Bilder der Woche

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

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Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
3 MIN

Eine ereignisreiche Woche: Der „Spirit“ der Invictus Games erreichte Düsseldorf. Soldatinnen und Soldaten mussten sich in fordernden Wettkämpfen und auf Übungen beweisen. Im Fokus stand jedoch die Unterstützung für die Ukraine: Die deutsche Industrie liefert gebrauchte Panzer für die Verteidigung gegen Russland. Ein Wochenrückblick in Bildern.

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Zwischen zwei Rennradfahrern hängt die Flagge der Invictus Games 2023

Angekommen: Die Radler mit der Invictus-Games-Flagge fahren in das Stadion von Fortuna Düsseldorf ein. Sie brachten sie über eine Strecke von 300 Kilometern von Den Haag nach Düsseldorf. Dort finden die Spiele im nächsten Jahr statt.

Projektteam Invictus Games 2023
Eine Soldatin untersucht einen Hund.

Arztbesuch: Auch die Diensthunde der Bundeswehr müssen regelmäßig zur Untersuchung. Frau Oberstabsveterinär Claudia E.* kümmert sich bei MINUSMAMultidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali in Mali um das Wohl der Tiere im Einsatz.

Bundeswehr/Marcus Schaller
Flugabwehrkanonenpanzer Gepard auf dem Truppenübungsplatz

Wehrhaft und agil: Deutschland liefert gebrauchte Flugabwehrpanzer des Typs Gepard aus Industriebeständen an die Ukraine, um das von Russland angegriffene Land zu unterstützen

Bundeswehr/Marcus Rott
Soldaten klettern an einem Gitterturm.

Auf dem Turm: Die Soldatinnen und Soldaten sind im Auswahlverfahren der Fernspäher. Dafür müssen sie körperliche Herausforderungen meistern. Klettern ist nur eine davon.

Bundeswehr/Carsten Thiel
Ein getarnter Spähwagen Fennek fährt durch einen Wald.

Gut getarnt: Sehen, ohne gesehen zu werden. Nach diesem Motto agieren die Heeresaufklärer im Gelände. Hier sind sie im Wald mit dem Spähwagen Fennek unterwegs.

Bundeswehr/Mario Bähr
Soldaten sind zur Vereidigung in einem Saal angetreten.

Stimmungsvoll: Das feierliche Gelöbnis für Wehrübende an der Marineschule in Mürwik

Bundeswehr/Marcel Kröncke

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„Das ist genau das, was die Ukraine jetzt braucht“, sagte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht mit Blick auf die Panzerlieferung an das von Russland überfallene Land. Die Ukraine soll gebrauchte Panzer des Typs Gepard erhalten. Die Bundeswehr hat diese Waffensysteme bis zu deren Ausmusterung zur Flugabwehr eingesetzt. Dass die Bundesregierung die Lieferung der Geparden aus Beständen der Industrie ermöglicht, bestätigte Ministerin Lambrecht beim Treffen der Ukraine Defense Consultative Group am Dienstag in Ramstein.

Mit den Flugabwehrpanzern liefert Deutschland erstmals gebrauchtes Großgerät ohne Ringtausch über osteuropäische Drittländer, die dabei zunächst eigenes Material aus sowjetischer Produktion bereitstellen und später moderne deutsche Systeme erhalten. Zudem soll die Ausbildung ukrainischer Soldatinnen und Soldaten intensiviert werden. Gemeinsam mit den USA und den Niederlanden steht dabei die Handhabung von Artilleriesystemen und Panzerhaubitzen im Fokus. 

Auch bei der Versorgung verletzter Ukrainer hilft Deutschland. Die Luftwaffe flog mit einem A310 MedEvacMedical Evacuation bereits 32 Verletzte und zwölf Begleitpersonen von Polen nach Deutschland aus (Stand: 29. April 2022). 

Teamgeist und Kameradschaft

Um die Kunst der Tarnung geht es bei den Heeresaufklärern. Ob mit dem Spähfahrzeug im Wald, das zwischen Laub, Bäumen und Büschen kaum zu erkennen ist, oder mit der Drohne in der Luft: Das Motto lautet ,,Sehen, ohne gesehen zu werden''.

Kraft, Geschick und Ausdauer sind im Auswahlverfahren für die Fernspäher gefragt, zu dem mehrere Soldatinnen und Soldaten des Heeres antraten. Neun Tage mussten sich die Frauen und Männer an der Heeresaufklärungsschule in Munster beweisen. Dabei stellten sich die Anwärterinnen und Anwärter großen körperlichen Herausforderungen: Es waren Kraft, Gleichgewicht und Agilität verlangt. Unter anderem mussten die Frauen und Männer einen Turm hinaufklettern und sich in schwierigem Gelände durchschlagen. Obwohl sie im Auswahlverfahren miteinander konkurrierten, waren zudem Teamgeist und Kameradschaft gefordert.

Diese zwei Eigenschaften sind auch essenzieller Bestandteil der Invictus Games. Die Spiele in Den Haag sind vorbei und der Blick richtet sich nach Düsseldorf, den Austragungsort im kommenden Jahr. Der erste Vorbote für die Wettkämpfe der körperlich oder seelisch versehrten Soldatinnen und Soldaten kam bereits in dieser Woche in der Rheinstadt an: die Flagge der Invictus Games. Einige Athleten des Teams Germany und Mitglieder des Projektteams Invictus Games 2023 brachten sie per Rad von Den Haag nach Düsseldorf. Die Fahne weht jetzt vor dem Rathaus und kündigt „A Home for Respect“ für die Sportlerinnen und Sportler im kommenden Jahr an. 

Partner auf vier Pfoten 

Der ist auch von den Diensthunden der Bundeswehr gefragt, besonders im Auslandseinsatz. Dort haben die Tiere ebenso wie ihre Herrchen und Frauchen mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen. Bei MINUSMAMultidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali in Mali ist es unter anderem die Hitze. Das Laufen auf dem brennend heißen Sand birgt Verletzungsgefahren für die Vierbeiner. Um zu schauen, dass die Kameraden auf vier Pfoten wohlauf sind, müssen sie auch im Camp regelmäßig zum Tierarzt. 

* Name zum Schutz der Soldatin abgekürzt.

von Amina Vieth

Rückblick

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