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Auseinandersetzungen im Kosovo

Mitrovicia, 24.11.2011, Einstellzeit: 15.20 Uhr.
In der Nacht vom 23. auf den 24. November kam es an einer Straßensperre im Raum Rudare nördlich Mitrovica zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen KFOR-Kräften und vermutlich serbischen Demonstranten.

Karte des Kosovo

Die gemeinsamen Verantwortungsbereiche der Kosovo Force (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

KFOR-Kräfte hatten den Versuch unternommen, eine kosovo-serbische Straßensperre zu räumen. Zu diesem Zweck wurden die KFOR-Kräfte auch durch Kräfte des ORF-Bataillons zur Absicherung der Umgebung unterstützt. Im Zuge des Aufbaus eines eigenen Sicherheitsbereiches, der mit Stacheldrahthindernissen geschützt wurde, versammelten sich schnell rund 100 Demonstranten, die sich zunehmend aggressiv gegen die KFOR-Kräfte zeigten.

Gegen 24 Uhr eskalierte die Situation. Die Demonstranten nutzten LKW, um in den Sicherheitsbereich von KFOR einzudringen und überrollten dabei die Stacheldrahthindernisse. Des weiteren bewarfen sie KFOR-Soldaten mit Steinen. Daraufhin wurde seitens der KFOR-Kräfte Reizstoff eingesetzt.

Im Rahmen der Auseinandersetzung wurden mehrere Soldaten verletzt. Deutsche Soldatinnen und Soldaten sind jedoch nicht betroffen.

Um eine weitere Eskalation zu verhindern, wurde die Räumung der Straßensperre durch KFOR nicht fortgesetzt. Obwohl sich nach wie vor eine größere Zahl von Demonstranten an der Straßensperre aufhält, ist die Lage seit 1.20 Uhr ruhig. Die KFOR-Kräfte wurden in ihre Feldlager zurück verlegt.

Stand: 14.15 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Presse- und Informationsstab BMVg


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