panzer und Container rechtzeitig dort ankommt, wo er gebraucht wird.

Ein amerikanischer Kampfpanzer rollt von einem deutschen Schwerlasttransporter

Material und Personal bewegt das RSOMReception, Staging, Onward Movement-Bataillon

Ein Soldat weist ein schweres Fahrzeug beim Manövrieren an der Laderampe eines Schiffes ein.

Ein Beispiel für die besonderen Fähigkeiten des Logistikbataillons 163 ist der Hafenumschlag

Bundeswehr/Axel Biewer

Ganz auf die Bedürfnisse der NATO ausgelegt ist das Logistikbataillon 163 mit seinen rund 600 Dienstposten. Diese Spezialistinnen und Spezialisten versetzen die Streitkräftebasis in die Lage, alle Fähigkeiten rund um die Verlegung von Material und Personal für den multinationalen Einsatz aus einer Hand anzubieten. Im internationalen militärischen Sprachgebrauch wird die Fähigkeit als Reception, Staging, Onward Movement bezeichnet – kurz RSOMReception, Staging, Onward Movement. Personal, Fahrzeuge und Material werden im Einsatzgebiet aufgenommen – Reception. Das Staging bezeichnet die Zusammenführung, quasi das „Verheiraten“ von Personal und Material. Das Onward Movement meint die Bereitstellung vor dem Weitertransport zum eigentlichen Bestimmungsort, dem sogenannten Operationsraum.

Eine logistische Herausforderung

Der Verband ist für den Aufbau und den Betrieb von Sammelräumen zuständig, betreibt Instandsetzungsbereiche und Betriebsstofflager. Weiterhin können die Logistik-Profis Rastmöglichkeiten für marschierende Einsatzkräfte aufbauen und betreiben. Die Umschlagkompanie Land/See ist für die Planung und den Betrieb von bis zu zwei Häfen verantwortlich. Dabei geht es in großen Operationen um bis zu 2.500 Tonnen Güter oder 500 Fahrzeuge pro Tag. Gleichzeitig müssen Umschlagstellen an bis zu vier Flughäfen funktionieren. So können bei Bedarf bis zu 500 Tonnen Material sowie 1.000 Soldatinnen und Soldaten täglich abgefertigt werden. Damit ist das Logistikbataillon 163 einzigartig in seiner Funktion, nicht nur in der Bundeswehr, sondern auch in der NATO. Erstmalig stellt die Bundeswehr der NATO einen Verband zur Verfügung, dessen Fähigkeiten speziell auf die Prozesse Aufnahme, Zusammenführung und Weitertransport von Personal, Ausrüstung und Vorräten ausgerichtet sind. Nur mit diesen logistischen Fähigkeiten für Aufmarsch und Verlegung gelingt glaubwürdige Abschreckung.

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