Streitkräftebasis
Ein Schwerlasttransporter mit einem Fahrzeug auf der Ladefläche während der Fahrt.

Auftrag der Streitkräftebasis

Wer gehört zur Streitkräftebasis? Wie ist sie in die Bundeswehr eingebunden und was sind Auftrag und Aufgaben ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen? Fragen, die wohl nur Wenige spontan beantworten können. Dabei gibt es im Arbeitsalltag von Bundeswehrangehörigen unzählige Berührungspunkte mit der Streitkräftebasis.

Was ist die Streitkräftebasis?

Die Streitkräftebasis (SKBStreitkräftebasis) ist einer von sechs militärischen Organisationsbereichen der Bundeswehr. Sie ist Servicedienstleister der Bundeswehr und unterstützt die anderen Bereiche wie Heer, Luftwaffe und Marine bei ihren Aufgaben. Mit ihren Kernkompetenzen wie Logistik, ABCAbwehr, Ausbildung oder dem Bereich Feldjäger ist sie ein zentraler Bestandteil des Erfolges der Bundeswehr. 

Die Streitkräftebasis übernimmt wichtige Querschnittsaufgaben für alle Teile der Bundeswehr und versteht sich damit als effizienter Versorger aller militärischer Dimensionen. Eine Verteidigung des Bündnisses und Deutschlands ist ohne diese zentralen Fähigkeiten nicht zu denken - nur mit den Fähigkeiten der Streitkräftebasis wie der Logistik oder der ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehr kann die Einsatzbereitschaft unserer Streitkräfte sichergestellt werden. Denn sie sorgen für Durchhältefähigkeit und Operationsfreiheit eingesetzter Kräfte und befähigen so die Dimensionen zur Auftragserfüllung – und das weit über eine Kaltstartfähigkeit hinaus. Ohne tanken zu können und Munition nachzuladen, kann ein Kampfverband nur für kurze Zeit kämpfen. Dass der Nachschub funktioniert, ist unsere Aufgabe

20 Jahre Streitkräftebasis

Im Jahr 2020 wurde die Streitkräftebasis 20 Jahre alt. Im Jahr 2000 wurde sie ins Leben gerufen, um Aufgaben wie beispielsweise die Logistik, die bei Heer, Luftwaffe, Marine und Sanitätsdienst jeweils einzeln übernommen wurde, zu bündeln. Hier arbeiten alle drei Teilstreitkräfte seit über zwei Jahrzehnten unter einem Dach. Über die Jahre hat sich die Streitkräftebasis stark gewandelt. Einzelne Bereiche wurde ausgegliedert und in eigene Organisationen überführt.

Schützenpanzer Marder auf einem Güterwagon.

Geschichte der Streitkräftebasis

Heute verfügt die SKBStreitkräftebasis über 27.400 aktive Dienstposten.

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Was macht die Streitkräftebasis?

Die Streitkräftebasis versorgt mit ihren Logistikern und Logistikerinnen die Bundeswehr mit Material, Ersatzteilen, Unterkünften und Vielem mehr zum Beispiel Kraftstoff oder Munition. Das geschieht im Einsatz wie auch hier in Deutschland. Auf ganz andere Weise versorgt die Streitkräftebasis aber auch von Schicksalsschlägen betroffene Bundeswehrangehörige, zum Beispiel mit dem Lehrgang Sporttherapie für Einsatzgeschädigte und der Ausbildung von Inklusionsbeauftragten für die gesamte Bundeswehr.

Mehr Sicherheit geht nicht: Mit den Personenschützerinnen und -schützern der Feldjäger schützt die Streitkräftebasis Führungspersonal der Bundeswehr unter Einsatz von Leib und Leben. Doch die Experten für Munitionslagerung oder für den ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Schutz tragen zur Sicherheit der Soldaten und Soldatinnen aller Bereiche der Bundeswehr bei. In größerem Rahmen trägt die Streitkräftebasis darüber hinaus mit der Rüstungskontrolle auch auf ganz anderer Ebene zur Sicherheitslage in Deutschland bei.

Die Streitkräftebasis bildet in sehr vielen Bereichen für die gesamte Bundeswehr aus. Von den Fahrschulen über die Bedienung des Personalmanagementsystems bis hin zum Umgang mit der Presse – hier kann man viel lernen. Die Streitkräftebasis konzipiert außerdem grundlegende Ausbildungsinhalte, die für alle Soldaten und Soldatinnen gelten: von der Grundausbildung über die Ausbildung zur Vorbereitung auf den Einsatz bis hin zu neuen Schießausbildungskonzepten oder der Nutzung von gemeinsamen Online-Ausbildungsportalen. Auch die Jugendoffizierinnen und Jugendoffiziere, die mit ihrer Arbeit in Schulen zur Bildung auf dem Gebiet der deutschen Sicherheitspolitik beitragen, sind Teil der Streitkräftebasis.

Die Streitkräftebasis findet vielfach in der Öffentlichkeit statt. So repräsentieren die Musiker und Musikerinnen der deutschlandweit ansässigen Musikkorps die Bundeswehr in der Öffentlichkeit ebenso wie die rund 800 Spitzensportlerinnen und -sportler der Spitzensportförderung bei nationalen und internationalen Sportwettkämpfen. Deutlich weniger öffentlich vertreten die vielen Militärattachéstäbe und Bundeswehrangehörige in internationalen NATO-Dienststellen Deutschland und deutsche Interessen gegenüber den internationalen Partnern.

Die Streitkräftebasis in Zahlen

Unsere Kompetenzen

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