Rückblick der Woche

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

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Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
2 MIN

Auch diese Woche gab es wieder viel Bewegung. Während der Personal- und Materialaustausch an der NATO-Ostgrenze in Litauen zügig voranschreitet, verstärkt das Großversorgungsschiff „Berlin“ in Kürze einen NATO-Marineverband im Nordatlantik. Gleichzeitig bereitet sich die Luftwaffe darauf vor, den NATO-Luftraum befristet von Rumänien aus zu sichern.

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Blick frontal auf einen Viererbob beim Start im Eiskanal

Nach Jahren der intensiven Vorbereitung wird sich nun zeigen, wie das deutsche Team bei den Olympischen Winterspielen in Peking gegenüber der harten Konkurrenz abschneidet. Mit dabei sind viele Sportsoldatinnen und Sportsoldaten der Bundeswehr.

Bundeswehr/Viestur Lacis
Ein Soldat schwenkt zwei Signalflaggen auf einem Kriegsschiff. Gegenüber fährt ein anderes Kriegsschiff.

Die Crew benötigt Erfahrung und Präzision, um ein Versorgungsmanöver von Schiff zu Schiff zu absolvieren. Der Fregatte „Bayern“ gelang das im Indo-Pazifik gemeinsam mit einem Schiff der Japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte.

Bundeswehr
Ein Frau winkt einem auslaufenden Versorgungsschiff hinterher

Coronabedingt lichtete der Einsatzgruppenversorger „Berlin“ mit einem Tag Verzögerung in seinem Heimathafen Wilhelmshaven den Anker. Er wird Teil eines multinationalen NATO-Flottenverbandes und kehrt voraussichtlich Mitte April 2022 zurück.

Bundeswehr/Kim Couling
Ein Soldat steht neben einem Eurofighter bei Dunkelheit und hält ein leuchtendes Kreuz hoch

Anstatt von Neuburg an der Donau in Bayern werden bald einige Eurofighter-Kampfjets des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 von Konstanza in Rumänien abheben. Der Auftrag bleibt derselbe. Sie schützen den Luftraum des NATO-Bündnisses.

Andreas Zeitler
Eine Luftbildaufnahme zeigt Bahnpersonal in orangenen Warnwesten beim Entladen eines Bahnwaggons

Der Austausch der deutschen Kräfte in Litauen ist in vollem Gange. Kerntruppe des neuen Kontingentes ist das Panzergrenadierbataillon 411 aus Viereck in Mecklenburg-Vorpommern. Die Fahrzeuge und Panzer des Verbandes kamen per Eisenbahntransport an.

Bundeswehr

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Peking und Pazifik: Flagge zeigen in Übersee

Heute beginnen in Peking die 24. Olympischen Winterspiele. Von den insgesamt 149 Sportlerinnen und Sportlern des deutschen Teams sind 55 Angehörige der Streitkräfte. Bis zum 24. Februar 2022 werden sie sich mit den Topathletinnen und -athleten der Welt in 109 Wettbewerben messen. Alle Bundeswehrangehörigen wünschen den Kameradinnen und Kameraden viel Erfolg bei der Jagd um die heiß begehrten Medaillen. Wie sich die Soldatinnen und Soldaten schlagen, erfahren Sie tagesaktuell auf dem Twitter-Kanal der Streitkräftebasis.

Auch am anderen Ende der Welt setzte währenddessen die Fregatte „Bayern“ ihre Reise im Indo-Pazifik  fort. Derzeit in den Gewässern um Japan unterwegs, nutzte sie die Gelegenheit, um mit einem Schiff der Japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte ein RAS-Manöver zu üben. RAS Replenishment at Seasteht für Replenishment at Sea. Darunter versteht man die Versorgung eines Kampfschiffes in See. Damit das glückt, müssen beide Schiffe penibel Abstand halten und mit gleicher Geschwindigkeit auf exaktem Parallelkurs fahren.

NATO-Ostflanke: Frische See-, Luft- und Landkräfte 

Die drei Einsatzgruppenversorger der Berlin-Klasse sind die größten Schiffe der deutschen Flotte. Als schwimmendes Naschschubdepot, Krankenhaus und Führungszentrum bedeuten sie ein großes Plus für jeden Verband, den sie begleiten. Die „Berlin“ ist nun in See gestochen, um sich dem ständigen NATO-Marineverband 1, auf Englisch kurz SNMGStanding NATO Maritime Group 1 genannt, anzuschließen. Im Regelfall operiert der Verband in der Nord- und Ostsee sowie im Nordatlantik und ist einer der vier schwimmenden schnellen Eingreifgruppen des nordatlantischen Bündnisses. 

Bereits seit vielen Jahren entsendet die Luftwaffe temporär Abfangjäger vom Typ Eurofighter  zur Verstärkung der Luftraumüberwachung über den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Vergangenes Jahr unterstützte sie zum ersten Mal auch die Luftstreitkräfte des NATO-Partners Rumänien gemeinsam mit der britischen Royal Air Force. Derzeit laufen die Vorbereitungen beim Taktischen Luftwaffengeschwader 74 im bayerischen Neuburg an der Donau auf Hochtouren, um in Kürze drei Eurofighter im Zuge der Mission Enhanced Air Policing South an der südöstlichen Grenze des Bündnisses einzusetzen. Dazu wurden in den vergangenen Wochen auch die Trainingsflüge bei Nacht intensiviert.

Seit einigen Wochen wird auch das Großmaterial und das Personal der künftigen deutschen Rotation für die anerkannte Mission Enhanced Forward Presence Schritt für Schritt nach Litauen transportiert. Dort wird es in den kommenden Tagen ihre Vorgänger ablösen, die in ihre Heimatstandorte zurückkehren. Deutschland ist die Führungsnation einer von vier im Baltikum und in Polen stationierten multinationalen Kampfgruppen der NATO, die die Ostgrenze der Allianz verstärken.
 

von Fabian Friedl

Rückblick

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